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Endovenöse Lasertherapie bei Krampfadern

Neu im MVZ Hasetal Löningen
Endovenöse Lasertherapie bei Krampfadern
Patientenfreundliche Alternative zur chirurgischen Therapie

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CKQ Vorreiter in Deutschland: Neue Therapie bei arteriellen Verschlusskrankheiten

Bei der Rotationsthrombektomie/Atherektomie werden Gefäßverschlüsse zerkleinert und gleichzeitig abgesaugt

Nur noch rund 40 Meter konnte der 55-jährige Patient schmerzfrei zurücklegen, bevor er in der Gefäßchirurgie des Christlichen Krankenhauses behandelt wurde. Er litt seit Jahren an der sogenannten Schaufensterkrankheit (medizinisch pAVK = periphere arterielle Verschlusskrankheit). Durch die Verkalkung der Arterien kommt es dabei zu Engstellen (Stenosen) in den Arterien und es entstehen Durchblutungsstörungen der Beine. Die Durchblutungsstörungen sorgen für Beschwerden beim Gehen. Schreitet die Krankheit fort, können bereits im Ruhezustand Schmerzen auftreten. Ihre umgangssprachliche Bezeichnung hat die Krankheit daher, dass die Betroffenen aufgrund von Schmerzen beim Gehen immer wieder stehen bleiben müssen.

Dr. Amirhossein Asimi-Lissar, Chefarzt der Gefäßchirurgie, öffnete den ca. zehn Zentimeter langen Verschluss in der rechten Oberschenkelarterie des Patienten mittels Rotationsthrombektomie/Atherektomie und sorgte so dafür, dass der Patient wieder beschwerdefrei gehen kann. „Wir führen in der Gefäßchirurgie eine große Anzahl an Behandlungen mit diesem Verfahren durch, um arterielle Verschlüsse zu therapieren. Dabei ist es auch möglich, verschlossene Stents (Gefäßstützen) zu behandeln“, erklärt Dr. Asimi-Lissar.  Mit über 150 Behandlungen pro Jahr sei das CKQ dabei derzeitig deutschlandweit führend beim Einsatz der Rotationsthrombektomie/Atherektomie mit dem Jet Stream System. Im Gegenzug konnten Bypass-Operationen im CKQ um 50 Prozent reduziert werden.
Bei der neuen Methode wird ein Rotations-Absaugkatheter bis zum Gefäßverschluss vorgeschoben und dieser mittels einer Fräse geöffnet. Vorteil der neuen Methode sei es, dass der Verschluss nicht nur geöffnet, sondern die Partikel gleichzeitig abgesaugt würden. So werde verhindert, dass das abgelöste Material zu erneuten Verschlüssen führe. Während sich die Gefäße bei der herkömmlichen Therapie häufig schon nach wenigen Monaten wieder verschließen würden, sorge das Verfahren in Kombination mit einem medikamentenbeschichteten Ballonkatheter für eine wesentlich längere Beschwerdefreiheit, so Asimi-Lissar.


Die neue Methode, die nur kleine Operationswunden erforderlich macht, ist im Vergleich zu den konventionellen Bypass-Operationen wesentlich effektiver und schonender, betont Asimi-Lissar. Dies komme vor allem älteren Patienten zugute, für die eine klassische Operation zu riskant sei. „Auch bei Diabetes-Patienten, die oft unter Wundheilungsstörungen leiden, ist die neue Methode der Bypass-Operation vorzuziehen. Das Verfahren kann im Bedarfsfall wiederholt angewendet werden. Inzwischen können wir Gefäße therapieren, die zuvor im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machten“, freut sich der Gefäßspezialist.

Abbildungen:

 

1. Detailansicht des Katheters mit der Metallspirale (Foto: Jetstream, Boston Scientific)

2. CT-Angiografie: Deutlich zu sehen ist der Verschluss der rechten Oberschenkelarterie

 

 

 

Chefarzt:
Dr. med. A. Asimi-Lissar
Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie
(verfügt über die Weiterbildungsermächtigung Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie und über die volle Weiterbildungsermächtigung [48 Monate] im Gebiet Gefäßchirurgie)

Oberärztinnen:
Dr. D. Amariei, Fachärztin für Gefäßchirurgie
L. Marcinkowska-Budzynska, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Kontakt:
Tel. 05431.15-28 53
Fax. 05431.15-28 51

Zentrale 05431.15-0

e-mail:
a.asiminoSpam@noSpamckq-gmbh.de