
Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.
Liebe Patienten,
an dieser Stelle finden Sie regelmäßig Informationen über neue Behandlungsmethoden, Vorsorgemaßnahmen und Aktionen, die von unserem Team angeboten werden. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Endoskopie-Tag mit Live-Demonstration
Viele Besucher informierten sich im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück
„Ist das ein Menschendarm?“ fragte eine junge Besucherin am Tag der offenen Tür der Abteilung Gastroenterologie mit ängstlichem Blick auf den zur Schau gestellten Darm. Sie konnte jedoch beruhigt werden: Es handelte sich nur um einen Schweinedarm, anhand dessen Chefarzt Dr. Matthias Grade seinem interessierten Publikum die endoskopischen Untersuchungsmethoden erklärte. So konnten die Besucher beobachten, wie der Mediziner ein Endoskop in den Schweinedarm einführte und Bilder von der Darmwand auf den zugehörigen Bildschirm übertragen wurden. Auch die Magenspiegelung wurde mit Hilfe eines Schweinemagens praktiziert.
Dass die Demonstration gut ankam, zeigten die vielen Fragen der Besucher, die so erstmals hautnah bei einer Endoskopie-Untersuchung dabei waren. „Anhand der Darmspiegelung lassen sich die gefährlichen Darmpolypen, Vorstufen des Darmkrebses rechtzeitig entdecken und entfernen. Gerade Darmkrebs ist bei frühzeitiger Diagnose zu 100 Prozent heilbar“, erklärt Dr. Grade. „Endoskopische Methoden setzen wir darüber hinaus auch bei der Entfernung von Gallenblasensteinen oder bei der Untersuchung der Leberoberfläche ein.“
Eine Ausstellung der unterschiedlichen Endoskopie-Geräte, Informationsfilme sowie zahlreiche Erläuterungstafeln ergänzten die Präsentation. Die Besucher hatten die Möglichkeit, im individuellen Gespräch weitere Fragen zu klären und detaillierte Informationen zu erhalten. „Wir möchten mit der persönlichen und intensiven Aufklärung Ängste vor diesen unkomplizierten und schmerzfreien, aber oft lebensrettenden Untersuchungen abbauen“, so Dr. Grade.
Eindrücke vom Endoskopie-Tag 2011:
Neuartige Tumortherapie am CKQ
Seit Januar 2011 behandelt die Abteilung Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Infektiologie ( Chefarzt: Dr. med. Matthias Grade DTM& FEBG ) Tumore erfolgreich mit der elektrischen Radiofrequenzablation (kurz: RFA).
Mit Hilfe der Radiofrequenzablation (RFA) können Tumore verödet werden: Chefarzt Dr. Matthias Grade und sein Team
Was ist Radiofrequenzablation (RFA) ?
Mittels speziell zu applizierenden Sonden können Tumore mit Strom verödet und somit am Wachstum gehindert werden. Dieses Verfahren wird vorzugsweise in der Leber angewendet und kann sowohl von außen (percutan) als auch intraoperativ zum Tragen kommen.
Die Methode wird in der Regel ultraschallgesteuert angewendet, kann aber auch CT-gesteuert genutzt werden.
Ist das Verfahren schmerzfrei ?
Die eigentliche Stromapplikation in der Leber wird nicht als schmerzhaft empfunden. Allerdings kann das Einbringen der Sonden Schmerzen und Irritationen hervorrufen, so dass wir entweder eine Lokalanaesthesie oder auch eine Narkose anbieten.
Welche Krebsarten können mit dieser Methode behandelt werden ?
Der primäre Leberzellkrebs, sogenannter HCC ( Hepatocelluläres Karzinom), kann bis zu einer gewissen Größe sogar curativ (endgültig geheilt) verödet werden.
Häufiger ist der Einsatz bei Metastasen, die z. B. aus dem Dickdarm (Kolon-Karzinom) in die Leber gestreut haben.
Wie lange dauert die Behandlung und wie lange muss der Patient im
Krankenhaus bleiben ?
Die eigentliche Stromapplikation dauert je nach Größe und Lage des Tumors bis zu 45 min.
Ein Krankenhausaufenthalt ist mit ca. 2-3 Tagen anzusetzen. In einigen Fällen ist auch eine ambulante Behandlung (24h) möglich.
Die Überweisung kann vom Hausarzt veranlasst werden.
Kontakt und Information über die Abteilung Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Infektiologie
(Chefarzt: Dr. med. Matthias Grade DTM& FEBG )
Te.: 05431-15-2842 ( Sekretariat)
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Darmkrebsvorsorge kann Leben retten!

Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebsart und Krebstodesursache. Und das, obwohl bei rechtzeitiger Behandlung beinahe 100prozentige Heilungschancen bestehen.
Daher veranstaltet die Abteilung Gastroenterologie / Allgemeine Innere Medizin / Infektiologie regelmäßig Aktionen, die auf die Notwendigkeit und Möglichkeiten der Darmkrebsprävention, insbesondere der Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) aufmerksam machen.
Dazu gehörte auch die Präsentation des größten begehbaren Darmmodells Europas auf dem Quakenbrücker Marktplatz.
Das rund 20 Meter lange Darmmodell vermittelte auf spielerische Weise fundiertes Wissen zum Thema Darm und Darmkrebsentstehung. So erlebten Besucher im Inneren sowohl den gesunden Darm, als auch Wachstumsstadien von Polypen, Vorstufen des Darmkrebses sowie weitere Darmerkrankungen.
Die Aktion „Faszination Darm“ der Felix-Burda-Stiftung fand im Rahmen der Initiative für die Darmkrebsvorsorge statt. Das Modell Begleitet wurde die Präsentation des Darmmodells von Info-Ständen und Kurzvorträgen zu den Themen „Vorbereitung einer Darmspiegelung“, „Endoskopie-Geräte“ und „Darmkrebs“ im Rathaus.
Information:
Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge.
Tel.: 05431 15-2842


Chefarzt:
Dr. Matthias Grade, DTM&H FEBG
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Infektiologie und Tropenmedizin, Rettungsmedizin
Oberarzt:
Dr. Heinrich Sostmann
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Ernährungsmediziner
Kontakt:
Tel. 05431.15-28 42
Fax. 05431.15-28 43
Zentrale 05431.15-0
e-mail:
m.grade(a)ckq-gmbh.de