Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 

Informationen für Patienten

Wir behandeln Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Psychosomatische Erkrankungen wie z. B.: Asthma, Magen-und Darmgeschwüre, Bluthochdruck, Anorexia Nervosa, chronische Schmerzzustände u. a. 
  • Schwere, ambulant nicht ausreichend behandelbare lebensgeschichtlich-konflikthaft begründete Krankheitsbilder wie suizidale Krisen, Angst - u. Zwangssyndrome, depressive Syndrome (akute Belastungsreaktionen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Borderlinezustände) 
  • Folgen seelisch-körperlicher Gewalteinwirkung (posttraumatische Belastungsstörungen) 
  • Seelische Folgen und Komplikationen bei schweren körperlichen Erkrankungen 
  • Essstörungen wie z. B. Bulimie, Adipositas 
  • Störungen der Impulskontrolle, z. B. mit Symptomen wie Spielsucht

Nicht behandelt werden Patienten mit akuten Psychosen und hirnorganisch begründeten Krankheitsbildern, mit stoffgebundenen Süchten mit Kontrollverlust und Abstinenzunfähigkeit sowie hochakut suizidale Patienten.


Unser Konzept
Im Vordergrund der Therapie steht das Einzelgespräch (2 x 50 oder 3 bis 4 x 25 min. / Woche) in Verbindung mit Gesprächsgruppen und einer schöpferisch-gestalterischen Therapieform.


Die schöpferisch- gestalterische Therapie dient zur Ressourcenaktivierung sowie zur Förderung des Selbstwertgefühls, des Selbstbewußtseins und der Konfliktbearbeitungsfähigkeit. Einbezogen werden in die Einzeltherapie - sofern die Patientin/der Patient dies als sinnvoll ansieht – die Ehe/Lebenspartner und bei Bedarf auch weitere Familienmitglieder. 
Wir arbeiten familienorientiert. Mütter oder Väter können mit Begleitkind (bis zum Schulalter) aufgenommen werden. 


Wiederaufnahmen im Sinne von Intervalltherapien (= aufbauende stationäre Phasen, einen ambulanten psychotherapeutischen Prozess eingebunden sind) sind möglich und werden im Einzelfall abgesprochen.


Kostenträger 
Kostenträger sind die gesetzlichen Krankenkassen, private Krankenversicherungen sowie die Beihilfe. 


Vor der stationären Aufnahme erfolgt ein ambulantes Vorgespräch, zu dem die Patientin/der Patient von ihrem/seinem Hausarzt oder auch Facharzt in unsere Institutsambulanz überwiesen wird (Tel. 05431/15-1782). 

Anmeldung
Die Anmeldung kann auch eigenständig erfolgen, sofern zu dem Gespräch die Überweisung eines niedergelassenen Arztes mitgebracht wird. 
Die Wartezeit zwischen Anmeldung und Vorgespräch liegt in der Regel zwischen 3 Tagen und 3 Wochen, die Zeit zwischen Vorgespräch und stationärer Aufnahme zwischen 5 und 40 Tagen. 
Falls notwendig kann auch im Anschluss an den Vorstellungstermin eine Sofortaufnahme erfolgen. 


Falls die Patientin/der Patient bereits stationär auf einer anderen Abteilung unseres Hauses behandelt wird, findet ein Beratungsgespräch (Konsil) auf Anforderung des behandelnden Arztes statt.  
Das Vorgespräch dient der diagnostischen Klärung und Therapieplanung. Dabei wird auch entschieden, ob die Therapie vollstationär oder teilstationär verwirklicht werden soll. 

Teilstationäre Therapie 
Teilstationäre Therapie kann als tagesklinische Behandlung von Beginn an in unserer Psychosomatischen Tagesklinik verwirklicht werden, (montags bis freitags, 8:00 - 16:00 Uhr). An die vollstationäre Behandlung kann sich eine tagesklinische Therapie anschließen. Sie wird gewöhnlich auf den Stationen 23 und 24 realisiert. 

Therapeutische Gruppenaktivitäten: 

•    Psychoanalytisch-interaktive Gruppenpsychotherapie
•    Schmerztherapie
•    Musiktherapie (auch einzeln)  
•    Kunsttherapie
•    Ergotherapie
•    Inter-Aktionstherapie 
•    Tanztherapie 
•    Airtramp (Luftsprungkissen) 
•    Ausdruckstherapie 
•    Rollenspiel-Gruppe 
•    Reittherapie 
•    Stabilisierungsgruppe 
•    Frühsport/ggf. Frühwanderung 
•    Entspannungsübungen (auch einzeln) 
•    prozessorientierte Arbeitstherapie auf dem Bauernhof 
•    krankengymnastische Maßnahmen 
•    balneophysikalische Maßnahmen
•    therapeutische Gemeinschaftsgruppe

 

Für die medikamentöse Therapie gilt:
„So wenig als möglich, soviel als nötig.“