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12.02.18

„Lebensqualität ist etwas sehr Subjektives“

Pastor Dr. Michael Coors referierte über ethische Aspekte medizinischer Behandlung bei schwerer Krankheit und am Lebensende


Über das rechte Maß bei der medizinischen Behandlung bei schwerer Krankheit und am Lebensende referierte Dr. Michael Coors, Pastor und kommissarischer Direktor des Zentrums für Gesundheitsethik in Hannover an der Evangelischen Akademie Loccum. Eingeladen hatte das Ethikkomitees des Christlichen Krankenhauses.

Zur Einführung in die Problematik, schilderte Dr. Bernhard Birmes, Chefarzt der Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie und Vorsitzender des Ethikkomitees, anhand eines fiktiven Patientenfalles die Schwierigkeiten in der Entscheidungsfindung, die im Verlauf der Behandlung schnell entstehen können.
Michael Coors betonte in seinem Vortrag, dass es keinen objektiven Maßstab bei der Behandlung gebe. Zwei Faktoren seien es, die die medizinische Behandlung bestimmten: die medizinische Indikation und der Wille des Patienten. Im Folgenden ging Coors genauer auf die Grenzen und Spielräume ein, die bei Indikation und Patientenwillen bestehen. Eine Übertherapie liege vor, wenn die Behandlung ohne Indikation erfolge, auch wenn der Patient/Angehörige das verlange, aber auch dann wenn die indizierte Behandlung gegen den Willen des Patienten geschehe. Als Untertherapie sei das Unterlassen bei gegebener Indikation ohne Klärung des Patientenwillens oder entgegen dem erklärten Willen des Patienten zu bezeichnen.
Doch welche Strategien zur Vermeidung von Über – und Untertherapie sind sinnvoll? Bezogen auf die Indikation sei einmal die Klärung des Therapiezieles wichtig. Dies setze eine solide Fachkenntnis und den intensiven fachlichen Austausch innerhalb des Ärzte- und Pflegeteams voraus. Auch die individuelle Erfahrung des behandelnden Arztes fließe mit ein. Bezogen auf den Patientenwillen sei zunächst eine gute und verständliche Aufklärung  des Patienten über Optionen und Risiken nötig. Dies könne nur im ausführlichen Gespräch mit dem Patienten bzw. dem gesetzlichen Stellvertreter geschehen und erfordere oft die Gewährung einer Bedenkzeit. Auch müsse akzeptiert werden, dass der Patient eine andere Einstellung zu Leben und Tod haben könne, als der Behandelnde selbst. Der Patient dürfe nicht zu Therapien überredet werden, die nicht im Einklang mit seiner eigenen Sicht auf das Leben und Sterben stehen. Ein weiteres Thema war der Umgang mit den verschiedenen Formen der Willensäußerung des Patienten zur Behandlung, so zum Beispiel, wenn eine Patientenverfügung vorliegt oder aber kein konkret geäußerter Wille des Patienten bekannt ist.

Dr. Bernhard Birmes dankte dem Redner für seinen packenden und kompakten Vortrag. Er machte noch einmal darauf aufmerksam, dass in allen Zweifelsfällen das Ethikkomitee der Ansprechpartner ist und auch von allen angefordert werden kann.
Coors erklärte, dass es nur in ca. 30 Prozent der deutschen Kliniken ein Ethikkomitee gebe, oft würden die Betroffenen mit den Fragestellungen allein gelassen.  Dabei fördere ein Ethikkomitee die Gesprächskultur den Kliniken erheblich.
Wie zentral und problematisch der gesamte Themenkomplex ist, zeigte der intensive Diskussionsbedarf seitens der Ärzte und Pflegekräfte unter den Zuhörern im Anschluss an den Vortrag.


Bildunterschrift:
Michael Coors (3. v. l.) mit Mitgliedern des Ethikkomitees des CKQ

 

 

 



13.02.18

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12.02.18

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17.01.18

Podologieschule - Noch freie Ausbildungsplätze zum 01.04.2018

Info-Veranstaltung am 7. Februar, 18.00 Uhr, in der Podologieschule

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