Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 

Podologen sind gesucht


Fachschule für Podologie feierte Examen

Vier Absolventen verabschiedete die Fachschule für Podologie jetzt nach dem erfolgreichen Examen. Gefeiert wurde der Abschluss mit einem Gottesdienst in der Arche und der anschließenden Verleihung der Zeugnisse. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie von uns das nötige Rüstzeug für die Behandlung der Patienten mitbekommen haben“, so Schulleiter Burkhard Bläsi, der herzlich gratulierte und allen Beteiligten dankte. Der Bedarf an ausgebildeten Podologen für die medizinische Fußbehandlung sei hoch und die Berufsaussichten hervorragend, so Bläsi, der dazu aufruft, sich für die vielseitige, anspruchsvolle und zukunftsträchtige Ausbildung zu entscheiden.

Der ärztliche Leiter der Podologiefachschule und Chefarzt des Diabetes-Zentrums, Dr. Florian Thienel, gratulierte zum Bestehen der komplexen und schwierigen Examensprüfung. „Sie tragen eine  große Verantwortung in Ihrem Beruf“, betonte Thienel. Bei der Behandlung müsse der Patient als Gesamtpersönlichkeit erfasst werden. „Im Leben der Patienten sind Sie ein wichtiger Anker, ich wünsche Ihnen, dass Sie ein gutes Arbeitsverhältnis mit Ihren Patienten haben werden“, so Thienel, der den neuen Podologen anbot, bei Fragen und Problemen auch weiterhin zur Seite zu stehen.

Die Ausbildung der Podologen im CKQ erfolgt in enger Kooperation mit dem Diabetes-Zentrum und der interdisziplinären Fußambulanz. So können die Schüler der Podologie-Fachschule  schon während der Ausbildung viele praktische Erfahrungen sammeln.

Podologen arbeiten nach ihrer zweijährigen, bzw. dreijährigen (Teilzeit-) Ausbildung in Krankenhäusern, privaten Praxen oder auch Altersheimen. Immer wichtiger wird dabei das Aufgabengebiet Prävention, so zum Beispiel indem Podologen mit medizinischer  Fußbehandlung viele ernste Fußerkrankungen bis hin zu Fußamputationen bei Diabetikern verhindern können.

Die diesjährigen Absolventen: Jens Abbes, Delmenhorst, Stefan Engbert, Wallenhorst, Heike Jonas, Ermke und Daniela Urmann, Ganderkesee

 

 


Experten für chronische Wunden

Weiterbildung im Christlichen Krankenhaus absolviert

Die qualifizierte, nach dem neuesten Wissensstand ausgerichtete Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden erlernten jetzt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des zertifizierten Seminars „Wundexperte ICW“. Hauptzielsetzung des Lehrgangs ist die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen durch ein professionelles Wundmanagement.


Die Weiterbildung fand im Schulzentrum des CKQ statt. Der handlungsorientiert ausgerichtete Unterricht umfasste u. a. Wundarten und -heilung, Wundbeurteilung und -dokumentation, Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden, Hygiene und Ernährung. Die Weiterbildung ist gemäß den Richtlinien der Initiative Chronische Wunden e. V. in Kooperation mit dem TÜV Rheinland zertifiziert. Geleitet wurde die Fortbildung von Burkhard Bläsi, Leiter der Podologiefachschule, und Andre Fleddermann, Dozent an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Absolventen: Franziska Pusch, Kathrin Kenkel, Mareike Wichmann, Kathrin Baranowski, Inga Söhnel (alle CKQ), Monika Sanders-Grüß (Anna Klinik Löningen), Kristina Erkelenz, Wildeshausen, und Eilert Manfried Marks, Westoverledingen.

Das CKQ bietet die Weiterbildung in jedem Jahr an. Weitere Infos unter 05431/15-1994 oder 15-1913.

 

 


Berufsinformation zum Anfassen

Rund 300 Schülerinnen und Schüler zu Gast  im CKQ-Schulzentrum

Im Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses herrschte Hochbetrieb: Während in der Lehrküche der Diätfachschule mit Feuereifer gekocht wurde, gab es im Nachbarraum Vorträge über gesunde Ernährung. In der Krankenpflege-Schule konnten die Schülergruppen der Schulen aus der ganzen Umgebung u. a. an Händedesinfektionsmaßnahmen teilnehmen und etwas zur Vitalzeichenkontrolle erfahren. Andrang herrschte auch im großen Hörsaalgebäude. Hier waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, mit Hilfe eines Alterssimulationsanzuges die Bewegungseinschränkungen alter Menschen nachzuempfinden. Die Rettungswache des DRKs demonstrierte Wiederbelebungsmaßnahmen. Wer sich für den Beruf des Rettungssanitäters interessierte, erhielt Informationen am vor dem Gebäude platzierten Rettungswagen.
Mit großer Fachkenntnis und sichtlicher Begeisterung für die von ihr gewählte Berufsausbildung führte Podologie-Schülerin Ines Berends eine Gruppe Neuntklässler aus Lastrup in die Arbeit der Podologen ein. Materialien und Instrumente wurden herumgereicht und die Gäste ermuntert, Fragen zu stellen. „Ich glaube, einige Schüler würden schon gerne mehr erfahren, trauen sich aber nicht, vor einer großen Gruppe Fragen zu stellen“, vermutete Ines Berends. Doch vielleicht habe der eine oder andere ja Interesse bekommen, und melde sich später für ein Praktikum in der Podologie. In der Physiotherapieschule hatten Fachschüler und Dozenten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen die Gäste verschiedene Angebote wie das Rollatortraining oder die Gang-Analyse selbst erproben konnten. In der lockeren Atmosphäre bestand für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auszutauschen und erste Informationen zu den jeweiligen Berufsfeldern einzuholen. Überall sorgten Lotsen dafür, dass sich die Gruppen in den Gebäuden zurechtfanden.
Der „Day for future“ wurde auch im dritten Jahr in Folge erfolgreich angenommen, so das Resumé des Schulzentrums. Die Schülerinnen und Schüler erhielten erste Einblicke in die vielseitigen Berufsfelder des Gesundheitswesens und einige von Ihnen werden sich sicher demnächst um einen Ausbildungsplatz im Schulzentrum bewerben, so die Hoffnung der Organisatoren.
Wer den Infotag verpasst hat, kann auf der Homepage www.ckq-gmbh.de viele Informationen nachlesen.

 

 


Zufriedene Patienten sind das schönste Feedback

Ines Berends kümmert sich um kranke Füße

Podologie, das heißt die medizinische Fußbehandlung, gehört unter Schülerinnen und Schülern nicht gerade zu den bekanntesten und beliebtesten Berufswünschen. Doch viele, die sich näher mit der Podologie befassen, sind begeistert von der Vielseitigkeit dieser Tätigkeit. So auch die Podologieschülerin Ines Berends aus Ostrhauderfehn, die seit 2014 eine Ausbildung an der Fachschule für Podologie in Quakenbrück absolviert.
Die 23-jährige ist bereits ausgebildete Immobilienkauffrau, doch für ihre berufliche Zukunft hatte sie etwas anderes im Kopf. „Ich wollte lieber im medizinischen Bereich arbeiten“, berichtet Ines Berends. „Und meine Tante besitzt in Oldenburg eine Praxis für Podologie. Dort habe ich mir die Arbeit einige Tage angesehen und war mir schnell sicher, dass dieser Beruf etwas für mich ist.“ Nach dem Abschluss der Fachhochschulreife begann sie in Quakenbrück die Ausbildung zur Podologin und hat diese Entscheidung noch keinen Tag bereut.
„Die Ausbildung ist interessant, die Dozenten sind sehr nett und wir haben eine sehr familiäre Atmosphäre“, schildert die Schülerin. Besonders habe ihr gefallen, dass sie nach zwei Monaten Unterricht bereits Kontakt zu Patienten hatte. „Zuerst haben wir Schüler untereinander geübt und dann konnten wir unter Anleitung Patienten behandeln.“ Natürlich gibt es auch viel theoretischen Stoff, der zu bewältigen ist. Denn das Arbeitsfeld der Podologen sei vielfältig und man staune, wie viele verschiedene Fußerkrankungen es gebe, so Ines Berends. So müssen sich Podologen intensiv mit der Anatomie des Menschen auskennen. Und entgegen der landläufigen Meinung ist Podologie wesentlich mehr als die bloße Fußpflege. Denn kranke Füße brauchen eine professionelle Behandlung. Dazu gehört beispielsweise die Herstellung von Nagelkorrekturspangen, mit der Fehlstellungen von Fußnägeln korrigiert werden können. Neben den vielfältigen Herausforderungen ist es auch der Kontakt zu den Patienten, der der Schülerin gefällt: „Besonders schön ist es, wenn ich nach der Behandlung ein Lächeln von den Patienten bekomme.“
Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit dem Diabetes Zentrum des Krankenhauses. Denn gerade Diabetiker leiden häufig unter schweren Fußerkrankungen und hier sind professionelle Podologen für die Behandlung unverzichtbar. Daher wird Ines Berends in Kürze auch im Diabetes Zentrum einen Teil ihrer praktischen Ausbildung absolvieren. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler auch im Haus Bethanien die ambulante Pflege kennen.
Zu den Berufsaussichten sagt die Schülerin: „Die Perspektiven sind gut. Viele Podologen machen sich selbstständig, aber man kann auch an Kliniken zum Beispiel im Diabetes-Bereich arbeiten, Dozent an einer Schule werden oder in Industriebetriebe gehen, die Produkte für Podologen herstellen.“
Und für wen kommt eine Ausbildung zum Podologen in  Frage? „Wenn man Interesse am Menschen und der Anatomie des menschlichen Körpers hat und handwerklich geschickt ist, dann ist die Ausbildung zum Podologen auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Ich würde Interessenten raten, sich vorab ein paar Tage bei uns in der Schule umzusehen, damit man weiß, womit man später zu tun haben wird“, erklärt Ines Berends.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.ckq-gmbh.de oder unter der Telefonnummer 05431/903856.

 

 

 


 

 

Schulleiter:
Herr Burkhard Bläsi

Ärztlicher Leiter:
Dr. med. Florian Thienel

Danziger Straße 2
49610 Quakenbrück

Tel.: 05431.15 1911
Fax: 05431.15 1914

e-mail:  
podologie(a)ckq-gmbh.de