Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 

Im Porträt: Gesundheits- und Krankenpfleger

Yasmin Sakarya berichtet über ihre Ausbildung im CKQ

 

Wenn die Krankenpflegeschülerin Yasmin Sakarya aus Ankum von ihrem Arbeits- und Ausbildungsalltag im Christlichen Krankenhaus erzählt, leuchten ihre Augen und man merkt, dass sie mit Leib und Seele bei der Sache ist. Und wie ist sie zu ihrem Ausbildungsplatz im Krankenhaus gekommen? „Nach dem Abitur arbeitete ich im Rahmen des Berufsfreiwilligendienstes ein Jahr in der Psychiatrie des Quakenbrücker Krankenhauses“ erzählt die 22-jährige. „Während dieser Zeit habe ich auch einiges von der Arbeit der Krankenpfleger mitbekommen. Mich hat es fasziniert, wie vielseitig ihre Aufgaben sind und wie viel Verantwortung sie im Umgang mit den Patienten übernehmen. So wollte ich auch gerne arbeiten.“ Daher absolvierte Yasmin Sakarya während dieses Jahres ein Praktikum auf der Intensivstation und dann stand ihr Berufswunsch endgültig fest: Sie bewarb sich an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und begann dann mit der Ausbildung im CKQ.


Inzwischen ist die Schülerin im dritten Ausbildungsjahr und wird im Sommer ihr Examen ablegen. Rückblickend ist sie mit der Ausbildung sehr zufrieden: „Die Ausbildung ist vielseitig und anspruchsvoll. Auch haben wir tolle Lehrer, die uns intensiv betreuen und unterstützen.“ So habe jeder Schüler einen eigenen Begleitlehrer, der an den sogenannten Begleittagen mit den Schülern auf die Station kommt und mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch die Praxisanleiter, ausgebildete Pfleger, die die Schüler in praktischen Aufgaben auf der Station unterstützen und anleiten, nehmen sich viel Zeit für die Betreuung.
„Am besten gefällt mir die Arbeit in der Kardiologie“, so Yasmin Sakarya. „Dort lässt sich das, was ich in der Theorie gelernt habe, gut in die Praxis umsetzen.“ Auch die Tätigkeit im Diabetes Zentrum, wo Anleitung und Beratung der Patienten eine zentrale Rolle einnehmen, fasziniert die Schülerin.


Nach der Ausbildung möchte Yasmin Sakarya zunächst einige Jahre Berufserfahrung in einer Klinik sammeln, um dann später Pflegemanagement zu studieren. „Es wäre schön, wenn ich eine Stelle im Christlichen Krankenhaus bekommen könnte.“ Und wie geht die Schülerin mit der oft belastenden Arbeit mit schwer kranken Menschen um? „Man braucht auf jeden Fall einen Ausgleich in der Freizeit. Bei mir ist das der Sport. Natürlich denke ich manchmal auch nach der Arbeit noch an Patienten, deren Schicksal mir nahe gegangen ist, aber man muss einfach abschalten können.“


Wer sich für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger interessiert, sollte auf jeden Fall vorab ein Praktikum im Krankenhaus absolvieren, so der Tipp der Schülerin. Denn so merkt man schnell, ob einem dieses Berufsfeld liegt.
Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter im Internet oder telefonisch unter der Nummer 05431-15 1964.

 


Bildunterschrift:
Yasmin Sakarya im Klassenzimmer der Krankenpflegeschule: Auch ein Krankenbett gehört zum Ausbildungsmaterial der Schüler.

 

 

 

 


Brücke zwischen Theorie und Praxis

Zehn neue Praxisanleiter in den Krankenhäusern Quakenbrück und Löningen

Auch in diesem Jahr führte die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Christlichen Krankenhauses die Weiterbildung zum Praxisanleiter in der Pflege durch. 200 Stunden dauerte die berufsbegleitende Weiterbildung, die jetzt insgesamt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CKQ und der St. Anna Klinik Löningen abschlossen.

Für die angehenden Krankenpflegeschüler sind die Praxisanleiter auf den Stationen unverzichtbar. Denn sie sind wichtige Ansprechpartner in allen praxisorientierten Fragen rund um die Krankenpflege. Praxisanleiter nehmen sich die Zeit, die Schüler im hektischen Stationsalltag anzuleiten und ihnen die praktischen Fertigkeiten zu vermitteln, die sie im Umgang und in der Versorgung der Patienten benötigen.

„Die Weiterbildung hat die Teilnehmer dazu befähigt, Lernprozesse der angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und  Krankenpfleger / Studierende in der Pflege in der Praxis zu initiieren, zu planen, durchzuführen und zu evaluieren“, erläutert Andre Fleddermann, Lehrer für Pflege und Gesundheit an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Zu den Inhalten gehörten rechtliche, institutionelle und berufliche Rahmenbedingungen, Lernprozessgestaltung und pädagogische Grundlagen, Methoden der Anleitung, Kommunikation und Gesprächsführung sowie wissenschaftliches und qualitätssicherndes Handeln in der Pflege. 

Folgende Mitarbeiter haben die Weiterbildung absolviert: Valerie Busch, Oliver Gerdes, Monika Gerken, Elisabeth Gölles, Luzolo N’Galala, Alexander Peters, Anja Pleyter, Claudia Tholen, Paulina Tkacz und Ruth Twumasi.

 

Bildunterschrift:
Die neuen Praxisanleiter der Krankenhäuser Quakenbrück und Löningen und ihr Dozententeam.

 

 

 

 


Gesundheits- und Krankenpfleger starten ins Berufsleben

Examensfeier im Christlichen Krankenhaus

„Jedes Ende hat einen neuen Anfang!“, so lautete das diesjährige Motto der Examensfeier der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurden die zehn Absolventen jetzt in der Arche des Christlichen Krankenhauses verabschiedet. CKQ-Geschäftsführer Heinrich Titzmann gratulierte den neuen Gesundheits- und Krankenpflegern ganz herzlich und dankte allen an der Ausbildung Beteiligten für ihren Einsatz.
Schulleiter Rüdiger Sievert hieß Absolventen, Eltern, Geschwister und Partner der Examenskandidaten herzlich willkommen und dankte den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, Kolleginnen und Kollegen der Schule, aber auch der Stationen im CKQ und im Krankenhaus Vechta für das Engagement bei der Ausbildung. „Das Christliche Krankenhaus als größter Ausbilder der Region stellt dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten seines Schulzentrums entgegen“, so Sievert. Und dass die beruflichen Perspektiven der Examinierten hervorragend sind, zeigen deren weiteren Pläne.  Von den zehn Absolventen bleiben allein sechs im Christlichen Krankenhaus, zwei werden ihr Fachabitur nachholen und streben dann ein Pflegestudium an und zwei Absolventen werden in der ambulanten Pflege tätig sein.
Neben den ca. 2100 Stunden Theorie umfasste die Ausbildung auch viele Aktionen und Exkursionen, wie Sievert resümierte: So gehörte u. a. die Organisation des Blutspendetages, der Besuch des Osnabrücker Hospizes, die Teilnahme an mehreren Messen und Berufsinformationstagen, die Aktion „Ein Tag im Rollstuhl“ und eine Exkursion nach Berlin zum abwechslungsreichen Ausbildungsprogramm.
 
Eindringlich mahnte Sievert, zukünftig an die eigene Ausbildungszeit zurückzudenken und den Auszubildenden mit Respekt zu begegnen: „Dann werden Sie selbst und die Patienten schnell vom Engagement der neuen Auszubildenden profitieren können.“ Abschließend lud er die Absolventen ein, den Kontakt zur Schule auch weiterhin zu pflegen und das Dozententeam über den weiteren Berufsweg und Neuigkeiten in der praktischen Pflegelandschaft auf dem Laufenden zu halten.

Die Absolventen und Absolventinnen:
Vanessa Ali, Löningen, Irina Anipkin Ankum, Sandra Kamper, Quakenbrück, Lidia Kauz, Ankum, Berfin Kapanci, Quakenbrück, Andrea Kretz, Quakenbrück, Nikolaj Likki, Quakenbrück, Anna Müller, Essen, Jennifer Rump, Werlte und Maria Seidens, Essen.

 

 

 

 


Neue Weiterbildung: Dozenten im Gesundheitswesen

Vom Experten im Beruf zur professionell tätigen Lehrkraft im Gesundheitswesen

Wie kann ein Experte sein Wissen und seine Fähigkeiten am besten vermitteln? Wie muss ein erwachsenengerechter Unterricht gestaltet werden? Wie plant man eine Unterrichtsreihe, wie erstellt man ein Curriculum und welche Aspekte sind beim Lehren und Unterrichten zu beachten? Diese und viele andere Fragen standen im Mittelpunkt der neuen Weiterbildung „Dozent im Gesundheitswesen“, die das Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses anbietet.

Das Weiterbildungsangebot setzt die Forderung der Niedersächsischen Landesschulbehörde um, die von Leitungen und Lehrkräften der Schulen im Gesundheitswesen wie z. B. Physiotherapie oder Diätassistenten eine pädagogische Fortbildung von mindestens 400 Stunden verlangt. Jetzt konnten die 14 ersten frischgebackenen Dozenten im Gesundheitswesen ihr Zeugnis entgegennehmen. Die Teilnehmer kamen aus Quakenbrück, aber auch aus Osnabrück, Bad Driburg, Bad Laer und Bremerhaven.

Bei dem Lehrgang, der für Lehrende ohne formale Lehrerqualifikation konzipiert ist, steht eine Heranführung an fachwissenschaftlich und erziehungswissenschaftlich begründetes Lehrhandeln und die Gestaltung des Bildungsprozesses im Vordergrund“, erläutert André Fleddermann, Lehrer für Pflege und Gesundheit und Pflegewissenschaftler im CKQ-Schulzentrum. Er entwickelte das modulare Konzept der Basisqualifizierung, das von der Niedersächsischen Landesschulbehörde akzeptiert und freigegeben wurde und leitete die Weiterbildung gemeinsam mit Jadwiga Myrdzio und Petra Bode von der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. „Unter anderem wurden Inhalte wie gesetzliche Grundlagen, Rahmenbedingungen von Lehr- und Lernprozessen, Didaktik und Methodik im Unterricht oder pädagogische Diagnostik vermittelt. Auch ein Praktikum in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens gehörte zur Weiterbildung“, so Fleddermann.

Die Absolventen: Daniela Arndt, Burkhard Bläsi, Ulrich Bolles, Eileen Elberfeld, Brigitte Finke, Ines Lindemann-Köpper, Birgit Menke, Annegret Neumann, Martina Persoon, Melanie Placke, Iris Poppe, Christian Wewer, Maike Müller und Cornelia Kuper.


Bildunterschrift:
Erwarben viele pädagogische Kenntnisse: Die neuen Dozenten im Gesundheitswesen mit den Lehrenden (1. v. l.:  André Fleddermann).

 

 

 

 

 


Day for future 2014 - Wenn aus Lernen Zukunft wird

Der erste Berufsinfotag des CKQ-Schulzentrums war ein voller Erfolg!

Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:

 

 

 

 


Exkursion des Oberkurses nach Berlin

Bericht und Fotos: bitte hier klicken

 

 


NEWS AUS DER SCHULE FÜR GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGE 1/2014

Petra Bode als Lerncoach qualifiziert

Frau Petra Bode, Dozentin an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, hat die Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen. Der Lerncoach hat die Aufgaben

  • die Lernenden zu begleiten, so dass sie mehr Sicherheit in der Selbstregulation des Lernens bekommen,
  • professionell und individuell zu beraten
  • Verbesserung der Motivation, Konzentration, Prüfungskompetenz, Lerntechniken, Stressbewältigung und Lernerfolge für die Schüler

Lerncoaching ist keine Nachhilfe, sondern soll helfen, die Techniken erfolgreichen Lernens anzuwenden und zu verbessern.


Bei Fragen und Problemen steht Frau Petra Bode gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Tel.: 05431/15-1982
Mail: p.bode (a) ckq-gmbh.de


Jadwiga Myrdzio schließt Weiterbildungen erfolgreich ab

Frau Jadwiga Myrdzio, Dozentin an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, hat die Ausbildung zur Algesiologischen Fachassistenz der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. erfolgreich absolviert.

Darüber hinaus nahm Jadwiga Myrdzio erfolgreich am Limburger Palliative-Care-Basis-Lehrgang teil. Der Lehrgang umfasst u. a. die Schwerpunkte Palliativmedizin und Palliativpflege, Psychosoziale Dimension, Ethik und Spiritualität, Sozialarbeit und Recht von Palliative Care, Team, Management, Qualität und Organisation.

 

 

 

 


Herztag im November 2013

Mit vielen Aktionen war auch die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege wieder am Herztag beteiligt.

 

 

 

 


Gut angelaufen: Pflegestudium in Quakenbrück

Großes Interesse an Info-Veranstaltung zum dualen Studiengang Pflege


Anfang September ist es wieder soweit. Bereits zum dritten Mal beginnt dann ein neuer Jahrgang des dualen Studienganges Bachelor of Science in Pflege mit dem Studium.  Zur Erinnerung:  Seit 2011 wird das vierjährige duale Studium von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück angeboten.

Um den Studienanfängern den Start so leicht wie möglich zu machen, lud das Team der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des CKQ zu einem Informationsnachmittag. Hier lernten die „Neuen“ die Örtlichkeiten des Schulzentrums, aber auch ihre Dozenten kennen. Auch Vertreter der kooperierenden Praxiseinrichtungen waren anwesend. Hierzu gehören die Krankenhäuser Löningen, Lohne und Damme, das Pius Hospital Oldenburg und das Klinikum Oldenburg. Besonders interessant für die neuen Studenten war das Zusammentreffen mit den ebenfalls eingeladenen Studenten, die bereits ein Studienjahr hinter sich hatten und von ihren Erfahrungen berichteten.

„Dass die Einführung des Studienganges so gut angelaufen ist, verdanken wir der engen Zusammenarbeit mit den kooperierenden Fachschulen in unserer Region. Sie sind nicht nur für die praktische Ausbildung, sondern auch für einen großen Teil des theoretischen Unterrichts verantwortlich“, betont Schulleiter Rüdiger Sievert. Inzwischen herrsche ein reger Erfahrungs- und Wissenstransfer. Sievert prognostizierte den Studenten, auch im Hinblick auf den demographischen Wandel, sehr gute berufliche Chancen. Die Einrichtung benötigten zunehmend Experten, um Pflegeabläufe hauptverantwortlich und wissenschaftsbasiert zu lenken.
Dass es neben Studium und Ausbildung auch noch etwas Freizeit gibt, zeigte die anschließende Vorstellungsrunde unter den Studenten. So seien erstaunlich viele Studentinnen begeisterte Zumba-Tänzer, schmunzelte Sievert.



Campus-Feeling in Quakenbrück: Die zukünftigen Studenten vor dem Hörsaalgebäude des Schulzentrums


 

 

 

 

 

 


Junge Gäste im CKQ

Viele Teilnehmer bei der Ferienspaß-Aktion

Auch in diesem Jahr hat sich die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ an der Ferienspaß-Aktion beteiligt. Mit 25 Kindern war die Nachfrage dieses Mal sehr groß. Auf dem Programm stand zunächst eine Führung durch das Krankenhaus. Dabei haben die Kinder gemeinsam mit André Fleddermann von der Krankenpflegeschule die Rettungswache, die Röntgenabteilung, die Notaufnahme und den Gipsraum besucht. Nach dem Rundgang durch das Krankenhaus wurden die Kinder im großen Hörsaal der Gesundheits- und Krankenpflegeschule von den Krankenpflegeschülerinnen Jenny Walthelm, Christin Westermann und Daniel Niehof in Empfang genommen. Bei einem kleinem Imbiss konnten die kleinen Gäste dann ihre Kreativität ausleben und CKQ-T-Shirts bemalen.  Der Tag hat dem Team der Krankenpflegeschule und den Kindern wieder sehr großen Spaß gemacht.

 

 

 


Blutspendeaktion der Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Über die große Beteiligung an der diesjährigen Blutspendeaktion freuten sich Jadwiga Myrdzio vom Team der Gesundheits- und Krankenpflegeschule und die Schülerinnen und Schüler des Mittelkurses 11/14. Gemeinsam hatten sie die Aktion vorbereitet, zu der insgesamt 46 Spender kamen. Umrahmt von einem leckeren Imbiss war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg. "Besonders danken möchten wir der Podologieschule, die sich mit vielen Spendern beteiligte", so Myrdzio.

 

 

 

 

 

 

 


16 neue Krankenpfleger setzen die Segel

 

Examen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ

 

Es war für alle ein aufregender Tag: Noch bis in die Mittagszeit fanden die letzten Prüfungen statt, dann konnten alle einmal tief durchatmen und wenige Stunden später standen 16 festlich gekleidete, frischgebackene Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger bereit, um ihre Diplome in Empfang zu nehmen.
Neben CKQ-Geschäftsführer Heinrich Titzmann gratulierten Schulleiter Rüdiger Sievert, das Lehrerkollegium und der Prüfungsausschuss den erfolgreichen Absolventen.
Sievert dankte allen Kollegen, die zum guten Gelingen der praktischen und theoretischen Ausbildung beigetragen haben. Dann gab er einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben der Krankenpflege, die weit über die eigentliche Pflegetätigkeit hinausgehen und betonte:  „Die Einrichtungen benötigen Experten, um Pflegeabläufe von der Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung und womöglich noch darüber hinaus hauptverantwortlich zu lenken. Wir brauchen Mitarbeiter für die Implementierung von Expertenstandards, um die Qualität der Pflege zu sichern.“ Zudem täten sich ganz neue Arbeitsfelder auf, wie z. B. in der Prävention, Gesundheitsförderung und Beratung. Dabei sei der Arbeitsplatz auch nicht mehr nur auf Krankenhäuser oder Pflegeheime beschränkt, sondern könne sich beispielsweise auch in Schulen oder Beratungsstellen befinden.
Rund 2800 Stunden Praxis und 2200 Stunden Theorie liegen hinter den neuen Krankenpflegern. Dass dabei nicht nur stur gepaukt wurde, machte Sievert an den vielen Aktionen deutlich, an denen die Schülerinnen und Schüler beteiligt waren. Zu den besonderen Highlights gehörten der Blutspendetag, die Aktion „Saubere Hände“, die Info-Aktion „Care 4-life“, der große Infotag „Herz unter Druck“ mit rund 1000 Besuchern, die Betreuung der Ferienspaßkinder, ein Theaterstück zum Thema Pflege und ein Segelturn auf dem Ijsselmeer.
Jetzt heißt es Abschied nehmen vom CKQ – doch nur für die Hälfte der Examinierten – denn acht von ihnen treten eine Stelle im Quakenbrücker Krankenhaus an.

Ihr Examen nahmen in Empfang: Berling, Mona; Ankum, Bittner, Lena- Maria; Bersenbrück, Borchers, Anna; Löningen, Bornhorst, Eva; Dinklage, Hermes, Maria; Löningen, Hofmann, Tatjana; Halen, Hollermann, Marina; Nortrup, Hüntling, Frauke; Cloppenburg, Kamper, Lars; Bippen, Kolbeck, Eva; Holdorf, Rechtin, Johanna; Ankum, Rensing, Maximillian; Bramsche, Rodbert, Ina; Badbergen, Taubert, Irene; Quakenbrück, Twumasi, Ruth; Quakenbrück, Waigant, Elsa; Quakenbrück


Pflege weiter professionalisieren (September 2011)

 

Gesundheits- und Krankenpflegeschule verabschiedet Absolventen
Geschafft! Die Freude und Erleichterung war den fünfzehn frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern förmlich ins Gesicht geschrieben. Nach drei Ausbildungsjahren und einer anstrengenden Examensphase haben alle Kursteilnehmer ihre Prüfung bestanden.

Rüdiger Sievert, Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück, dankte allen beteiligten Dozenten und Einrichtungen. Sievert freute sich besonders über das Vertrauen der Eltern, die die Ausbildung ihrer Kinder in die Hände der Schule gelegt haben. „Es sind sogar Eltern dabei, die selbst einmal unsere Schule besucht haben. Auch bestehen schon Anfragen von Mitarbeitern aus unserem Hause bezüglich der Ausbildung ihrer Kinder. Das ehrt uns sehr und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Sievert.

Um ihre berufliche Zukunft müssen sich die Gesundheits- und Krankenpfleger keine Sorgen machen: Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an professioneller Hilfe bei chronischer und akuter Krankheit. So werden immer mehr Pflegefachkräfte in der Prävention und Rehabilitation und für die Palliativversorgung benötigt. Auch die Absolventen haben bereits alle eine Stelle in Aussicht, neun examinierte Pflegekräfte werden ihre Laufbahn im CKQ starten.

„Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger starten hochqualifiziert ins Berufsleben“, betont Sievert. Dennoch seien alle aufgerufen, sich auch in Zukunft in Form von Fort- und Weiterbildung oder durch Aufnahme eines Studiums für die Professionalisierung der Pflegeberufe einzusetzen.
Für die verstärkte Professionalisierung sorge auch der neue duale Studiengang Pflege in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück, an dem sich das CKQ mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 beteiligt. Neben dem Berufsabschluss erlangen die Teilnehmer nach acht Semestern den Abschluss Bachelor of Science in Pflege. „Wir wollen mit diesem Studiengang qualifizierte Pflegekräfte ausbilden, um  den bundesweit bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dieser neue Weg kann nur beschritten werden, wenn etablierte Pflegekräfte ihr über lange Jahre erworbenes Wissen und ihre Erfahrung mit einbringen.“

Die examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger: Ahrens, Anika, Essen i.O., Asenheimer, Julia, Essen, Bonnard, Eric, Löningen, Golubik, Viktoria, Bippen, Kemmlage, Janina, Kettenkamp, Knechtel, Natalie, Dinklage, Kulschewski, Ann-Kathrin, Lastrup, Mashemke Friederike, Alfhausen, Menken, Mats Justus, Ankum, Piel, Marina, Quakenbrück, Von Pruski, Nikolei, Quakenbrück, Ruppel, Alexander, Quakenbrück, Thoben, Nadine, Quakenbrück, Tietz, Christin, Quakenbrück, Töws, Nelly, Quakenbrück.

Der Prüfungsausschuss: Dieter Elbers, Dipl. Pflegepäd. Rüdiger Sievert Schulleiter, Dipl. Psychologin Frau Kathrin Sokoll-Potratz, Dipl. Pflegepäd. Frau Petra Bode, Dipl. Pflegepäd. Frau Jadwiga Myrdzio, Dr. Hermann Druckmiller  (Chefarzt Pneumologie), Jürgen Stottmann, Intensivfachpfleger.


Bildunterschrift:
Startbereit für berufliche Herausforderungen: Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger mit Lehrerteam und Prüfungsausschuss.

 

Blutspendaktion 2011

Mit großem Engagement haben die Schüler des Mittelkurses 09/12 die diesjährige Blutspendeaktion organisiert und geleitet.
Die meisten Spender kamen aus den Reihen der Schüler der Gesundheits- und Krankenpfllegeschule, der
Diätfachschule und der Podologieschule.
Ein herzlicher Dank geht auch an die Mitarbeiter der MAV (Mitarbeitervertretung), der Stationen und der
Patientenanmeldung.

 

 

 

 

Aktionstag „Saubere Hände“ (Juni 2011)
Gesundheits- und Krankenpflegeschule klärt über Hygienemaßnahmen auf

Die UV-Box  in der Eingangshalle des Christlichen Krankenhauses ist unerbittlich: Sie zeigt jedem, der seine Hände mit dem fluoreszierenden Desinfektionsmittel eingerieben hat, ob auch wirklich alle Hautpartien erreicht wurden. Wem das nicht auf Anhieb gelingt, dem erklären die Schüler der die Gesundheits-und Krankenpflegeschule des CKQ geduldig die einzelnen Schritte der Händedesinfektion. Nur ca. 30 Sekunden dauert die Desinfektion und hilft – bei korrekter Anwendung – effizient die Übertragung von Keimen zu verhindern.
Bereits seit mehreren Jahren beteiligt sich die Schule an der Aktion „Saubere Hände“. Die nationale Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen wurde 2008 gegründet und hat eine große Hygienewelle in Deutschlands Krankenhäusern ins Rollen gebracht.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des präsentierten am Aktionstag viel Wissenswertes über Infektionswege am Beispiel Tröpfcheninfektion (bei Grippe) und Schmierinfektion (Durchfallerkrankungen). „Wir möchten vermitteln, wie die Infektionswege unterbrochen werden können, um den Infektionen keine Chance zu geben, sich weiter auszubreiten“, erklärt Schulleiter Rüdiger Sievert. „Das können schon ganz einfache Maßnahmen wie das Händewaschen sein.“ Häufig brächten Besucher und Patienten gesundheitsgefährdende Keime mit ins Krankenhaus. Daher sei es wichtig, dass nicht nur beim Verlassen, sondern auch beim Betreten des Krankenhauses eine Händedesinfektion erfolge.
Weiterhin informierten die Schülerinnen und Schüler über das Problem multiresistenter Keime im Krankenhaus (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus, kurz MRSA) und stellten wichtige Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor, mit denen die Verbreitung der Keime verhindert werden kann.

Was das CKQ für die Bekämpfung der für Kranke gefährlichen Keime tut, erläuterte die Hygiene-Beauftragte Dr. Hildegard Uptmoor: „Wir nehmen am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) teil. So haben wir die Möglichkeit, die Infektionshäufigkeiten systematisch zu analysieren. Der Vergleich unserer Daten mit denen anderer Teilnehmer zeigt uns regelmäßig den Grad der Infektionshäufigkeiten und wir sehen, ob wir die bisherigen Hygienemaßnahmen anpassen müssen.“ Darüber hinaus beteilige sich das Krankenhaus am MRSA-Netzwerk des Landkreises. Das Netzwerk habe die Aufgabe, die Weiterverbreitung von resistenten Keimen an den Schnittstellen der medizinischen und pflegerischen Versorgung verhindern und eine gemeinsame Vorgehensstrategie auf regionaler Ebene ermöglichen. Im Krankenhaus selbst sorgt neben Dr. Uptmoor ein ausgebildeter Hygienefachpfleger dafür, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden.




Neue Praxisanleiter am Christlichen Krankenhaus (Mai 2011)
Höherer Bedarf durch dualen Bachelorstudiengang Pflege

Nach 200 Stunden Ausbildung haben dreizehn Krankenschwestern, Krankenpfleger und eine Altenpflegerin ihre pädagogische Zusatzqualifikation als Praxisanleiter am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück erfolgreich abgeschlossen. Die Praxisanleiter sind in der Pflegeausbildung für die praktische Anleitung der Kranken- oder Altenpflegeschüler  zuständig. 
„Zum Wintersemester startet der neue duale Studiengang Bachelor of Science in der Pflege. Dann kommen neben den Auszubildenden aus der Krankenpflegeschule Studenten und Studentinnen hinzu, die das Studium und die Ausbildung parallel in unserem Haus absolvieren“, so Pflegewissenschaftler und Pflegepädagoge Andre Fleddermann von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ. „Mit Hilfe der neu ausgebildeten Praxisanleiter können wir den höheren Bedarf decken.“
Fleddermann dankte den Abteilungsleitungen ebenso wie Manfred Janknecht, Referatsleiter Personalwesen, und Susanne Lenz, Leiterin Pflegemanagement, die die reibungslose Durchführung der Weiterbildung unterstützten. Sein Dank ging ebenfalls an die Kolleginnen und Pflegepädagoginnen Petra Bode und Jadwiga Myrdzio sowie an Ludger Quatmann und Barbara Imwalle von der Krankenpflegeschule des Elisabeth-Stiftes in Damme.
Viel Lob hatte er für die hohe Motivation der Kursteilnehmer: „Bei den Fachkräften in der Praxis holen sich die Auszubildenden ihre fachliche Kompetenz und schauen sich die soziale Kompetenz ab. Und genau das macht die Wichtigkeit der gezielten Praxisanleitung aus. Denn je besser die Ausbildung, desto besser die Mitarbeiter, die wir in Zukunft in unseren Krankenhäusern anstellen können.“
Im Namen der Kursteilnehmer dankte Martina Markus den Ausbildern. „Mein persönlicher Eindruck aus vielen Gesprächen und Diskussionen ist“, so Markus, „dass die Mitarbeiter des Krankenhauses viel Motivation und Interesse an ihrer Arbeit mitbringen.“
Neue Praxisanleiter des CKQ: Maike Albers, Udo Broermann, Renate Gerdes, Martina Kraus, Anna Magell, Martina Markus, Dieter Möllmann, Jürgen Ricono, Annika Schrand, Jennifer Schwarz, Verena Ubben und Christian Wewer. Vom Mutterhaus Bethanien absolvierte Altenpflegerin Lena Bußmann die Weiterbildung. Herr Burkhard Bläsi (Fachschule für Podologie) schloss die Pädagogische Basisqualifizierung ab.