Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 

16 neue Krankenpfleger setzen die Segel

 

Examen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ

 

Es war für alle ein aufregender Tag: Noch bis in die Mittagszeit fanden die letzten Prüfungen statt, dann konnten alle einmal tief durchatmen und wenige Stunden später standen 16 festlich gekleidete, frischgebackene Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger bereit, um ihre Diplome in Empfang zu nehmen.
Neben CKQ-Geschäftsführer Heinrich Titzmann gratulierten Schulleiter Rüdiger Sievert, das Lehrerkollegium und der Prüfungsausschuss den erfolgreichen Absolventen.
Sievert dankte allen Kollegen, die zum guten Gelingen der praktischen und theoretischen Ausbildung beigetragen haben. Dann gab er einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben der Krankenpflege, die weit über die eigentliche Pflegetätigkeit hinausgehen und betonte:  „Die Einrichtungen benötigen Experten, um Pflegeabläufe von der Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung und womöglich noch darüber hinaus hauptverantwortlich zu lenken. Wir brauchen Mitarbeiter für die Implementierung von Expertenstandards, um die Qualität der Pflege zu sichern.“ Zudem täten sich ganz neue Arbeitsfelder auf, wie z. B. in der Prävention, Gesundheitsförderung und Beratung. Dabei sei der Arbeitsplatz auch nicht mehr nur auf Krankenhäuser oder Pflegeheime beschränkt, sondern könne sich beispielsweise auch in Schulen oder Beratungsstellen befinden.
Rund 2800 Stunden Praxis und 2200 Stunden Theorie liegen hinter den neuen Krankenpflegern. Dass dabei nicht nur stur gepaukt wurde, machte Sievert an den vielen Aktionen deutlich, an denen die Schülerinnen und Schüler beteiligt waren. Zu den besonderen Highlights gehörten der Blutspendetag, die Aktion „Saubere Hände“, die Info-Aktion „Care 4-life“, der große Infotag „Herz unter Druck“ mit rund 1000 Besuchern, die Betreuung der Ferienspaßkinder, ein Theaterstück zum Thema Pflege und ein Segelturn auf dem Ijsselmeer.
Jetzt heißt es Abschied nehmen vom CKQ – doch nur für die Hälfte der Examinierten – denn acht von ihnen treten eine Stelle im Quakenbrücker Krankenhaus an.

Ihr Examen nahmen in Empfang: Berling, Mona; Ankum, Bittner, Lena- Maria; Bersenbrück, Borchers, Anna; Löningen, Bornhorst, Eva; Dinklage, Hermes, Maria; Löningen, Hofmann, Tatjana; Halen, Hollermann, Marina; Nortrup, Hüntling, Frauke; Cloppenburg, Kamper, Lars; Bippen, Kolbeck, Eva; Holdorf, Rechtin, Johanna; Ankum, Rensing, Maximillian; Bramsche, Rodbert, Ina; Badbergen, Taubert, Irene; Quakenbrück, Twumasi, Ruth; Quakenbrück, Waigant, Elsa; Quakenbrück

Pflege weiter professionalisieren (September 2011)

 

Gesundheits- und Krankenpflegeschule verabschiedet Absolventen
Geschafft! Die Freude und Erleichterung war den fünfzehn frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern förmlich ins Gesicht geschrieben. Nach drei Ausbildungsjahren und einer anstrengenden Examensphase haben alle Kursteilnehmer ihre Prüfung bestanden.

Rüdiger Sievert, Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück, dankte allen beteiligten Dozenten und Einrichtungen. Sievert freute sich besonders über das Vertrauen der Eltern, die die Ausbildung ihrer Kinder in die Hände der Schule gelegt haben. „Es sind sogar Eltern dabei, die selbst einmal unsere Schule besucht haben. Auch bestehen schon Anfragen von Mitarbeitern aus unserem Hause bezüglich der Ausbildung ihrer Kinder. Das ehrt uns sehr und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Sievert.

Um ihre berufliche Zukunft müssen sich die Gesundheits- und Krankenpfleger keine Sorgen machen: Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an professioneller Hilfe bei chronischer und akuter Krankheit. So werden immer mehr Pflegefachkräfte in der Prävention und Rehabilitation und für die Palliativversorgung benötigt. Auch die Absolventen haben bereits alle eine Stelle in Aussicht, neun examinierte Pflegekräfte werden ihre Laufbahn im CKQ starten.

„Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger starten hochqualifiziert ins Berufsleben“, betont Sievert. Dennoch seien alle aufgerufen, sich auch in Zukunft in Form von Fort- und Weiterbildung oder durch Aufnahme eines Studiums für die Professionalisierung der Pflegeberufe einzusetzen.
Für die verstärkte Professionalisierung sorge auch der neue duale Studiengang Pflege in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück, an dem sich das CKQ mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 beteiligt. Neben dem Berufsabschluss erlangen die Teilnehmer nach acht Semestern den Abschluss Bachelor of Science in Pflege. „Wir wollen mit diesem Studiengang qualifizierte Pflegekräfte ausbilden, um  den bundesweit bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dieser neue Weg kann nur beschritten werden, wenn etablierte Pflegekräfte ihr über lange Jahre erworbenes Wissen und ihre Erfahrung mit einbringen.“

Die examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger: Ahrens, Anika, Essen i.O., Asenheimer, Julia, Essen, Bonnard, Eric, Löningen, Golubik, Viktoria, Bippen, Kemmlage, Janina, Kettenkamp, Knechtel, Natalie, Dinklage, Kulschewski, Ann-Kathrin, Lastrup, Mashemke Friederike, Alfhausen, Menken, Mats Justus, Ankum, Piel, Marina, Quakenbrück, Von Pruski, Nikolei, Quakenbrück, Ruppel, Alexander, Quakenbrück, Thoben, Nadine, Quakenbrück, Tietz, Christin, Quakenbrück, Töws, Nelly, Quakenbrück.

Der Prüfungsausschuss: Dieter Elbers, Dipl. Pflegepäd. Rüdiger Sievert Schulleiter, Dipl. Psychologin Frau Kathrin Sokoll-Potratz, Dipl. Pflegepäd. Frau Petra Bode, Dipl. Pflegepäd. Frau Jadwiga Myrdzio, Dr. Hermann Druckmiller  (Chefarzt Pneumologie), Jürgen Stottmann, Intensivfachpfleger.


Bildunterschrift:
Startbereit für berufliche Herausforderungen: Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger mit Lehrerteam und Prüfungsausschuss.

 

Blutspendaktion 2011

Mit großem Engagement haben die Schüler des Mittelkurses 09/12 die diesjährige Blutspendeaktion organisiert und geleitet.
Die meisten Spender kamen aus den Reihen der Schüler der Gesundheits- und Krankenpfllegeschule, der
Diätfachschule und der Podologieschule.
Ein herzlicher Dank geht auch an die Mitarbeiter der MAV (Mitarbeitervertretung), der Stationen und der
Patientenanmeldung.

 

 

 

 

Aktionstag „Saubere Hände“ (Juni 2011)
Gesundheits- und Krankenpflegeschule klärt über Hygienemaßnahmen auf

Die UV-Box  in der Eingangshalle des Christlichen Krankenhauses ist unerbittlich: Sie zeigt jedem, der seine Hände mit dem fluoreszierenden Desinfektionsmittel eingerieben hat, ob auch wirklich alle Hautpartien erreicht wurden. Wem das nicht auf Anhieb gelingt, dem erklären die Schüler der die Gesundheits-und Krankenpflegeschule des CKQ geduldig die einzelnen Schritte der Händedesinfektion. Nur ca. 30 Sekunden dauert die Desinfektion und hilft – bei korrekter Anwendung – effizient die Übertragung von Keimen zu verhindern.
Bereits seit mehreren Jahren beteiligt sich die Schule an der Aktion „Saubere Hände“. Die nationale Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen wurde 2008 gegründet und hat eine große Hygienewelle in Deutschlands Krankenhäusern ins Rollen gebracht.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des präsentierten am Aktionstag viel Wissenswertes über Infektionswege am Beispiel Tröpfcheninfektion (bei Grippe) und Schmierinfektion (Durchfallerkrankungen). „Wir möchten vermitteln, wie die Infektionswege unterbrochen werden können, um den Infektionen keine Chance zu geben, sich weiter auszubreiten“, erklärt Schulleiter Rüdiger Sievert. „Das können schon ganz einfache Maßnahmen wie das Händewaschen sein.“ Häufig brächten Besucher und Patienten gesundheitsgefährdende Keime mit ins Krankenhaus. Daher sei es wichtig, dass nicht nur beim Verlassen, sondern auch beim Betreten des Krankenhauses eine Händedesinfektion erfolge.
Weiterhin informierten die Schülerinnen und Schüler über das Problem multiresistenter Keime im Krankenhaus (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus, kurz MRSA) und stellten wichtige Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor, mit denen die Verbreitung der Keime verhindert werden kann.

Was das CKQ für die Bekämpfung der für Kranke gefährlichen Keime tut, erläuterte die Hygiene-Beauftragte Dr. Hildegard Uptmoor: „Wir nehmen am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) teil. So haben wir die Möglichkeit, die Infektionshäufigkeiten systematisch zu analysieren. Der Vergleich unserer Daten mit denen anderer Teilnehmer zeigt uns regelmäßig den Grad der Infektionshäufigkeiten und wir sehen, ob wir die bisherigen Hygienemaßnahmen anpassen müssen.“ Darüber hinaus beteilige sich das Krankenhaus am MRSA-Netzwerk des Landkreises. Das Netzwerk habe die Aufgabe, die Weiterverbreitung von resistenten Keimen an den Schnittstellen der medizinischen und pflegerischen Versorgung verhindern und eine gemeinsame Vorgehensstrategie auf regionaler Ebene ermöglichen. Im Krankenhaus selbst sorgt neben Dr. Uptmoor ein ausgebildeter Hygienefachpfleger dafür, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden.




Neue Praxisanleiter am Christlichen Krankenhaus (Mai 2011)
Höherer Bedarf durch dualen Bachelorstudiengang Pflege

Nach 200 Stunden Ausbildung haben dreizehn Krankenschwestern, Krankenpfleger und eine Altenpflegerin ihre pädagogische Zusatzqualifikation als Praxisanleiter am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück erfolgreich abgeschlossen. Die Praxisanleiter sind in der Pflegeausbildung für die praktische Anleitung der Kranken- oder Altenpflegeschüler  zuständig. 
„Zum Wintersemester startet der neue duale Studiengang Bachelor of Science in der Pflege. Dann kommen neben den Auszubildenden aus der Krankenpflegeschule Studenten und Studentinnen hinzu, die das Studium und die Ausbildung parallel in unserem Haus absolvieren“, so Pflegewissenschaftler und Pflegepädagoge Andre Fleddermann von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des CKQ. „Mit Hilfe der neu ausgebildeten Praxisanleiter können wir den höheren Bedarf decken.“
Fleddermann dankte den Abteilungsleitungen ebenso wie Manfred Janknecht, Referatsleiter Personalwesen, und Susanne Lenz, Leiterin Pflegemanagement, die die reibungslose Durchführung der Weiterbildung unterstützten. Sein Dank ging ebenfalls an die Kolleginnen und Pflegepädagoginnen Petra Bode und Jadwiga Myrdzio sowie an Ludger Quatmann und Barbara Imwalle von der Krankenpflegeschule des Elisabeth-Stiftes in Damme.
Viel Lob hatte er für die hohe Motivation der Kursteilnehmer: „Bei den Fachkräften in der Praxis holen sich die Auszubildenden ihre fachliche Kompetenz und schauen sich die soziale Kompetenz ab. Und genau das macht die Wichtigkeit der gezielten Praxisanleitung aus. Denn je besser die Ausbildung, desto besser die Mitarbeiter, die wir in Zukunft in unseren Krankenhäusern anstellen können.“
Im Namen der Kursteilnehmer dankte Martina Markus den Ausbildern. „Mein persönlicher Eindruck aus vielen Gesprächen und Diskussionen ist“, so Markus, „dass die Mitarbeiter des Krankenhauses viel Motivation und Interesse an ihrer Arbeit mitbringen.“
Neue Praxisanleiter des CKQ: Maike Albers, Udo Broermann, Renate Gerdes, Martina Kraus, Anna Magell, Martina Markus, Dieter Möllmann, Jürgen Ricono, Annika Schrand, Jennifer Schwarz, Verena Ubben und Christian Wewer. Vom Mutterhaus Bethanien absolvierte Altenpflegerin Lena Bußmann die Weiterbildung. Herr Burkhard Bläsi (Fachschule für Podologie) schloss die Pädagogische Basisqualifizierung ab.