Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 

Examensfeier 2015

Fachwissen, Empathie und die kritische Hinterfragung von Ernährungsgewissheiten gefragt

Mit einem Gottesdienst feierten die frischgebackenen Diätassistentinnen des Jahres 2015 den Abschied von der Diätfachschule des CKQ und gleichzeitig den Start in das Berufsleben. So lautete auch das diesjährige Motto der Feier „Time to start“. Schülerinnen des Unterkurses hatten die Examensfeier vorbereitet, musikalisch wurden sie kräftig unterstützt von Jürgen Zimmermann. 

Prof. Dr. Helmut R. Henrichs gratulierte als ärztlicher Leiter der Schule den Examinierten  ganz herzlich und betonte, dass der Heilberuf der Diätassistenten ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal besitze: Denn er fordere die eigenverantwortliche Durchführung von diätetischen Therapien.  „Sie haben es mit vielen unterschiedlichen Schwerpunkten zu tun“, so Henrichs. Neben der klinischen Arbeit gehöre auch das Verpflegungsmanagement, d. h. die Zubereitung von Nahrung und der Bereich Public Health und damit die Prävention sowie Lehre und Forschung zum vielseitigen Aufgabengebiet der Diätassistenten. Anhand mehrerer Schlagworte, zu denen die kritische Hinterfragung von Ernährungsgewissheiten und der Begriff Empathie gehörten, thematisierte er in seiner Ansprache wesentliche Anforderungen für die erfolgreiche Ausübung des Berufes.

Dass die Absolventinnen hohen Anforderungen gewachsen sind, bewiesen sie im Rahmen der fünf anstrengenden, aber erfolgreichen Prüfungstage. Nun müssen sie zeigen, dass sie ihr Wissen auch im beruflichen Alltag umsetzen können.

Schulleiter Ulrich Bolles dankte anschließend allen Dozenten, aber auch den Eltern und den Absolventinnen für die gute Zusammenarbeit während der Ausbildung und Prüfungsphase.
Im Namen der Geschäftsleitung des Christlichen Krankenhauses überbrachte QM-Beauftragter Frank Schwietert herzliche Glückwünsche.


Die Absolventinnen: Simone Backhaus, Essen, Anne Beus, Großefehn, Sarah Enger, Krefeld, Jasmin Friemerding, Andervenne, Maria Hellmann, Lindern, Katharina Leinweber, Aschendorf, Maren Leder, Fürstenau, Nadine Leder, Fürstenau, Caroline Peters, Harsewinkel, Alexandra Thölke, Visbek, Lara Wiesehahn, Laura Wobbe, Renslage.
 

Bildunterschrift:


Bereit für das Berufsleben: Die examinierten Diätassistentinnen mit Schulleiter Ulrich Bolles (4. v. r.), der stellvertretenden Schulleiterin Daniela Arndt (ganz rechts) und dem ärztlichen Leiter der Schule, Prof. Dr. Helmut R. Henrichs (1. v. l).

 

 


Diabetiker-Kochkurs: Bella Italia stand im Mittelpunkt

Gemeinsames Kochprojekt der Diätfachschülerinnen und Diabetes-Patienten

Es hat schon eine langjährige Tradition: Das gemeinsame Kochen von Diabetes-Patienten des Christlichen Krankenhauses sorgte auch in diesem Jahr wieder für viel Freude und Abwechslung im Patientenalltag. Und auch die Diätfachschülerinnen des Oberkurses profitierten von der Aktion – lernten sie doch, ihre umfangreichen Kenntnisse in der Praxis umzusetzen und an ihre Patienten weiterzugeben, wie Dozentin Birgit Menke betont.


Als Einstimmung für die kulinarische Reise durch Bella Italia wurden die Patienten in die mediterrane Esskultur eingeführt. Hierbei konnten die Teilnehmer zwischen einer italienischen Kräuterkunde und einer Käseverkostung von diversen italienischen Käsesorten wählen.


Anschließend versammelte sich die gesamte Gruppe in der Lehrküche. Dort bereiteten die Patienten mit Hilfe der Schülerinnen ein typisch italienisches Drei-Gänge-Menü zu. Im Anschluss wurde dann in geselliger Runde gegessen.

 

 

 


Im Porträt: Lara Wiesehahn besucht die Diätfachschule des CKQ

Gespannt auf das Berufsleben

Wie vielseitig der Beruf des Diätassistenten ist, zeigt bereits ein kurzer Blick auf die Homepage der Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses: Von der Arbeit in einer Klinikküche, der Tätigkeit auf der Diabetes-Station, in der Gesundheitsförderung, im Seniorenheim, in Lehre und Forschung bis hin zur Selbstständigkeit gibt es zahlreiche  Möglichkeiten, das spätere Berufsleben je nach persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten zu gestalten. Und dieses breite Spektrum ist es auch, das Lara Wiesehahn, Schülerin der Diätfachschule im dritten Ausbildungsjahr, besonders fasziniert.


„Zu meinem Berufswunsch bin ich über meine Mutter gekommen“, erinnert sich Lara Wiesehahn. „Sie brachte aus dem Fitnessstudio Prospekte über gesunde Ernährung und Lebensweise mit und beim Durchlesen wurde mir klar, dass ich gerne etwas in diesem Bereich machen möchte.“ Die 22-jährige aus Lotte bei Osnabrück recherchierte dann im Internet und ließ sich bei der Arbeitsagentur beraten. Da sie zunächst nicht studieren wollte, entschied sie sich für die Ausbildung zur Diätassistentin. Sie bewarb sich bei Fachschulen der Umgebung und begann schließlich in Quakenbrück ihre Ausbildung. „Die Schule hat einen guten Ruf und ich denke, eine kleinere Stadt ist gut für den Start ins selbstständige Leben“, lobt Lara Wiesehahn, die gemeinsam mit einer Mitschülerin eine kleine Wohnung in Quakenbrück gemietet hat, die Vorzüge des Kleinstadtlebens. „Mich interessiert besonders die Diätetik, das heißt die maßgeschneiderte Versorgung und Beratung von Patienten hinsichtlich ihrer Ernährung. Ich finde es faszinierend, was die richtige Ernährung bei Kranken bewirken kann.“


Die Schülerin mag es, mit Menschen umzugehen. Als besonderen Vorteil sieht sie es auch an, dass die Schüler der Quakenbrücker Diätfachschule die Möglichkeit haben, Praktika an auswärtigen Kliniken zu absolvieren. Lara Wiesehahn war zum Beispiel in Tecklenburg in einer onkologischen Reha-Klinik und hat in der Schweiz in der Küche eines kleinen Spitals gearbeitet.


Der Beruf des Diätassistenten erfordert viel Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich auf Menschen verschiedenster Generationen einzulassen. Bei besonderen Aktionen der Schule haben die Schüler die Möglichkeit, den Umgang mit Grundschülern, Diabetikern, aber auch mit psychisch kranken Patienten zu erproben. „Für mich war es zum Beispiel ungewohnt, ein Ernährungsprojekt mit Grundschulkindern durchzuführen, da ich zuvor keine Erfahrung mit jüngeren Kindern hatte“, berichtet Lara Wiesehahn lächelnd. So ist es gut, dass zahlreiche Praxismodule während der Ausbildung dafür sorgen, dass die Schüler Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen gewinnen und persönliche Fähigkeiten und Schwerpunkte für sich entdecken können.


Jetzt stehen bald die Examensprüfungen an und im kommenden Sommer ist Lara Wiesehahn bereit für den Start in den Berufsalltag. „Ich freue mich auf das Berufsleben“, betont die Schülerin.  „Es gibt so viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen. Voraussichtlich werde ich zunächst in einer Klinik arbeiten.“ Bei den Bewerbungen wird sie die zahlreichen Kontakte nutzen, die sie während der Ausbildung gewonnen hat. Und wie in vielen Berufen ist auch bei den Diätassistenten mit dem Examen noch lange nicht Schluss:  Wer möchte, kann Studium der Diätetik absolvieren oder sich zum Diabetes-Berater  fortbilden lassen.


Zum Berufsinfotag am 24. April laden Diätfachschüler und Dozenten ein, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der Diätfachschule zu informieren. Weitere Infos gibt es auf der Homepage unter www.ckq-gmbh.de  oder telefonisch unter der Nummer 05431-15 1980.

 

Bildunterschrift
Ein prüfender Blick auf die Ernährungsvorlieben der Grundschüler: Lara Wiesehahn bei einem Aktionstag in der Grundschule Hengelage

 

 

 

 


Mit Peter Pan und dem Krümelmonster stark in den Tag

Aktion der Diätfachschule in der Grundschule Hengelage

Quakenbrück. Einmal im Jahr erhält die Grundschule Hengelage Besuch von den Schülerinnen der Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses: Dann finden die beliebten Aktionsstage „Gesunde Ernährung“  statt und die Klassenzimmer werden für zwei Tage eine Versuchsküche für leckere und gesunde Ernährung.
Dieses Mal konnten sich die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen zwischen Spongebob, Peter Pan, dem Krümelmonster und einer Reise ins All entscheiden. Mit verlockenden Mottos versuchte der Oberkurs die Grundschüler schrittweise an die gesunde Ernährung heranzuführen. Dabei wurden Müsliriegel in Form von Frühstücksufos und gesunde Power Cookies mit dem Krümelmonster hergestellt. Außerdem bestand für die Schüler die Möglichkeit ein Nimmerlandsmüsli oder Spongebobs Frühstücksburger zu kreieren. Doch bevor es an die Zubereitung der Speisen ging, wurde auf spielerische Art und Weise die Ernährungspyramide dargestellt, mit besonderem Bezug auf die Getreideprodukte. Denn schließlich stand der Tag unter dem Motto "Dein Korngesundes Frühstück".
In den dritten Klassen wurden gemeinsam lustige Brotgesichter gestaltet. Auch dort standen zunächst die wichtigsten Aspekte zur gesunden Ernährung im Mittelpunkt. Die vierten Klassen hatten es da schon etwas schwerer. Nach dem theoretischen Teil wurde ein warmes Kartoffelgericht, bestehend aus Pellkartoffeln mit Quark und einem Salat, hergestellt.

 

 

 

 


Hervorragende Berufsaussichten für Diätassistenten

Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses feiert Examen

„Vom Löwenzahn zur Pusteblume“ war das Motto der diesjährigen Examensfeier der Fachschule für Diätassistenten in der Arche. Dabei diente der Löwenzahn als Sinnbild für die dreijährige Ausbildung und die Pusteblume symbolisierte die Absolventinnen, die jetzt in verschiedenste Richtungen auseinandergingen. Und zu feiern hatten die Examinierten, ihre Dozenten und Angehörigen in der Tat etwas: Durchweg hervorragende Prüfungsergebnisse und die Gewissheit, bereits eine Stelle bzw. einen Studienplatz zu haben.

Andrea Netheler, stellvertretende Verwaltungsdirektorin, überbrachte die Glückwünsche der Geschäftsleitung und dankte den Dozenten für ihr Engagement. Den Absolventinnen wünschte sie, dass diese einmal positiv an die Ausbildung zurückdenken und diese in guter Erinnerung behalten würden. Anschließend ließ Absolventin Geertje Haschke die dreijährige Ausbildungszeit in humorvoller Weise Revue passieren und erinnerte an die wichtigsten Stationen von der Probezeit, den Zwischenprüfungen, den Exkursionen, dem praktischen Jahr bis hin zum Examen. Schulleiter Ulrich Bolles berichtete unter dem Stichwort „Veränderungen“ über einschneidende Neuerungen, die die Schulzeit des Abschlussjahrgangs geprägt haben. Hierzu gehörte der Abschied der langjährigen Schulleiterin Irmtraud Tempelmann 2012, die zur Freude aller Anwesenden zur Examensfeier noch einmal gekommen war, aber auch die Neuausrichtung der Ausbildung hin zu einem handlungs- und kompetenzorientiertem Unterricht sowie die veränderten Prüfungsvorgaben für das Examen. Abschließend dankte Bolles allen Dozenten, aber auch den Absolventinnen für das freundschaftliche Verhältnis und die gute Zusammenarbeit sowie den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Absolventinnen: Jaqueline Gardemann, Wesel, Geertje Haschke, Cloppenburg, Amelie Hellmich, Bremervörde, Ann-Christin Herbers, Thuine, Ulrike Kuttig, Loxstedt, Michelle Mielke, Bad Essen, Lena Rechtien, Quakenbrück, Melina Schnickmann, Osnabrück, Lisa Schönborn, Neuenkirchen, Katharina Steinkamp, Rieste, Jannike Stelle, Hildesheim, Anastasia Weber, Großheide, Lisa Willen, Hemmelte, Anna Wierling, Ottmarsbocholt, Jana Choczko, Ibbenbüren
 

Bildunterschrift:
Freude über das bestandene Examen nach drei arbeitsreichen Jahren: Die neuen Diätassistentinnen des Jahres 2014 mit Schulleiter Ulrich Bolles (l.) und stellvertretender Schulleiterin Daniela Arndt (ganz rechts).

 

 

 

 


Italienische Küche für Diabetiker

Diätfachschülerinnen und Diabetes-Patienten kochen gemeinsam

 

Schon auf dem Weg zur Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses duftet es nach Sommerküche: Ein Hauch von Knoblauch und Garnelen liegt in der Luft und führt direkt in die Lehrküche der Schule. Hier wird fleißig geschnippelt, gerührt und probiert: Unter dem Motto „Kulinarische Reise durch bella Italia“ hat der diesjährige Oberkurs der Diätfachschule stationäre Diabetes-Patienten des Krankenhauses eingeladen zu einer Informationsveranstaltung rund um die gesunde Ernährung mit anschließendem Kochkurs.

Nach Vorträgen zu Esskultur, Tipps und Tricks für Fettstoffwechselstörungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bewegung folgt der praktische Teil. Die drei Kochgruppen bereiten unter Anleitung der Diätfachschülerinnen Zucchinisuppe und Garnelenspieß, selbst gemachte Vollwert-Spaghetti mit  Bolognese und italienischen Salatvariationen und Crema italiana sowie Mascarpone zu. Das gemeinsame Essen am in italienischen Farben gedeckten Tisch rundete die Veranstaltung ab.
„Von unserer Aktion profitieren beide Seiten“, freut sich Dozentin Martina Persoon: „Die Diabetes-Patienten bekommen viel Wissenswertes für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung vermittelt und können die Theorie gemeinsam mit den Schülerinnen gleich in die Praxis umsetzen. Die angehenden Diätassistentinnen lernen dagegen viel für ihr späteres Berufsleben. Denn auch der Umgang mit Patienten, die ansprechende theoretische und praktische Vermittlung von Wissen muss erst einmal geübt werden.“

 

 

 


Day for Future - Wenn aus Lernen Zukunft wird 2014

Der erste Berufsinfotag des CKQ-Schulzentrums war ein voller Erfolg!

Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung:


Gemüsesafari und bärenstarke Snacks

In der Grundschule Hengelage drehte sich alles um gesunde Ernährung

 

Konzentriert schnippeln und schneiden die Drittklässler Gurken, Möhren und Paprika. Anschließend gestalten sie Brotscheiben zu lustigen Brotgesichtern, die sie stolz in die Kamera halten: So viel Spaß kann gesundes Essen machen! Die jährlichen Aktionstage „Gesunde Ernährung“ in der Grundschule Hengelage sind inzwischen beliebte Tradition: Schülerinnen der Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses verwandeln die Klassenzimmer für zwei Tage in ein Experimentierfeld für leckere und gesunde Ernährung.

Aufgabe der Diätschülerinnen war es dieses Mal, unter Leitung von Dozentin Martina Persoon altersgemäße Aktionen für die Klassen eins bis vier zu entwickeln und mit den Kindern umzusetzen. So lernten die Erst- und Zweitklässler unter dem Motto „Fit durch Obst“ verschiedenste Obstsorten und ihre Verarbeitung kennen.  Es gab einen Stationslauf zum Thema Geschmack, eine Obst- und Gemüsesafari mit anschließender Anfertigung von Obstsalat sowie zum Thema Zwischenmahlzeiten die Anleitung zu „bärenstarken Snacks“.

Die dritten und vierten Klassen beschäftigten sich im Rahmen des aid-Ernährungsführerscheins mit den Themen Gemüse und Brot. Hier waren die Anforderungen schon etwas höher: Die Schülerinnen und Schüler sollten lernen, den Aufbau eines Rezeptes zu verstehen und sich ihren Arbeitsplatz in der Küche selbstständig einzurichten. Die Diätfachschülerinnen vermittelten Hygienevorschriften und übten mit den Kindern den Umgang mit scharfen Messern und die richtige Schnitttechnik.

 

 

 

 

 


Herztag im November 2013

Auch die Fachschule für Diätassistenten hatte viele Aktionen zur Prävention vno Herz- und Gefäßkrankheiten vorbereitet.

 

 

 

 

 


Diätassistenten tragen große Verantwortung

 

Absolventinnen der Fachschule für Diätassistenten des CKQ erhielten Zeugnis

Endlich war es soweit: Neun strahlende Diätassistentinnen hielten ihr Abschlusszeugnis in den Händen und ließen sich von Dozenten, Familien und Freunden gebührend feiern. „Ein wichtiger Abschnitt auf Ihrem Lebensweg ist geschafft, Sie werden jetzt das Schiff, dass Sie durch die Ausbildungszeit in Quakenbrück gefahren hat, verlassen“, so Schulleiter Ulrich Bolles anlässlich der Feierstunde in der Kapelle Arche. „Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen, nicht nur auf Ihre Person, sondern auch auf die der anderen. Sie sind niemals allein an Bord. Auf Ihrer Seereise sind Sie für sich und Ihre Mitmenschen verantwortlich. Ich gehe davon aus, dass Sie auf dem Weg durch die Diätfachschule Quakenbrück viel gesehen, erlebt und gelernt haben, so dass Sie für das nächste Reiseziel, nämlich Ihre professionelle Berufsausübung oder die Weiterbildung gerüstet sind.“ Bolles dankte den Kollegen vom Schulzentrum, der Kollegin Daniela Arndt,  der ehemaligen Schulleiterin Irmtraud Tempelmann sowie der Prüfungskommission für das große Engagement. Sehr zufrieden zeigte er sich über die optimalen Ausbildungsbedingungen, die das CKQ den angehenden Diätassistenten bietet. Nicht zuletzt galt sein Dank allen, die an der Vorbereitung des Examensgottesdienstes  mitwirkten.

Diätetik sei ein Megatrend, betonte anschließend der ärztliche Leiter der Schule, Prof. Dr. Helmut Henrichs. Am Beispiel seines Fachgebietes, dem Diabetes, zeigte er auf, welche Bedeutung die Diätetik für die Bekämpfung und Prävention vieler Krankheiten und Fehlernährungen habe. So sei beispielsweise Übergewicht eine Ursache für die Diabetes-Zunahme in der Bevölkerung. Zur gegenwärtigen Situation der Diätassistenten berichtete Henrichs: „In Deutschland  gibt es ca. 60 Ausbildungs-Einrichtungen. Rund 14 000 Diätassistentinnen sind nach Verbandangaben im Beruf tätig und das in vielen Feldern von der Praxis bis zur Forschung, von der Therapie bis zur Gesundheitsberatung, von der Gastronomie bis zur Klinik.“ Zunehmend gingen Diätassistenten auch in die Selbstständigkeit. Der diesbezügliche Trend heiße „raus aus dem Assistenzberuf und rein in die Eigenständigkeit“, dies spiegele sich auch in der aktuellen Diskussion um die Änderung der Berufsbezeichnung in Dietician/ Diätologe wider.

So können die Absolventinnen mit guten Perspektiven zu neuen Ufern aufbrechen, denn ihre Kompetenzen werden auch zukünftig dringend benötigt.

Die diesjährigen Absolventinnen: Eileen Elberfeld, Badbergen, Manuela Frerichs, Wittmund, Sandra Haase, Twistringen, Sarah Hergemöller, Ibbenbüren, Anne-Christin Käse, Drakenburg,  Stefanie Kläpker, Ibbenbüren, Janine Otten, Haaren, Anna Preußer, Berge, Christina Wolk,  Bad Laer.



Bildunterschrift:
Startklar für das Berufsleben sind die neun Absolventinnen der Fachschule für Diätassistenten (hier gemeinsam mit Schulleiter Ulrich Bolles und der stellvertretenden Leiterin Daniela Arndt, 2. v. l.)

 

 

 

 


Kulinarisches für Diabetiker

Diätfachschülerinnen kochen gemeinsam mit Patienten

Quakenbrück. Diabetiker-Essen ist abwechslungsreich, lecker, farbenfreudig und schmeckt auch Nicht-Diabetikern. Das bewiesen die Schülerinnen der Fachschule für Diätassistenten des Christlichen Krankenhauses gemeinsam mit Diabetes-Patienten und zauberten ein köstliches Drei-Gänge-Menu. Doch vor dem Genuss kam die Arbeit: Konzentriert schälten, schnitten, pürierten und kochten Diätfachschülerinnen und Diabetes-Patienten in der Küche der Diätfachschule, bis schließlich das Menü aus Spargelsalat, Putenröllchen mit grünem Pesto, Kartoffelecken, Ratatouille und Erdbeertiramisu auf dem Tisch stand.

Die jährliche Aktion rund um die Ernährung ist für stationäre Diabetes-Patienten eine gern gesehene Abwechslung im Klinikaufenthalt. Zunächst gaben die Diätfachschülerinnen den Patienten einige theoretische Informationen zu Cholesterin, Herz-Kreislauf, Blutdruck, Bewegung sowie Ernährungstipps. Dabei lockerte ein kleines Theaterstück zur Ernährung im Alltagsstress den theoretischen Teil auf. Anschließend ging es in die Küche, wo die Patienten unter Anleitung der Schülerinnen gemeinsam kochten, den Abschluss bildete das Essen an einem schön gedeckten Tisch.
„Bei der Aktion können die Schülerinnen, die kurz vor ihrem Examen stehen, beweisen, was sie gelernt haben“, erklärt Martina Persoon, die als Ernährungsberaterin die Aktion leitete. „Die Schülerinnen müssen zeigen, dass sie Aktionen zur gesunden Ernährung selbstständig planen und umsetzen können. Dazu gehört es, den Patienten theoretisches Wissen anschaulich zu vermitteln, aber auch die Anleitung bei der praktischen Umsetzung.“ Darüber hinaus erstellten die Schülerinnen auch eine kleine Informationsschrift, die unter dem Titel „Fit in den Frühling“ theoretisches Wissen zur Ernährung und eine Rezeptsammlung enthält. Doch praktische Übungen sind nicht nur auf Patienten beschränkt. So führten die Diätfachschülerinnen auch in der Grundschule Hengelage Aktionen zur gesunden Ernährung durch – eine spannende Veranstaltung, die von den Grundschülern in jedem Jahr freudig erwartet wird.



Examensfeier der Fachschule für Diätassistenten

 

Diätassistenten: Auch Ernährungsgewohnheiten von Migranten im Fokus

Dreizehn frischgebackene Diätassistentinnen erhielten im Rahmen der Examensfeier ihre Abschlusszeugnisse. Vorangegangen war ein stimmungsvoller Gottesdienst unter dem Motto „Nimm den Kochlöffel selbst in die Hand“ den die Schülerinnen des Unterkurses gemeinsam mit Katharina Abeln gestaltet hatten.
Als Vertreterin der Absolventinnen ließ Theresa Ahrens in ihrer Abschlussrede die dreijährige Ausbildungszeit auf heitere Weise Revue passieren. Sie beschrieb die Fülle von Unterrichtsfächern wie Lebensmittelkunde, Hygiene- und Gesetzeskunde, Diätetik und Krankheitslehre und erinnerte an Fortbildungen und Seminare aber auch das praktische Jahr in Großküchen wie Norderney oder Wangerooge. Die Absolventin dankte allen Lehrkräften sowie Schulleiterin Irmtraud Tempelmann ganz herzlich: „Sie haben uns eine qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Ausbildung geboten.“
Schulleiterin Irmtraud Tempelmann erinnerte an die mühsamen Anfänge der Ausbildung, als zunächst einmal die einfachsten Techniken der Speisezubereitung vermittelt werden mussten. Doch die Anstrengungen und das Zusammenbeißen der Zähne hätten sich gelohnt: „Im Examen haben Sie bewiesen, dass Sie viel gelernt haben. Sie brauchen sich nicht zu verstecken und ich habe keine Zweifel, dass Sie dort, wo Sie hingehen, Ihr Bestes geben werden.“
Dass Diätassistenten immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, erläuterte Tempelmann am Beispiel der Migranten: „Die Arbeitswelt ist auch für Sie globaler geworden, was sich gut an der Bedeutung von Migration für Diättherapie und Ernährungsberatung darstellen lässt.“ So gebe es in Deutschland fast 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was bedeute, dass auch Diätassistenten immer häufiger vor der Ausgabe ständen,  Migranten zu beraten und zu schulen. Daher seien religiöse Speisevorschriften und Ernährungsgewohnheiten ausführliches Thema in der Ausbildung gewesen. Inzwischen gebe es viele pflegebedürftige Einwanderer und Krankheiten wie Diabetes mellitus beträfen auch die Migranten. Hier würden Fachkräfte mit Kenntnissen zur speziellen Ernährung dringend gebraucht.
Abschließend dankte die Schulleiterin allen Kolleginnen und Kollegen, die für die theoretische und praktische Ausbildung verantwortlich waren und die Schülerinnen zum Examen geführt haben.

 


Die Absolventen: Theresa Ahrens, Voltlage, Carina Backhaus, Kneheim, Nicole Hagedorn, Drensteinfurt, Anna Hagen, Barßel, Andrea Haverkamp, Nordhorn, Franziska Hüser, Meppen, Roksana Juszkiewicz, Rehden, Melanie Placke, Neuenkirchen, Lisa Plicht, Oberhausen, Mareike Sengelmann, Bassum-Neubruchhausen, Patricia Scharein, Ibbenbüren, Alena Strelzow, Löningen und Nadine Teuber, Rotenburg.





Diätschülerinnen und Patienten kochen gemeinsam

Mit Genuss durch den Winter


Gerade im Winter ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Dies vermittelten elf Schülerinnen des Mittelkurses der Fachschule für Diätassistenten Quakenbrück den Patienten der Allgemein- und Gerontopsychiatrischen Station des Christlichen Krankenhauses. Die Projektarbeit fand im Rahmen der Ausbildung der Schülerinnen zur Diätassistentin statt.
Bevor es in die Küche ging, wurden die Patienten in Kleingruppen über Themen wie die Grundlagen einer gesunden Ernährung oder Alternativen zu kalorienreichen Naschereien informiert.
Zusammen mit Patienten kochten und backten die angehenden Diätassitentinnen dann unter der Leitung von Dozentin Birgit Menke leckere und vitaminreiche Winterspezialitäten wie Kartoffelsalat, Gemüsesuppe und Haferflockenplätzchen. 
„Für unsere Schülerinnen war das Projekt eine wichtige und schöne Erfahrung, denn es stand nicht die Theorie, sondern der Umgang mit den Patienten im Mittelpunkt“, so Birgit Menke. Und auch die Patienten begrüßten die Aktion als willkommene Abwechslung zum Klinik-Alltag.

Bildunterschrift:
Mit Konzentration bei der Sache sind Patienten und Schülerinnen in der Lehrküche der Fachschule für Diätassistenten.