Unsere Qualitäten

 

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Examensfeier der Fachschule für Diätassistenten

 

Diätassistenten: Auch Ernährungsgewohnheiten von Migranten im Fokus

Dreizehn frischgebackene Diätassistentinnen erhielten im Rahmen der Examensfeier ihre Abschlusszeugnisse. Vorangegangen war ein stimmungsvoller Gottesdienst unter dem Motto „Nimm den Kochlöffel selbst in die Hand“ den die Schülerinnen des Unterkurses gemeinsam mit Katharina Abeln gestaltet hatten.
Als Vertreterin der Absolventinnen ließ Theresa Ahrens in ihrer Abschlussrede die dreijährige Ausbildungszeit auf heitere Weise Revue passieren. Sie beschrieb die Fülle von Unterrichtsfächern wie Lebensmittelkunde, Hygiene- und Gesetzeskunde, Diätetik und Krankheitslehre und erinnerte an Fortbildungen und Seminare aber auch das praktische Jahr in Großküchen wie Norderney oder Wangerooge. Die Absolventin dankte allen Lehrkräften sowie Schulleiterin Irmtraud Tempelmann ganz herzlich: „Sie haben uns eine qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Ausbildung geboten.“
Schulleiterin Irmtraud Tempelmann erinnerte an die mühsamen Anfänge der Ausbildung, als zunächst einmal die einfachsten Techniken der Speisezubereitung vermittelt werden mussten. Doch die Anstrengungen und das Zusammenbeißen der Zähne hätten sich gelohnt: „Im Examen haben Sie bewiesen, dass Sie viel gelernt haben. Sie brauchen sich nicht zu verstecken und ich habe keine Zweifel, dass Sie dort, wo Sie hingehen, Ihr Bestes geben werden.“
Dass Diätassistenten immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, erläuterte Tempelmann am Beispiel der Migranten: „Die Arbeitswelt ist auch für Sie globaler geworden, was sich gut an der Bedeutung von Migration für Diättherapie und Ernährungsberatung darstellen lässt.“ So gebe es in Deutschland fast 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was bedeute, dass auch Diätassistenten immer häufiger vor der Ausgabe ständen,  Migranten zu beraten und zu schulen. Daher seien religiöse Speisevorschriften und Ernährungsgewohnheiten ausführliches Thema in der Ausbildung gewesen. Inzwischen gebe es viele pflegebedürftige Einwanderer und Krankheiten wie Diabetes mellitus beträfen auch die Migranten. Hier würden Fachkräfte mit Kenntnissen zur speziellen Ernährung dringend gebraucht.
Abschließend dankte die Schulleiterin allen Kolleginnen und Kollegen, die für die theoretische und praktische Ausbildung verantwortlich waren und die Schülerinnen zum Examen geführt haben.

 


Die Absolventen: Theresa Ahrens, Voltlage, Carina Backhaus, Kneheim, Nicole Hagedorn, Drensteinfurt, Anna Hagen, Barßel, Andrea Haverkamp, Nordhorn, Franziska Hüser, Meppen, Roksana Juszkiewicz, Rehden, Melanie Placke, Neuenkirchen, Lisa Plicht, Oberhausen, Mareike Sengelmann, Bassum-Neubruchhausen, Patricia Scharein, Ibbenbüren, Alena Strelzow, Löningen und Nadine Teuber, Rotenburg.




Diätschülerinnen und Patienten kochen gemeinsam

Mit Genuss durch den Winter


Gerade im Winter ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Dies vermittelten elf Schülerinnen des Mittelkurses der Fachschule für Diätassistenten Quakenbrück den Patienten der Allgemein- und Gerontopsychiatrischen Station des Christlichen Krankenhauses. Die Projektarbeit fand im Rahmen der Ausbildung der Schülerinnen zur Diätassistentin statt.
Bevor es in die Küche ging, wurden die Patienten in Kleingruppen über Themen wie die Grundlagen einer gesunden Ernährung oder Alternativen zu kalorienreichen Naschereien informiert.
Zusammen mit Patienten kochten und backten die angehenden Diätassitentinnen dann unter der Leitung von Dozentin Birgit Menke leckere und vitaminreiche Winterspezialitäten wie Kartoffelsalat, Gemüsesuppe und Haferflockenplätzchen. 
„Für unsere Schülerinnen war das Projekt eine wichtige und schöne Erfahrung, denn es stand nicht die Theorie, sondern der Umgang mit den Patienten im Mittelpunkt“, so Birgit Menke. Und auch die Patienten begrüßten die Aktion als willkommene Abwechslung zum Klinik-Alltag.

Bildunterschrift:
Mit Konzentration bei der Sache sind Patienten und Schülerinnen in der Lehrküche der Fachschule für Diätassistenten.