Unsere Qualitäten

 

Hier finden Sie unsere Qualitäten im Überblick.

 

 

 

 


Physiotherapie: Absolventen haben konkrete berufliche Perspektiven


Fachschule für Physiotherapie verabschiedet Examenskurs 2016

Quakenbrück. „Auf zu neuen Ufern“ – so das Motto des Abschlussgottesdienstes – geht es für 18 Physiotherapeuten, die jetzt ihr Examen an der Fachschule für Physiotherapie des Christlichen Krankenhauses ablegten.
Marita Schlüter, Bereichsleitung der Physiotherapieschule, begrüßte beim folgenden Sektempfang die Absolventen und ihre Familien sowie das Lehrerkollegium der Schule.
Heinrich Titzmann, Geschäftsführer des CKQ, gratulierte den Absolventen und prognostizierte gute Chancen für das Berufsleben. Die Ausbildung an der Fachschule sei fundiert und die Schüler und Schülerinnen profitierten von der engen Verzahnung der Schule mit den Fachbereichen des CKQ und der hohen Differenzierung und Spezialisierung des Krankenhauses.
Anschließend hatte Schulleiter Jürgen Sassmannshausen das Wort. Er ging kurz auf die aktuelle Situation in Ausbildung und Beruf der Physiotherapeuten ein und forderte die Absolventen auf, zukünftig daran mitzuwirken, die Stellung des Berufes weiter zu verbessern. Permanente Fortbildung und Durchhaltevermögen während des Berufslebens sowie die Ausbildung einer eigenen Identität seien wichtig, so Sassmannshausen.

Es folgte die Übergabe der Examenszeugnisse, bei der die neuen Physiotherapeuten ihre beruflichen Pläne vorstellten. Diese sind bei den meisten schon recht konkret: So werden viele einen Arbeitsplatz in einer Physiotherapie-Praxis oder in einer Klinik antreten, andere planen ein Studium der Physiotherapie oder der Sportwissenschaften bzw. ein Lehramtsstudium. Abschließend ging der Dank der Absolventen in Form einer selbstgestalteten Leinwand an das Lehrer-Team der Schule.

Die Absolventen: Simon Albers, Wachtum, Jonas Büssing, Cloppenburg, Nadine Eckhoff, Herzlake, Thorben Emke, Visbek, Johanna Heile, Gehrde, Corinna Kampe, Cloppenburg, Karin Kossen, Lohne, Bedran Kapanci, Quakenbrück, Haydar Karakaya, Quakenbrück, Franziska Kathe, Dinklage, Kai Krümpelmann, Ankum, Sandra Lakeberg, Cloppenburg, Lisa Lammers, Merzen, Stefanie Nietfeld, Cloppenburg, Anita Schaffer, Haan, Anna Schelze, Löningen, Vanessa Schmidt, Bakum/Schledehausen, Janina Willoh, Löningen.

 


Bildunterschrift:
Der Examensjahrgang und die Dozenten der Fachschule für Physiotherapie 2016


Berufsinformation zum Anfassen

Rund 300 Schülerinnen und Schüler zu Gast  im CKQ-Schulzentrum

Im Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses herrschte Hochbetrieb: Während in der Lehrküche der Diätfachschule mit Feuereifer gekocht wurde, gab es im Nachbarraum Vorträge über gesunde Ernährung. In der Krankenpflege-Schule konnten die Schülergruppen der Schulen aus der ganzen Umgebung u. a. an Händedesinfektionsmaßnahmen teilnehmen und etwas zur Vitalzeichenkontrolle erfahren. Andrang herrschte auch im großen Hörsaalgebäude. Hier waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, mit Hilfe eines Alterssimulationsanzuges die Bewegungseinschränkungen alter Menschen nachzuempfinden. Die Rettungswache des DRKs demonstrierte Wiederbelebungsmaßnahmen. Wer sich für den Beruf des Rettungssanitäters interessierte, erhielt Informationen am vor dem Gebäude platzierten Rettungswagen.
Mit großer Fachkenntnis und sichtlicher Begeisterung für die von ihr gewählte Berufsausbildung führte Podologie-Schülerin Ines Berends eine Gruppe Neuntklässler aus Lastrup in die Arbeit der Podologen ein. Materialien und Instrumente wurden herumgereicht und die Gäste ermuntert, Fragen zu stellen. „Ich glaube, einige Schüler würden schon gerne mehr erfahren, trauen sich aber nicht, vor einer großen Gruppe Fragen zu stellen“, vermutete Ines Berends. Doch vielleicht habe der eine oder andere ja Interesse bekommen, und melde sich später für ein Praktikum in der Podologie. In der Physiotherapieschule hatten Fachschüler und Dozenten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen die Gäste verschiedene Angebote wie das Rollatortraining oder die Gang-Analyse selbst erproben konnten. In der lockeren Atmosphäre bestand für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auszutauschen und erste Informationen zu den jeweiligen Berufsfeldern einzuholen. Überall sorgten Lotsen dafür, dass sich die Gruppen in den Gebäuden zurechtfanden.
Der „Day for future“ wurde auch im dritten Jahr in Folge erfolgreich angenommen, so das Resumé des Schulzentrums. Die Schülerinnen und Schüler erhielten erste Einblicke in die vielseitigen Berufsfelder des Gesundheitswesens und einige von Ihnen werden sich sicher demnächst um einen Ausbildungsplatz im Schulzentrum bewerben, so die Hoffnung der Organisatoren.
Wer den Infotag verpasst hat, kann auf der Homepage www.ckq-gmbh.de viele Informationen nachlesen.

 

 

 


Physiotherapeuten unverzichtbar in medizinischer Versorgung

Physiotherapeuten unverzichtbar in medizinischer Versorgung

Physiotherapieschule des CKQ erneut rezertifiziert

Dass die Physiotherapie einen bedeutenden Bestandteil der medizinischen Versorgung darstellt, macht in jedem Jahr der Welttag der Physiotherapie am 8. September deutlich. Besonders in den Bereichen Prävention, kurative Medizin und Rehabilitation erfüllt sie elementare Aufgaben. Umso wichtiger ist es, dass die Ausbildung der Physiotherapeuten auf einem konstant hohen Niveau erfolgt. Daher stellt sich die Physiotherapieschule des Christlichen Krankenhauses alle drei Jahre dem Qualitätssicherungsprogramm des ISQ Physiotherapie e. V.
Jetzt wurde die Schule erneut erfolgreich rezertifiziert. Im Qualitätsprofil der Auditorin wurde u. a. das beständige und kundige Dozententeam unter Leitung von Jürgen Sassmannshausen hervorgehoben, die nach aktuellen Vermittlungsstandards konzipierte, evidenzbasierte Ausbildung, aber auch die fachpraktische Ausbildung im CKQ und in kooperierenden Einrichtungen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, bereits während der Ausbildung ein konsekutives Studium an der Hochschule Osnabrück zu beginnen.

„Physiotherapeuten sind Bewegungsexperten, die einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung der Gesellschaft leisten. Sie kennen Krankheitsbilder sowie Risikofaktoren und können einschätzen, welche Auswirkungen diese auf den Bewegungsapparat haben“, so Schulleiter Sassmannshausen zum Nutzen der physiotherapeutischen Arbeit. Auch senke die Physiotherapie nachweislich die Kosten im Gesundheitswesen, indem sie Operationen vermeiden, Krankheitstage reduzieren und Pflegebedürftigkeit verzögern bzw. sogar verhindern könne.

 

 

 


Physiotherapeutin im CKQ

Auch bei den Physiotherapeuten ist lebenslanges Lernen gefragt

 

Wer erfährt, wie viele Fortbildungen die Quakenbrücker Physiotherapeutin Vera Tepe nach dem Ende ihrer Ausbildung vor fünf Jahren absolviert hat, ist schon beeindruckt. Dazu gehören, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Manuelle Lymphdrainage, Funktionelle Osteopathie, KG am Gerät und die Fortbildung zu Faszientherapie und Triggerpunktbehandlung, aber auch die Übungsleiterscheine für Herzsport- und Reha-Sport-Gruppen. Das zeigt, dass das Lernen  für Physiotherapeuten auch nach dem bestandenen Examen permanent weitergeht, macht aber auch deutlich, wie abwechslungsreich der Beruf des Physiotherapeuten ist.


Die 26-jährige Vera Tepe legte ihr Examen zur Physiotherapeutin 2010 nach dreijähriger Ausbildungszeit in der Physiotherapieschule des CKQ ab. Wie sie zu ihrem Berufswunsch kam? „Nach dem Fachabitur Sozialwesen und einigen Praktika fiel meine Entscheidung: Ich wollte mit Menschen aber auch im Sportbereich arbeiten und eine Ausbildung zur Physiotherapeutin ist da optimal. Nach einem Au pair-Aufenthalt in den USA begann ich mit der Ausbildung an der Quakenbrücker Schule für Physiotherapie“, berichtet Vera Tepe.
„Von den vielen verschiedenen Schwerpunkten, die in der Ausbildung vermittelt wurden, gefiel mir vor allem die Chirurgie und Orthopädie als Arbeitsfeld“, so Vera Tepe. „Man hat viele verschiedene  Patienten, Sportverletzungen sowie aber auch alltägliche Leiden wie z.B. Rückenschmerzen und es macht Spaß, diese zu therapieren.“ Neben der praktischen Ausbildung werde von den angehenden Physiotherapeuten auch viel theoretisches Wissen gefordert, erinnert sich Vera Tepe an ihre Ausbildungszeit. „Man muss schon recht viel lernen, z. B. über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Nur wenn man beispielsweise den genauen Verlauf sowie die Funktion der Muskeln kennt, kann man bestimmte Krankheitsbilder auch richtig und genau behandeln.“


Nach ihrem Abschluss arbeitete die Physiotherapeutin erst zweieinhalb Jahre in einer Praxis in Quakenbrück. Anschließend war sie in Köln an der Uni-Klinik in der orthopädisch-chirurgischen Abteilung tätig. Nach rund einem Jahr Großstadt zog es sie wieder zurück in die Kleinstadt: „Ich bin kein Großstadtmensch“, lacht die Quakenbrückerin. Seit 2014 ist Vera Tepe in der Physiotherapie des CKQ angestellt. Hier kümmert sie sich gemeinsam mit zwölf Kolleginnen und Kollegen um stationäre und ambulante Patienten. „Zusätzlich arbeite ich auch noch an zwei Abenden in einer Quakenbrücker Praxis für Physiotherapie, außerdem bin ich in der Herzsportgruppe und der Reha-Sportgruppe als Trainerin aktiv“, berichtet die Physiotherapeutin aus ihrem ausgefüllten Berufsleben. „Ein Vorteil der Stelle im Krankenhaus sind natürlich die geregelten Arbeitszeiten, in einer Praxis kann es einem schon passieren, dass man auch um sieben Uhr abends noch Patienten hat. Fortbildungen finden meistens am Wochenende statt, viel Freizeit bleibt da natürlich nicht“, erklärt Vera Tepe, doch wie viele Fortbildungen man absolviere, sei ja jedem selbst überlassen.


Und für wen eignet sich der Beruf des Physiotherapeuten? „Man sollte gerne mit Menschen arbeiten wollen und viel Interesse am menschlichen Körper haben und bereit sein, viel Neues zu lernen sowie körperliche Bewegung mögen. Eine gewisse Fitness und Beweglichkeit ist auch nötig im Umgang mit vielen Patienten.“ Beispielsweise müsse man auch fähig sein, einen Patienten auf der Intensivstation, der selbst nicht mithelfen kann, passiv zu bewegen und mobilisieren.


Für Vera Tepe ist der Beruf auch so reizvoll, weil man intensiven Umgang mit verschiedenen Menschen hat. „Jede halbe Stunde muss man sich auf einen neuen Patienten einstellen. Auch ist es eine spannende Herausforderung, aus den verschiedenen Therapien jeweils die optimale Behandlung auszuwählen, um die Gesundheit des Patienten wiederherzustellen.“
Weitere Informationen zur Physiotherapieausbildung gibt es unter www.ckq-gmbh.de oder unter der Telefonnummer 05431/15-1966.

 

Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie

Schulleiter:
Herr Simon Sturm, BA Medizinpädagogik

Bereichsleitung Physiotherapieschule:
Frau Marita Schlüter

Danziger Straße 2
49610 Quakenbrück

Schulbüro Tel.: 0 54 31.15-29 30
Schule/Lehrerzimmer: 0 54 31.15-1966

Fax: 0 54 31.15-29 27

e-mail: 
s.sturm(a)ckq-gmbh.de