Unsere Qualitäten

 

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Physiotherapeutin im CKQ

Auch bei den Physiotherapeuten ist lebenslanges Lernen gefragt

 

Wer erfährt, wie viele Fortbildungen die Quakenbrücker Physiotherapeutin Vera Tepe nach dem Ende ihrer Ausbildung vor fünf Jahren absolviert hat, ist schon beeindruckt. Dazu gehören, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Manuelle Lymphdrainage, Funktionelle Osteopathie, KG am Gerät und die Fortbildung zu Faszientherapie und Triggerpunktbehandlung, aber auch die Übungsleiterscheine für Herzsport- und Reha-Sport-Gruppen. Das zeigt, dass das Lernen  für Physiotherapeuten auch nach dem bestandenen Examen permanent weitergeht, macht aber auch deutlich, wie abwechslungsreich der Beruf des Physiotherapeuten ist.


Die 26-jährige Vera Tepe legte ihr Examen zur Physiotherapeutin 2010 nach dreijähriger Ausbildungszeit in der Physiotherapieschule des CKQ ab. Wie sie zu ihrem Berufswunsch kam? „Nach dem Fachabitur Sozialwesen und einigen Praktika fiel meine Entscheidung: Ich wollte mit Menschen aber auch im Sportbereich arbeiten und eine Ausbildung zur Physiotherapeutin ist da optimal. Nach einem Au pair-Aufenthalt in den USA begann ich mit der Ausbildung an der Quakenbrücker Schule für Physiotherapie“, berichtet Vera Tepe.
„Von den vielen verschiedenen Schwerpunkten, die in der Ausbildung vermittelt wurden, gefiel mir vor allem die Chirurgie und Orthopädie als Arbeitsfeld“, so Vera Tepe. „Man hat viele verschiedene  Patienten, Sportverletzungen sowie aber auch alltägliche Leiden wie z.B. Rückenschmerzen und es macht Spaß, diese zu therapieren.“ Neben der praktischen Ausbildung werde von den angehenden Physiotherapeuten auch viel theoretisches Wissen gefordert, erinnert sich Vera Tepe an ihre Ausbildungszeit. „Man muss schon recht viel lernen, z. B. über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Nur wenn man beispielsweise den genauen Verlauf sowie die Funktion der Muskeln kennt, kann man bestimmte Krankheitsbilder auch richtig und genau behandeln.“


Nach ihrem Abschluss arbeitete die Physiotherapeutin erst zweieinhalb Jahre in einer Praxis in Quakenbrück. Anschließend war sie in Köln an der Uni-Klinik in der orthopädisch-chirurgischen Abteilung tätig. Nach rund einem Jahr Großstadt zog es sie wieder zurück in die Kleinstadt: „Ich bin kein Großstadtmensch“, lacht die Quakenbrückerin. Seit 2014 ist Vera Tepe in der Physiotherapie des CKQ angestellt. Hier kümmert sie sich gemeinsam mit zwölf Kolleginnen und Kollegen um stationäre und ambulante Patienten. „Zusätzlich arbeite ich auch noch an zwei Abenden in einer Quakenbrücker Praxis für Physiotherapie, außerdem bin ich in der Herzsportgruppe und der Reha-Sportgruppe als Trainerin aktiv“, berichtet die Physiotherapeutin aus ihrem ausgefüllten Berufsleben. „Ein Vorteil der Stelle im Krankenhaus sind natürlich die geregelten Arbeitszeiten, in einer Praxis kann es einem schon passieren, dass man auch um sieben Uhr abends noch Patienten hat. Fortbildungen finden meistens am Wochenende statt, viel Freizeit bleibt da natürlich nicht“, erklärt Vera Tepe, doch wie viele Fortbildungen man absolviere, sei ja jedem selbst überlassen.


Und für wen eignet sich der Beruf des Physiotherapeuten? „Man sollte gerne mit Menschen arbeiten wollen und viel Interesse am menschlichen Körper haben und bereit sein, viel Neues zu lernen sowie körperliche Bewegung mögen. Eine gewisse Fitness und Beweglichkeit ist auch nötig im Umgang mit vielen Patienten.“ Beispielsweise müsse man auch fähig sein, einen Patienten auf der Intensivstation, der selbst nicht mithelfen kann, passiv zu bewegen und mobilisieren.


Für Vera Tepe ist der Beruf auch so reizvoll, weil man intensiven Umgang mit verschiedenen Menschen hat. „Jede halbe Stunde muss man sich auf einen neuen Patienten einstellen. Auch ist es eine spannende Herausforderung, aus den verschiedenen Therapien jeweils die optimale Behandlung auszuwählen, um die Gesundheit des Patienten wiederherzustellen.“
Weitere Informationen zur Physiotherapieausbildung gibt es unter www.ckq-gmbh.de oder unter der Telefonnummer 05431/15-1966.

CKQ verabschiedet 16 examinierte Physiotherapeuten

Nach der Ausbildung warten neue berufliche Herausforderungen

Ob Physiotherapie-Praxis, Physiotherapiestudium, eine Tätigkeit im Sport- und Fitnessbereich oder Medizinstudium – die meisten der frischgebackenen Physiotherapeuten des Christlichen Krankenhauses wissen schon recht genau, wie es nach der Ausbildung weitergeht. Und dass die beruflichen Aussichten gut sind, zeigt auch die Zahl an offenen Stellen, die sich für die Berufsanfänger bieten.
Insgesamt 16 Absolventen der Fachschule für Physiotherapie konnten in diesem Jahr ihr Examenszeugnis im Rahmen einer Feierstunde in Empfang nehmen. Zuvor fand ein Abschlussgottesdienst, traditionell gestaltet vom Mittelkurs der Physiotherapieschule, in der Arche statt.

Schulleiter Jürgen Sassmannshausen und Bereichsleiterin Marita Schlüter beglückwünschten die Absolventen im Namen des gesamten Dozententeams. Besonderer Dank gelte auch dem Pflegepersonal des Krankenhauses, das einen großen Anteil an der Ausbildung gehabt habe, betonte Marita Schlüter. Drs. Ben Hogt, ärztlicher Leiter der Schule, übermittelte die Glückwünsche der Geschäftsleitung, um die Examinierten anschließend mit einer nicht immer ganz ernst gemeinten Rede in die Welt hinaus zu schicken. „Entdecken Sie ihre besonderen Fähigkeiten und Talente“, ermunterte er die Absolventen. 

Kooperation mit der Hochschule Osnabrück
Das hohe Engagement für die Aus- und Weiterbildung auch über die dreijährige Physiotherapie-Ausbildung hinaus zeige das gerade erfolgreich durchgeführte Re-Audit der Schule als Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück, so Sassmannshausen:  „Ziel des Audits war der Nachweis, dass die von der Hochschule Osnabrück gestellten Standards für die Anerkennung als Kooperationspartner von der Physiotherapieschule des CKQ weiterhin erfüllt werden.“ Die Kooperation ermögliche es den Schülern der CKQ-Physiotherapieschule, während oder nach ihrer Ausbildung an Hochschul-Lehrveranstaltungen teilzunehmen, die sie auf das Studium vorbereiten und einen ersten Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten bieten.

Die Absolventinnen und Absolventen:
Sina Albers, Löningen, Anna-Maria Elisabeth Bünker, Vechta, Kim Charlotte Fischer, Bakum, Janina Fürup, Badbergen, Fiona Maria Kohl, Lastrup, Melanie Landwehr, Lohne, Lisa Meyer, Damme, Philipp Möller, Essen, Regina Müller, Quakenbrück, Juri Orlov, Cloppenburg, Jan Niklas Ortmann, Josef Roth, Quakenbrück, Katrin Schönig, Cloppenburg, Sebastian Sievers, Emstek, Henrike Speer, Quakenbrück, Manuel Willenborg, Cloppenburg.
 


Bildunterschrift:
Ein Abschiedsgottesdienst in der Arche beendete die Ausbildungszeit der Physiotherapeuten, die hier mit ihren Dozenten zu sehen sind.