Unsere Qualitäten

 

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30 Jahre Schule Für Physiotherapie

Schüler profitieren von hoher Ausbildungsqualität und internationalen Kontakten


Quakenbrück. 30 Jahre Physiotherapieschule, drei internationale Partnerschaften und das dritte erfolgreiche Re-Audit (Qualitätssicherung): Die Schule für Physiotherapie des Christlichen Krankenhauses hatte in den letzten Wochen wirklich allen Grund zu feiern. Und daher waren Lehrende, Schülerinnen und Schüler sowie Kooperationspartner der Schule zu einem Grillfest mit Swin-Golf-Spiel auf Gut Vehr eingeladen.
Schulleiter Jürgen Sassmannshausen, Bereichsleiterin Marita Schlüter und Drs. Ben Hogt, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, die seit der Gründung für die stetige Weiterentwicklung der Schule gesorgt hatten, konnten viel aus den drei Jahrzehnten erfolgreicher Physiotherapieausbildung berichten. So erinnerte Sassmannshausen daran, dass die Schule 1982 als Einrichtung des Landkreises Osnabrück im Obergeschoss der Artland Sporthalle ihren Anfang nahm. 1986 zog die Schule in Räume der Petrus-Gemeinde auf der Neustadt und 2001 schließlich in das Gebäude an der Goethestraße. Heute hat die Schule, die zum Schulzentrum des CKQ gehört, acht feste Lehrkräfte und 20 ärztliche und nichtärztliche Dozenten. Großer Vorteil der Schule ist die unterrichtsbegleitende Ausbildung an Patienten des CKQ. „Während die Praxis in anderen Schulen oft innerhalb von Blockpraktika in Krankenhäusern absolviert wird, werden unsere Schüler überwiegend im CKQ geschult“, so Sassmannshausen. „Das bedeutet, dass die Ansprechpartner in Theorie und Praxis dieselben sind, was die Vermittlung wesentlich vereinfacht.“
Wie wichtig der Blick über den Tellerrand ist, zeigen enge Kontakte nach Leeuwarden, Groningen und Enschede. Bei Exkursionen zu den Physiotherapie-Fachbereichen der niederländischen Universitäten gewannen die Schülerinnen und Schüler interessante Eindrücke in die universitäre physiotherapeutische Ausbildung und hatten Möglichkeiten zum Austausch mit niederländischen Studienkollegen. Auch mit der Hochschule Osnabrück besteht eine Kooperationsvereinbarung: So können die Schüler während der Ausbildung als Gasthörer an Studienveranstaltungen teilnehmen und nach Erfüllen bestimmter Voraussetzungen ein anschließendes Studium der Physiotherapie um drei Semester verkürzen.  
Dass die Ausbildungsqualität ganz hervorragend ist, bestätigte jetzt erneut der Interessenverband zur Sicherung der Qualität der Ausbildung an deutschen Schulen für Physiotherapie e.V. (ISQ). Alle drei Jahre prüft der Verband u. a. die pädagogische und fachliche Kompetenz der Lehrkräfte, Ausstattung, Lehrpläne und -methoden sowie den klinisch-praktischen Unterricht. Die Schule habe sehr gut abgeschnitten und könne stolz auf sich sein, betont die zuständige Auditorin des ISQ.

Für die Ausbildung ab Oktober 2013 stehen noch Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 0 54 31/15-29 30


Bildunterschrift:
Schulleitung, Lehrkräfte sowie die drei derzeitigen Jahrgänge der Schülerinnen und Schüler feierten das 30-jährige Schuljubiläum auf Gut Vehr.

Zukunft fest im Blick

18 neue Physiotherapeuten verabschiedet

Ob Physiotherapeut im Spitzensport, Anstellung in einer Praxis, Selbstständigkeit oder weiterführendes Studium – die frischgebackenen Physiotherapeuten der Schule für Physiotherapie des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück starten mit konkreten Zielen in ihre Berufstätigkeit.
„Mit dem Abschlusszeugnis haben Sie ein Wertpapier erhalten“, betonte Drs. Ben Hogt, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie, „welche Möglichkeiten Sie damit haben, können Sie selbst entscheiden. Sie sind mit hochwertigem Werkzeug ausgerüstet, aber bleiben Sie auf dem Laufenden, indem Sie sich auch in Zukunft fortbilden.“ Jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss werde klar, dass es sich gelohnt habe, die dreijährige Ausbildung durchzuhalten.
„Die Schülerinnen und Schüler haben die Schule als Gruppe geprägt, nun werden sie sich als Einzelpersonen behaupten“, so Schulleiter Jürgen Sassmannshausen. Bereichsleiterin Marita Schlüter dankte Schülern, Lehrern und Dozenten für das hervorragende Miteinander und die entspannten Prüfungen: „Alle haben ihr Examen bestanden. Auf die Absolventen warten gute Berufsaussichten.“ Bevor sich der Jahrgang allerdings in alle Winde zerstreut, nutzen viele noch die Möglichkeit, eine vierwöchige Lymphdrainage-Fortbildung am CKQ zu absolvieren.
Die examinierten Physiotherapeuten: Arkenau, Moritz, Lohne, Albers, Tanja, Lindern, Faske, Jens, Garrel, Hertfelder, Angelina, Holdorf, Koste, Juliane, Badbergen, Kechagias, Georgios, Quakenbrück, Miller, Alexander, Löningen, Mauritz, Christine, Gehrde, Mielke, Marcel, Cloppenburg, Möhlmann, Anna, Vechta, Matis, Maria, Garrel, Müller, Edwin, Bersenbrück, Pufel, Jana, Diepholz, Rockel, Carina Luzia Elisabeth, Cloppenburg, Schindler, Karina, Badbergen, Schumacher, Alexander, Hüven, Westerhoff, Heike Josefine, Visbek und Ypsilou, Katerina, Quakenbrück.


Bildunterschrift:
Freude über das bestandene Examen: Die neuen Physiotherapeuten und ihre Dozenten