Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Aktuelle Meldungen aus der Unfallchirurgie/ Orthopädie

Fortbildungsreihe Unfallchirurgie/ Orthopädie

An jedem 1. und 3. Dienstag im Monat

Fortbildungsveranstaltung jeweils um 14.30 h im Rö-Demo-Raum im 1. OG, Dauer ca. 30 – 45 Min.

Die Teilnahme ist für Assistenten, Oberärzte und Chefärzte der UCH verpflichtend.

Assistenzärzte in Ausbildung aus allen anderen chirurgischen Disziplinen und auch anderen Kliniken sind sehr gern eingeladen. Es gibt einen bunten Themenbereich,der alle chirurgischen Fächer umfasst.

Themen werden unter den unfallchirurgischen Ärzten verteilt werden. Referenten sollen dabei wechselnd sein und jeder Kollege aus unserer Abteilung dabei berücksichtigt werden.


Trauma-Zentrum des Christlichen Krankenhauses erneut rezertifiziert

Schwerstverletzte Patienten optimal versorgt

Patienten, die bei einem schweren Autounfall, beim Sport oder einem Sturz schwer verunglücken, müssen in die Klinik gebracht werden, die sie am schnellsten und besten versorgen kann. Bundesweit stellen daher zertifizierte Trauma-Netzwerke mit ihren Mitgliedskliniken (den sog. Trauma-Zentren) sicher, dass Patienten mit lebensbedrohlichen Mehrfachverletzungen schnell und flächendeckend Hilfe erhalten.

Auch das Christliche Krankenhaus ist seit 2009 zertifiziertes Regionales Trauma-Zentrum. Jetzt erfolgte die dritte Rezertifizierung nach 2012 und 2015 durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Klinik erfüllt damit die Anforderungen zur Behandlung von Schwerstverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der DGU und den Kriterien Netzwerk DGU. Der umfangreiche Anforderungskatalog umfasst die strukturellen, technischen und personellen Voraussetzungen für Krankenhäuser, die vorliegen müssen, um eine sehr schnelle und trotzdem genaue Diagnosestellung und Behandlung zu garantieren. Ziel ist es, jedem schwer traumatisierten Patienten in Deutschland rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen.

Zu der erfolgreichen Rezertifizierung gratulierte CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter den verantwortlichen Chefärzten der Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Holger Bode und Drs. Ben Hogt, und dem gesamten Team herzlich: „Für unsere Region ist das Regionale Trauma-Zentrum überaus wichtig. Die bestandene Rezertifizierung bestätigt uns, dass wir für die Behandlung schwerstverletzter Patienten optimal aufgestellt sind und das kontinuierlich seit vielen Jahren.“
„Wir arbeiten eng mit dem Fachbereich Anästhesie und Intensivmedizin, der Neurochirurgie sowie mit anderen relevanten Fachabteilungen unseres Krankenhauses zusammen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um Patienten im Notfall optimal zu versorgen“, erklärt Chefarzt Dr. Holger Bode.

Das CKQ ist als Regionales Trauma-Zentrum Teil des länderübergreifenden Trauma-Netzwerks NordWest, in dem sich Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden zusammengeschlossen haben. Ein 24-Stunden-Kommunikationsnetzwerk erleichtert im Trauma-Netzwerk NordWest die Zusammenarbeit der Kliniken und der Rettungsdienste untereinander. Dahinter steht u.a. eine permanent aktualisierte Datenbank, in der alle für die schnelle Patientenversorgung nötigen Informationen hinterlegt sind.
Wichtig ist zudem die enge Kooperation der dem Trauma-Netzwerk angeschlossenen Kliniken: „Im Rahmen von Qualitätszirkeln kommen die Vertreter der zugehörigen Krankenhäuser mindestens zweimal im Jahr zusammen“, so Chefarzt Drs. Ben Hogt. Durch die enge Vernetzung werde die Versorgungsstruktur permanent optimiert. Auch das Trauma-Netzwerk unterziehe sich alle drei Jahre einem aufwändigen Zertifizierungsprozess der DGU.

 

 

Bildunterschrift:
Freude über den erfolgreichen Abschluss des Rezertifizierungsprozesses zum Regionalen Trauma-Zentrum: Frank Schwietert, Qualitätsmanagementbeauftragter, Drs. Ben Hogt und Dr. Holger Bode, Chefärzte der Unfallchirurgie und Orthopädie, CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter und Till Puncak, Qualitätsmanagementbeauftragter (v.l.).

 


Neu am CKQ: Sanfte OP-Methode für Hüftgelenk

Hüftgelenksarthroskopien helfen Sportlern und jüngeren Menschen

Jeder, der unter Gelenkschmerzen leidet, weiß, dass diese Beschwerden die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Mit der Arthroskopie des Hüftgelenkes bietet Dr. Holger Bode, leitender Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück, ein neues und anspruchsvolles Verfahren an, um Gelenkschmerzen auf den Grund zu gehen und sie oftmals ohne konventionelle Operation oder gar Prothese zu beheben. Gerade für jüngere Patienten, die beruflich und sportlich sehr aktiv sind und Hüftschmerzen oder eine beginnende Arthrose haben, ist die Arthroskopie geeignet.
Während die Gelenkspiegelung von Knie oder Schulter seit Jahrzehnten praktiziert wird, ist diese Methode für das Hüftgelenk relativ neu. Das liegt vor allem daran, dass dieses größte Gelenk des Menschen sehr komplex aufgebaut und nur schwer zu erreichen ist.
„Die minimalinvasive Diagnose- und Operationsmethode für das Hüftgelenk wird deutschlandweit bisher nur in wenigen Kliniken durchgeführt“, erläutert Dr. Bode. „Wir setzen die Arthroskopie zum Beispiel ein, um Hüftschmerzen bei jüngeren Menschen – auch Sportlern - abzuklären, ebenso zur Behandlung beginnender Arthrosen, Entfernung freier Gelenkkörper, Knorpelschäden, Anrissen der Pfannenlippe, aber auch zur Knochenabtragung bei Impingement (Enge-)-Syndrom.“ Zur Zeit sei das CKQ die einzige Klinik zwischen Bremen und Münster, in der die Hüftgelenksarthroskopie durchgeführt werde.

Die minimal-invasive Methode habe viele Vorteile für die Patienten, so Dr. Bode: „Im Vergleich zu konventionellen Methoden haben unsere Patienten bei der Arthroskopie deutlich weniger Schmerzen. Auch sind die Wunden wesentlich kleiner und der Heilverlauf ist deutlich verkürzt. Es sind nur drei bis vier kleine Hautschnitte nötig, deren Narben später kaum zu sehen sind. Zudem ist der Patient sofort nach der Operation wieder mobil.“
 
Info: 05431-15-2853



Bildunterschrift:
Hüftschmerzen lassen sich häufig mit moderner Arthroskopie therapieren.



Traumanetzwerk NordWest zum zweiten Mal rezertifiziert

Christliches Krankenhaus Quakenbrück ist Teil der länderübergreifenden Klinikkooperation

Die schnelle und optimalste Versorgung von Unfallopfern ist das Ziel des 2008 gegründeten, länderübergreifenden Traumanetzwerks NordWest, einem Zusammenschluss von Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden. Die Kliniken des Traumanetzwerks NordWest, dem auch das regionale Trauma-Zentrum des CKQ angehört, haben nun nach 2014 zum zweiten Mal den aufwändigen Zertifizierungsprozess der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich abgeschlossen.

Ein sicheres 24-Stunden-Kommunikationsnetzwerk erleichtert im Traumanetzwerk NordWest die Zusammenarbeit der Kliniken und der Rettungsdienste sowie der Kliniken untereinander. Dahinter steht u.a. eine permanent aktualisierte Datenbank, in der alle für die schnelle Patientenversorgung nötigen Informationen hinterlegt sind.

Bildunterschrift:
Drs. Ben Hogt und Dr. Holger Bode, Chefärzte der Unfallchirurgie und Orthopädie des CKQ und der Leitende Oberarzt Sven Meyer (v.l.)

Bessere Versorgung von Unfallopfern: Auszeichnung für das Traumanetzwerk NordWest

Christliches Krankenhaus Quakenbrück ist Teil der länderübergreifenden Klinikkooperation

 

Münster/Quakenbrück. Nach einem Unfall zählt jede Minute: Die bestmögliche Versorgung von Unfallopfern ist daher das Ziel des länderübergreifenden Traumanetzwerks NordWest, einem Zusammenschluss von Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden. Jetzt haben die 25 Kliniken des Traumanetzwerks NordWest, dem auch das regionale Trauma-Zentrum des CKQ angehört, zum ersten Mal den aufwändigen Zertifizierungsprozess der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich abgeschlossen.
Das 2008 gegründete Traumanetzwerk NordWest zählt zu den größten seiner Art in Deutschland. Im Netzwerkgebiet wurden im Jahr 2010 rund 1.000 lebensbedrohlich verletzte Unfallopfer versorgt.
Im Beisein von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens erhielt nun auch Drs. Ben Hogt, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie des CKQ, die Zertifizierungsurkunde. Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Münster (UKM), und einer der Initiatoren des Netzwerks, betont: „Besonders in ländlichen Regionen sind Traumanetzwerke erforderlich, um die vorhandenen Ressourcen und die Kompetenzen optimal zu nutzen und gleichzeitig die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, und zwar unabhängig von Ländergrenzen. Denn was zählt, ist der schnelle Transport des Unfallopfers in eine Klinik, die den Patienten direkt versorgen kann.“

Ein sicheres 24-Stunden-Kommunikationsnetzwerk erleichtert im Traumanetzwerk NordWest die Zusammenarbeit der Kliniken und der Rettungsdienste sowie der Kliniken untereinander. Dahinter steht u.a. eine permanent aktualisierte Datenbank, in der alle für die schnelle Patientenversorgung nötigen Informationen hinterlegt sind.

Bildunterschrift:
Feierstunde anlässlich der Zertifizierung des Traumanetzwerkes Nordwest: Prof. Dr. Johannes Sturm, Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, und Drs. Ben Hogt, Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie des CKQ und Annette Künzel (diocert GmbH).

 

Chefarzt:
Drs. Ben J. M. Hogt
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
Spezielle Unfallchirurgie, zertifizierte Fusschirurgie
Durchgangsarzt in Quakenbrück und Löningen

 

Chefarzt:
Dr. med. Holger Bode,
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin und Rettungsmedizin,
stellv. Durchgangsarzt

(auch im MVZ am CKQ tätig)

Leitender Oberarzt
Sven Meyer
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
Spezielle Unfallchirurgie
stellv. Durchgangsarzt
Hygienebeauftragter Arzt

Oberärzte
Tarek Abu Zamzam
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie

Diethelm Hufker
Facharzt für Allgemeinchirurgie

Funktionsoberarzt
Parnaoz Pkhakadze

 

Kontakt:
Tel. 05431.15-28 53
Fax. 05431.15-28 51

Traumatelefon: 05431.15 20 10

Zentrale 05431.15-0

e-mail:
b.hogt@ckq-gmbh.de

h.bode@ckq-gmbh.de