Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Bono Vox

Würden wir sagen, in dieser Runde geht es um das ‚Singen’, ist das für manche Menschen fast schon eine Drohung. „Ich und singen?“ Es gibt viele belastete Stimmerfahrungen in Form von Entwertungen, Beschämungen. Ganz offensichtlich kann man mit seiner Stimme scheitern, sich lächerlich machen. Um sich diesen Umstand zu verdeutlichen, bedarf es nicht einmal der zeitgenössischen „Casting-Shows“, in denen sich immer wieder singende Menschen zum Gespött einer schadenfrohen Meute machen. Der Begriff ‚Singen’ ist in unserem Kulturkreis eingeschränkt fokussiert auf eine Art Können, eine Kunstform. Der Duden gibt keine Erklärung für das Verb ‚singen’ an [sin/gen; du sangst, du sängest, gesungen, sing(e)!]. Singen erhält anscheinend dann seine Bedeutung, wenn es von anderen stimmlichen Äußerungen wie sprechen – rufen – schreien – brummeln – lallen – rezitieren – jauchzen – raunen – brüllen – flüstern – johlen usw. unterschieden wird. Aber diese Begriffe unterscheiden nur die (Klang-)Register oder Affekte der vokalen Aktion, sie alle können jedoch beim ‚Singen’ mit enthalten sein. Natürlich gibt das ‚Material’, sprich die Liedersammlung, eine musikalisch Struktur vor in Form von Melodie, Rhythmus und Harmonik; es gibt jedoch Spielräume, sich diesen Vorgaben anzunähern oder sie sich zu Eigen zu machen. Lieder / Songs erzählen nicht nur ihre Geschichte, sondern sind vielleicht Teil der eigenen Biographie (im zugeneigten wie auch abgewehrten Sinn). Anekdoten und assoziative Seitenthemen lassen Gespräche über die Lieder entstehen, ohne dass sie erklingen müssen. Dann können Melodien nur gesummt, gebrummt, gelallt werden, Texte ohne Melodie skandiert oder rezitiert werden; dann wiederum werden einfach die Lieder angestimmt und jede/r macht je nach eigener Stimmung mit.
Manchmal singen wir auch das Stück  4’33’’ von John Cage: vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden Pause …

[Bono Vox -  a) im wörtlichen Sinne: gute Stimme / Stimmung b) Künstlername des Sängers der Gruppe U2; quasi der Pate für unsere Gruppe, weil er so schön lallen wie schreien kann]

1 x  wöchentlich / 60 Min.
Leitung: Jürgen Zimmermann


 

Chefärztin:
Heike Weiss

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychoanalyse

 

Chefärztin:

Dr. med. Elke Scherbinski
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Oberärztinnen:

Erdmute Stepp
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Marietta Preuth
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe,
Psychoonkologie (Deutsche Krebsgesellschaft)

Sekretariat:
Tel. 05431.15-17 82
Fax 05431.15-17 83
Zentrale 05431.15-0

email:psychosomatik@ckq-gmbh.de

 

Aktuelle Hinweise - Coronavirus

Besucherregelung

(Stand: 17.06.2021)

Liebe Angehörige und Besucher,

im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück gilt ab sofort eine neue Besucherregelung. Besuche sind grundsätzlich wieder möglich. In der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr (letzter Einlass) dürfen Patientinnen und Patienten täglich Besuch von maximal 2 Personen, aber nicht zeitgleich, für eine halbe Stunde erhalten.

Pro Zimmer sind insgesamt zwei Besucher (von verschiedenen Patienten) zur gleichen Zeit erlaubt. Die Hygieneregeln wie beispielsweise Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und Abstandsregeln gelten auch während des Besuchs im Patientenzimmer.

Die Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin.

Zudem müssen Besucher einen negativen Antigentest vorweisen und eine aktuelle Bescheinigung (nicht älter als 24 h) über ein negatives Testergebnis zum Besuch mitbringen. Ein Antigenschnelltest vor Besuch wird nicht durch unsere MitarbeiterInnen in dem Bereich durchgeführt. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht für einen Patientenbesuch befreit.

Bitte bringen Sie bei einem Besuch das >>> Kontaktformular für Besucher ausgefüllt mit.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Maskenpflicht

Analog zur Verordnung des Landes Niedersachsen gilt in unserem Krankenhaus ab sofort eine „Maskenpflicht“.

Das heißt, dass Sie als ambulante*r Patient*in und Besucher*in einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen müssen, wenn Sie das Gebäude betreten. Dabei benutzen Sie bitte einen industriell gefertigten MNS.

Wenn Sie üblicherweise einen selbst genähten MNS benutzen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter in unserer Zentrale, Diese stellen Ihnen einen entsprechenden o. g. Schutz zur Verfügung.