Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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CKQ: Im Ernstfall gut gerüstet für die Versorgung vieler Verletzter

Große Notfallübung erfolgreich durchgeführt

In den Räumen vor der Notaufnahme des Christlichen Krankenhauses herrschte am vergangenen Samstag reger Betrieb: Ärzte und Pflegekräfte bereiteten sich auf einen sog. MANV, einen Massenanfall von Verletzten vor. Krankenbetten und Sauerstoffflaschen wurden platziert, letzte Anweisungen gegeben und immer wieder ging ein gespannter Blick zu einem großen Bildschirm, auf dem mit Hilfe des Programms Ivena (= Interdisziplinärer Versorgungsnachweis) MANV den aktuellen Status der erwarteten Patienten anzeigte, die von den Rettungswagen in Kürze eingeliefert werden sollten.

 

Die Aktion war Teil der Katastrophenschutzübung des Landkreises Osnabrück unter Beteiligung mehrerer Rettungsdienste und Krankenhäuser (die NOZ berichtete). In den Notaufnahmen der Krankenhäuser Quakenbrück und Ankum erfolgte die Versorgung sowie Weiterbehandlung der von den Rettungsdiensten aus dem Fürstenauer St. Reginenstift ins CKQ eingelieferten Patienten. Dabei handelte es sich um rund 20 Freiwillige der DLRG, die sich – fachmännisch als schwerverletzte Patienten geschminkt – für die Übung zur Verfügung gestellt hatten.

 

Als dann schließlich die ersten Rettungswagen mit den schwerstverletzten Patienten eintrafen, herrschte eine konzentrierte Atmosphäre: Das eingespielte Team des Krankenhauses brachte die Patienten über den eigens eingerichteten Sichtungsraum in die Schockräume, wo erste Maßnahmen zur Diagnose und Behandlung anliefen. Weniger schwer verletzte Patienten erhielten in einem mit Krankenhausbetten ausgestatteten Raum eine Erstversorgung.


„Die Übung diente dazu, das neue „IVENA MANV" Modul zu testen, erklärte Dr. Bernhard Birmes, Ärztlicher Direktor des CKQ und Leiter des Einsatzes. „Das Programm ermöglicht es, dass Leitstelle,  Rettungsdienste und die Krankenhäuser permanent kommunizieren. So kann der Rettungsdienst aktuelle Behandlungskapazitäten im Krankenhaus jederzeit online einsehen und Patienten gezielt zuweisen. Gleichzeitig kann er schon am Einsatzort Anzahl und Status der Patienten an das Krankenhaus durchgeben sowie während der Fahrt das Team im Krankenhaus über den Transportfortschritt informieren.“


Die Einsatzteams in den Krankenhäusern wissen dank der IVENA-Meldungen, mit wie vielen Patienten sie rechnen müssen, aber auch wie ernst die Verletzungen des Einzelnen nach der ersten Einschätzung sind. Das ermöglicht es, die personellen und räumlichen Kapazitäten so schnell wie möglich vorzuhalten.


„Uns hat die Übung gezeigt, dass unser Team aus Ärzten und Pflegekräften auch in einem Ernstfall mit vielen schwerst- und schwerverletzten Patienten optimal aufgestellt und hervorragend aufeinander eingestimmt ist“, bestätigt auch drs. Ben Hogt, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie. Die mit Trauma-Zentrum und Stroke-Unit sehr gut ausgestattete Notfallversorgung des CKQ sei in Verbindung mit dem neuen IVENA -Modul weiter optimiert worden.

Die anliegenden Fotos geben einen Eindruck von der Notfallübung im Christlichen Krankenhaus

 

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29. Februar, 9.30 Uhr
Diabetes-Zentrum, Patiententag "Typ-1-Diabetes"
CKQ, Hörsaalgebäude

21. März
15. Nordwestdeutscher Psychiatrie und Psychotherapietag (NWPT) Quakenbrücker Jahressymposium zur Psychologischen Medizin,  See + Sporthotel Ankum

21. März , 17.00 Uhr, Arche
Gitarren-Konzert mit dem Duo Arpeggiata 
Der Eintritt ist frei.