Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Rund um Rettungswagen, Spineboard und Schockraum

 

Schulsanitäter der Oberschule Artland besuchen Rettungswache und Krankenhaus

Wer in der Oberschule Artland einen Unfall hat oder sich verletzt, braucht sich um die professionelle Hilfe keine Sorgen machen: Über 20 junge Schulsanitäter wissen in so einem Fall sofort, was zu tun ist. In einem Projektkurs unter Leitung von Lehrer Peter Meßmann lernten die Schülerinnen und Schüler alle wichtigen theoretischen und praktischen Kenntnisse, um im Notfall schnell und kompetent zu reagieren. Zum Programm der Projektwoche gehörte auch ein Besuch in der neuen Rettungswache des DRK in Quakenbrück und im Christlichen Krankenhaus.

In der Rettungswache erhielten die Schulsanitäter eine ausgiebige Führung vom Team des DRK, neben David Exner und Christian Meinecke übernahm Rettungssanitäter Denis Dröge den Hauptteil der Präsentation. Und so lernte die Schülergruppe nicht nur das Berufsfeld Rettungswesen und den Arbeitsalltag, sondern auch den Rettungswagen mit seiner gesamten Ausstattung gründlich kennen. Ob Schaufeltrage, Notfallkoffer, Spineboard, Vakuummatratze oder EKG-Gerät, alles konnte besichtigt und zum Teil sogar ausprobiert werden. Dabei zeigte sich, dass einige der Schülerinnen und Schüler schon Erfahrungen mit dem Equipment hatten, da sie beispielsweise beim THW aktiv sind.

Dass sich die Gruppe mitten im Berufsalltag befand, wurde schnell deutlich, als ein Notruf einging und ein Krankenwagen und ein Notarztfahrzeug in wenigen Sekunden die Halle verließen, um zum Einsatz zu fahren. „Pro Tag haben wir zwischen sechs und acht Einsätze, manchmal sogar bis zu zwölf“, erklärt Dröge. „Und was passiert, wenn jetzt noch ein Notruf eingeht?“, wollte eine Schülerin wissen. „Dann muss ich auch losfahren und es kann sein, dass ihr dann allein hier steht“, so Denis Dröge. Doch das passierte an diesem Tag nicht und so konnte der Sanitäter noch viele Fragen beantworten und die interessierten Schülerinnen und Schüler auch noch einmal im Krankenwagen Platz nehmen lassen. „Übrigens haben wir auch Kuscheltiere dabei, um die Kinder zu trösten“, so Dröge. „Selbst 12-14-jährige wünschen sich in so einer Situation oft noch ein Stofftier zum Trost.“
Abschließend gab Denis Dröge den jungen Schulsanitätern noch einige Tipps im Umgang mit verletzten Personen auf den Weg: „Zuallererst müsst ihr selbst die Ruhe bewahren, atmet tief durch und sprecht mit dem Verletzten, versucht ihn zu beruhigen. Und denkt immer an eure eigene Sicherheit, indem ihr zum Beispiel Einweghandschuhe benutzt.“

Nach einer kurzen Stärkung in der Kantine des Krankenhauses besichtigten die Schülerinnen und Schüler anschließend die Notaufnahme und den Schockraum des CKQ. Hier erfuhren sie dann, welche Maßnahmen vom Team der Notfallaufnahme nach der Einlieferung der Patienten mit dem Rettungswagen erfolgen, welche Funktion der Schockraum hat und wie die Arbeit von Ärzten und Krankenpflegern in der Notfallmedizin aussieht. Mit vielen neuen Eindrücken und Kenntnissen ausgestattet, haben die jungen Schulsanitäter jetzt das nötige Rüstzeug, um im Notfall richtig handeln zu können.

 


Bildunterschrift:
Rettungssanitäter Denis Dröge erläutert mit Hilfe zweier Schüler-Assistenten die Handhabung des Spineboards und des zugehörigen Gurtsystems, der sogenannten Spinne.

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