Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Telefonaktion zu chronischen Schmerzen: Telefone standen nicht still

Fachärzte informierten viele Ratsuchende über Behandlungsmöglichkeiten

Ob Rücken-, Kopf- oder Nervenschmerzen - oftmals sind es langjährige Leidensgeschichten, hoher Schmerzmittelkonsum und abgebrochene Therapieversuche, die die Patienten mit chronischen Schmerzen verzweifeln lassen. Wie groß der Informationsbedarf ist, zeigte erneut die Resonanz auf die Telefonaktion zum Thema „Chronische Schmerzen“ von der Münsterländischen Tageszeitung. Die Aktion wurde bereits zum dritten Mal gemeinsam mit dem Zentrum für stationäre multimodale  Schmerztherapie der St. Anna Klinik Löningen und einer Praxis für Schmerztherapie in Lohne veranstaltet.
„Der Informationsbedarf schmerzgeplagter Anrufer war enorm“, resümiert Dr. Bernhard Birmes, Chefarzt des Zentrums für multimodale Schmerztherapie Löningen und Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück (CKQ) Er zeigte sich geradezu „überwältigt“ vom Echo auf die Telefonaktion: Über 35 Ratsuchende informierten sich am vergangenen Mittwoch telefonisch zum Thema spezielle Schmerztherapie.
Gemeinsam mit Elke Scherbinski, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Chefärztin der Psychosomatik des CKQ und Dr. Adelheid Thomann, Fachärztin für Anästhesie / Spezielle Schmerztherapie / Akupunktur, Lohne, nahm der Facharzt sich mehrere Stunden Zeit für den telefonischen Austausch mit chronischen Schmerzpatienten.
„Zur Sprache kamen sehr unterschiedliche, teilweise langjährige Schmerzerkrankungen wie Rückenschmerzen, auch nach mehrfachen Operationen, Kopfschmerzen, Gürtelrose, Nervenschmerzen und Fibromyalgie“, berichten die Schmerzspezialisten. Die Anrufenden habe man zu Hausärzten verwiesen, die die weitere Behandlung und Koordination wie u. a. die Behandlung durch spezielle Schmerztherapeuten oder die Aufnahme in die stationäre multimodale Schmerztherapie in die Hand nähmen.
„Unser Zentrum für multimodale Schmerztherapie in Löningen hat sich auf die Behandlung von chronischen Schmerzen spezialisiert: Das Therapiekonzept der stationären multimodalen Schmerztherapie setzt auf interdisziplinäre Behandlung. So werden viele medizinische Fachbereiche, insbesondere die Psychosomatik, spezialisierte Physiotherapeuten und speziell ausgebildete Pflegekräfte mit eingebunden. Wir behandeln akute und chronische Schmerzsyndrome, z.B. Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Tumorschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden und Nervenschmerzen“, erläutert Birmes.
„Natürlich soll eine telefonische Information die Behandlung chronischer Schmerzen nicht ersetzen“, so Birmes. „Doch im Gespräch konnten wir den Patienten eine erste Orientierung zu den modernen Möglichkeiten der Schmerzbehandlung und zu professionellen Ansprechpartnern geben. Denn oft haben die Patienten schon viele erfolglose Therapieversuche hinter sich und fühlen sich den Schmerzen hilflos ausgeliefert.“

Foto:
Im Gespräch mit Schmerzpatienten: Die Fachärzte Dr. Bernhard Birmes, Dr. Adelheid Thomann und Elke Scherbinski

(Foto: Thomas Vorwerk)

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