Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Typ-1-Diabetes: So bekommen Patienten ihre Erkrankung in den Griff

300 Besucher beim Patiententag des Diabeteszentrum Quakenbrück

Wie mittlerweile schon Tradition, lud das Diabetes-Zentrum Quakenbrück exklusiv Menschen mit Typ 1-Diabetes zu einem spätwinterlichen Patiententag ein. Gemeinsames Thema der präsentierten Vorträge waren Neuigkeiten, die zu dieser Autoimmunerkrankung veröffentlicht wurden und deren Einordnung in den Behandlungsalltag.

Nach einem bereits gut besuchten Patiententag für Typ 2-Diabetes im Advent war für die fast 300 Teilnehmer der Hörsaal des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück fast zu klein. Der Chefarzt des Diabeteszentrums, Dr. med. Florian Thienel, informierte die Zuhörer zunächst über aktuelle Studien zur Entstehung und Prävention der durch Antikörper gegen die insulin-produzierenden Zellen ausgelösten Diabetesform. Ausführlich nahm er auch Stellung wann und wie sich durch chronische Überzuckerung verursachte Gefäßrisiken  minimieren lassen und welche Antidiabetika für Typ1-Diabetiker vor der Zulassung stehen.

Die Diabetesberaterin Maike Fey verstand es, in einem bildhaften Vortrag das Thema „Wann und wie viel von welchem Insulin im Alltag und vor allem in komplizierten Situationen zu applizieren ist“, äußerst spannend vorzutragen. So wurden auch Themen wie Saunagang und Alkohol bei Diabetes nicht ausgespart.

Nach einer Pause mit Besuch der Industrieausstellung demonstrierte Marita Wernsing, langjährige Diabetesberaterin in Quakenbrück, welche neuen Insulinpumpen und Zuckersensoren sowie ihre Kombination sich gerade in der Entwicklung befinden. Anschaulich gab sie Hinweise, wie die Anzeige der Trendpfeile aus der Gewebezuckermessung in die Berechnung der  notwendigen Insulinmenge integriert werden kann. Hiltrud Bruns aus dem Beratungsteam diskutierte strukturiert das Für und Wider telemedizinischer Ansätze in der Diabetologie und machte die Zuhörer mit den neuesten Diabetes-Apps vertraut. Dass das persönliche Gespräch bei aller Digitalisierung unverzichtbar bleibt, fand die breite Zustimmung der Betroffenen. Die lebhafte und auf einem hohen fachlichen Niveau geführte Diskussion des äußerst disziplinierten Publikums rundete die Veranstaltung ab.

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