Timmy Lou Zamboangnon (links) und Lee Anthea Valdes haben einen außergewöhnlich mutigen Schritt gewagt, indem sie ihre Heimat, die Philippinen, verlassen haben, um in Deutschland einen neuen beruflichen und persönlichen Weg einzuschlagen. Lee kam am 20. Januar 2025 nach Deutschland, Timmy folgte am 17. April 2025. Kurz nach ihrer Ankunft begann für beide ihr Weg im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück mit dem klaren Ziel, die Anerkennungsprüfung zur Pflegefachkraft erfolgreich zu bestehen.
Dieser Weg war geprägt von vielen Herausforderungen. Neben dem Ankommen in einem neuen Land mit einer fremden Sprache und Kultur standen zahlreiche behördliche und bürokratische Anforderungen im Raum. Gerade diese Hürden stellen für internationale Pflegekräfte oft eine große Belastung dar. „In all diesen Bereichen habe ich Lee und Timmy unterstützt, bei Behördengängen, organisatorischen Fragen, finanziellen Themen und allem, was das Leben in Deutschland zunächst kompliziert macht. Mein Anliegen war es, ihnen Sicherheit und Orientierung zu geben, damit sie sich auf ihre fachliche und persönliche Entwicklung konzentrieren konnten“, erklärt Maria Moormann, Integrationsbeauftragte des CKQ. „Besonders positiv habe ich die gute Zusammenarbeit und den offenen Austausch erlebt. Auf den Stationen, auf denen Lee und Timmy gearbeitet haben, wurden sie herzlich aufgenommen und fachlich begleitet. Der enge Austausch mit den Anleitungen und der Pflegedirektion war ein entscheidender Faktor für ihren Erfolg. Diese gemeinsame Haltung hat nicht nur den Weg zur Anerkennung erleichtert, sondern auch echtes Ankommen ermöglicht.“
Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine gelebte Willkommenskultur, verlässliche Integrationsbegleitung und gute interprofessionelle Zusammenarbeit sind.
So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Integration gelingt, Anerkennung erreicht wird und sich Pflegekräfte langfristig bei uns Zuhause fühlen. „Durch die Integration der Internationalen Pflegekräfte haben sich im CKQ neue Perspektiven entwickelt, wir lernen gegenseitig voneinander und wir pflegen ein offeneres Miteinander“, betont Pflegedirektor Michael Puncak.






