Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
  • Körper und Seele verstehen.
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Berufsinformationstag "Day for future 2019"

Day for future – der Berufsinformationstag des Schulzentrums
Christliches Krankenhaus Quakenbrück


Berufe mit Zukunft im Gesundheitswesen
CKQ-Schulzentrum informiert über Ausbildungsmöglichkeiten

„Day for future – Wenn aus Lernen Zukunft wird“ – unter diesem Motto steht zum vierten Mal der Berufsinformationstag des CKQ-Schulzentrums, Goethestraße, am 4. April von 8.30 – 13.30 Uhr. Hierzu laden die Fachschulen  für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bachelor of Science in Pflege, für  Diätassistenten, Podologie und Physiotherapie alle Interessenten herzlich ein. Die einzelnen Ausbildungsberufe bieten vielen Schulabgängern mit unterschiedlichen Abschlüssen sehr gute berufliche Perspektiven.


Während der Veranstaltung präsentieren Schüler und Dozenten der Schulen die attraktiven Berufsfelder und geben viele Möglichkeiten für Information und Austausch. So erhalten die Teilnehmer Führungen durch die einzelnen Schulen und es gibt Gelegenheit,  in ungezwungener Atmosphäre Fragen zu den Schulen und Berufen zu stellen. Auf Infowänden werden alle wichtigen Fakten zu den Ausbildungsberufen präsentiert. Auch haben die teilnehmenden Schulen viele Aktionen vorbereitet, bei denen die Besucher selbst aktiv werden können.

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. 

Eine Anmeldung für Einzelbesucher ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Rüdiger Sievert 05431/151964 und Jadwiga Myrdzio 05431/151995.

 

Lageplan unseres Schulzentrum

 

Sie interessieren sich vorab für weitere Infos zu den einzelnen Ausbildungsmöglichkeiten unseres Schulzentrums? Dann lesen Sie hier unsere Serie zur Berufswahl aus dem Jahr 2015.

 

 

1
Vielseitig und verantwortungsvoll
Krankenpflegeschülerin Yasmin Sakarya über ihre Ausbildung im Christlichen Krankenhaus

 

Wenn die Krankenpflegeschülerin Yasmin Sakarya aus Ankum von ihrem Arbeits- und Ausbildungsalltag im Christlichen Krankenhaus erzählt, leuchten ihre Augen und man merkt, dass sie mit Leib und Seele bei der Sache ist. Und wie ist sie zu ihrem Ausbildungsplatz im Krankenhaus gekommen? „Nach dem Abitur arbeitete ich im Rahmen des Berufsfreiwilligendienstes ein Jahr in der Psychiatrie des Quakenbrücker Krankenhauses“ erzählt die 22-jährige. „Während dieser Zeit habe ich auch einiges von der Arbeit der Krankenpfleger mitbekommen. Mich hat es fasziniert, wie vielseitig ihre Aufgaben sind und wie viel Verantwortung sie im Umgang mit den Patienten übernehmen. So wollte ich auch gerne arbeiten.“ Daher absolvierte Yasmin Sakarya während dieses Jahres ein Praktikum auf der Intensivstation und dann stand ihr Berufswunsch endgültig fest: Sie bewarb sich an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und begann dann mit der Ausbildung im CKQ.
Inzwischen hat die Schülerin ihr Examen abgelegt. Rückblickend ist sie mit der Ausbildung sehr zufrieden: „Die Ausbildung ist vielseitig und anspruchsvoll. Auch haben wir tolle Lehrer, die uns intensiv betreuen und unterstützen.“ So habe jeder Schüler einen eigenen Begleitlehrer, der an den sogenannten Begleittagen mit den Schülern auf die Station kommt und mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch die Praxisanleiter, ausgebildete Pfleger, die die Schüler in praktischen Aufgaben auf der Station unterstützen und anleiten, nehmen sich viel Zeit für die Betreuung.
„Am besten gefällt mir die Arbeit in der Kardiologie“, so Yasmin Sakarya. „Dort lässt sich das, was ich in der Theorie gelernt habe, gut in die Praxis umsetzen.“ Auch die Tätigkeit im Diabetes Zentrum, wo Anleitung und Beratung der Patienten eine zentrale Rolle einnehmen, fasziniert die Schülerin.
Nach der Ausbildung möchte Yasmin Sakarya zunächst einige Jahre Berufserfahrung in einer Klinik sammeln, um dann später Pflegemanagement zu studieren. Und wie geht die Schülerin mit der oft belastenden Arbeit mit schwer kranken Menschen um? „Man braucht auf jeden Fall einen Ausgleich in der Freizeit. Bei mir ist das der Sport. Natürlich denke ich manchmal auch nach der Arbeit noch an Patienten, deren Schicksal mir nahe gegangen ist, aber man muss einfach abschalten können.“
Wer sich für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger interessiert, sollte auf jeden Fall vorab ein Praktikum im Krankenhaus absolvieren, so der Tipp der Schülerin. Denn so merkt man schnell, ob einem dieses Berufsfeld liegt.

 

 

2
Gespannt auf das Berufsleben
Lara Wiesehahn über die Ausbildung zur Diätassistentin

 

Wie vielseitig der Beruf des Diätassistenten ist, zeigt bereits ein kurzer Blick auf die Homepage der Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses: Von der Arbeit in einer Klinikküche, der Tätigkeit auf der Diabetes-Station, in der Gesundheitsförderung, im Seniorenheim, in Lehre und Forschung bis hin zur Selbstständigkeit gibt es zahlreiche  Möglichkeiten, das spätere Berufsleben je nach persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten zu gestalten. Und dieses breite Spektrum ist es auch, das Lara Wiesehahn, Schülerin der Diätfachschule im dritten Ausbildungsjahr, besonders fasziniert.
„Zu meinem Berufswunsch bin ich über meine Mutter gekommen“, erinnert sich Lara Wiesehahn. „Sie brachte aus dem Fitnessstudio Prospekte über gesunde Ernährung und Lebensweise mit und beim Durchlesen wurde mir klar, dass ich gerne etwas in diesem Bereich machen möchte.“ Die 22-jährige aus Lotte bei Osnabrück recherchierte dann im Internet und ließ sich bei der Arbeitsagentur beraten. Da sie zunächst nicht studieren wollte, entschied sie sich für die Ausbildung zur Diätassistentin. Sie bewarb sich bei Fachschulen der Umgebung und begann schließlich in Quakenbrück ihre Ausbildung. „Die Schule hat einen guten Ruf und ich denke, eine kleinere Stadt ist gut für den Start ins selbstständige Leben“, lobt Lara Wiesehahn, die gemeinsam mit einer Mitschülerin eine kleine Wohnung in Quakenbrück gemietet hat, die Vorzüge des Kleinstadtlebens. „Mich interessiert besonders die Diätetik, das heißt die maßgeschneiderte Versorgung und Beratung von Patienten hinsichtlich ihrer Ernährung. Ich finde es faszinierend, was die richtige Ernährung bei Kranken bewirken kann.“
Die Schülerin mag es, mit Menschen umzugehen. Als besonderen Vorteil sieht sie es auch an, dass die Schüler der Quakenbrücker Diätfachschule die Möglichkeit haben, Praktika an auswärtigen Kliniken zu absolvieren. Lara Wiesehahn war zum Beispiel in Tecklenburg in einer onkologischen Reha-Klinik und hat in der Schweiz in der Küche eines kleinen Spitals gearbeitet.
Der Beruf des Diätassistenten erfordert viel Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich auf Menschen verschiedenster Generationen einzulassen. Bei besonderen Aktionen der Schule haben die Schüler die Möglichkeit, den Umgang mit Grundschülern, Diabetikern, aber auch mit psychisch kranken Patienten zu erproben. „Für mich war es zum Beispiel ungewohnt, ein Ernährungsprojekt mit Grundschulkindern durchzuführen, da ich zuvor keine Erfahrung mit jüngeren Kindern hatte“, berichtet Lara Wiesehahn lächelnd. So ist es gut, dass zahlreiche Praxismodule während der Ausbildung dafür sorgen, dass die Schüler Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen gewinnen und persönliche Fähigkeiten und Schwerpunkte für sich entdecken können.
Jetzt stehen bald die Examensprüfungen an und im kommenden Sommer ist Lara Wiesehahn bereit für den Start in den Berufsalltag. „Ich freue mich auf das Berufsleben“, betont die Schülerin.  „Es gibt so viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen. Voraussichtlich werde ich zunächst in einer Klinik arbeiten.“ Bei den Bewerbungen wird sie die zahlreichen Kontakte nutzen, die sie während der Ausbildung gewonnen hat. Und wie in vielen Berufen ist auch bei den Diätassistenten mit dem Examen noch lange nicht Schluss:  Wer möchte, kann sich zum Diabetes-Berater  fortbilden lassen oder ein Studium der Diätetik absolvieren.

 

 

3
Zufriedene Patienten sind das schönste Feedback
Ines Berends kümmert sich um kranke Füße

 

 


Podologie, das heißt die medizinische Fußbehandlung, gehört unter Schülerinnen und Schülern nicht gerade zu den bekanntesten und beliebtesten Berufswünschen. Doch viele, die sich näher mit der Podologie befassen, sind begeistert von der Vielseitigkeit dieser Tätigkeit. So auch die Podologieschülerin Ines Berends aus Ostrhauderfehn, die seit 2014 eine Ausbildung an der Fachschule für Podologie in Quakenbrück absolviert.
Die 23-jährige ist bereits ausgebildete Immobilienkauffrau, doch für ihre berufliche Zukunft hatte sie etwas anderes im Kopf. „Ich wollte lieber im medizinischen Bereich arbeiten“, berichtet Ines Berends. „Und meine Tante besitzt in Oldenburg eine Praxis für Podologie. Dort habe ich mir die Arbeit einige Tage angesehen und war mir schnell sicher, dass dieser Beruf etwas für mich ist.“ Nach dem Abschluss der Fachhochschulreife begann sie in Quakenbrück die Ausbildung zur Podologin und hat diese Entscheidung noch keinen Tag bereut.
„Die Ausbildung ist interessant, die Dozenten sind sehr nett und wir haben eine sehr familiäre Atmosphäre“, schildert die Schülerin. Besonders habe ihr gefallen, dass sie nach zwei Monaten Unterricht bereits Kontakt zu Patienten hatte. „Zuerst haben wir Schüler untereinander geübt und dann konnten wir unter Anleitung Patienten behandeln.“ Natürlich gibt es auch viel theoretischen Stoff, der zu bewältigen ist. Denn das Arbeitsfeld der Podologen sei vielfältig und man staune, wie viele verschiedene Fußerkrankungen es gebe, so Ines Berends. So müssen sich Podologen intensiv mit der Anatomie des Menschen auskennen. Und entgegen der landläufigen Meinung ist Podologie wesentlich mehr als die bloße Fußpflege. Denn kranke Füße brauchen eine professionelle Behandlung. Dazu gehört beispielsweise die Herstellung von Nagelkorrekturspangen, mit der Fehlstellungen von Fußnägeln korrigiert werden können. Neben den vielfältigen Herausforderungen ist es auch der Kontakt zu den Patienten, der der Schülerin gefällt: „Besonders schön ist es, wenn ich nach der Behandlung ein Lächeln von den Patienten bekomme.“
Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit dem Diabetes Zentrum des Krankenhauses. Denn gerade Diabetiker leiden häufig unter schweren Fußerkrankungen und hier sind professionelle Podologen für die Behandlung unverzichtbar. Daher wird Ines Berends in Kürze auch im Diabetes Zentrum einen Teil ihrer praktischen Ausbildung absolvieren. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler auch im Haus Bethanien die ambulante Pflege kennen.
Zu den Berufsaussichten sagt die Schülerin: „Die Perspektiven sind gut. Viele Podologen machen sich selbstständig, aber man kann auch an Kliniken zum Beispiel im Diabetes-Bereich arbeiten, Dozent an einer Schule werden oder in Industriebetriebe gehen, die Produkte für Podologen herstellen.“
Und für wen kommt eine Ausbildung zum Podologen in  Frage? „Wenn man Interesse am Menschen und der Anatomie des menschlichen Körpers hat und handwerklich geschickt ist, dann ist die Ausbildung zum Podologen auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Ich würde Interessenten raten, sich vorab ein paar Tage bei uns in der Schule umzusehen, damit man weiß, womit man später zu tun haben wird“, erklärt Ines Berends.

 

 

4

Studierte Krankenpfleger: Praxis und Wissenschaft vereint
Der duale Studiengang Bachelor of Science in Pflege

 

Dass Pia Berger später einen Beruf im Gesundheitswesen ergreifen wollte, wusste die 22-jährige Studentin schon während ihrer Schulzeit. Und so legte sie ihre Abiturprüfung in Lingen mit dem Schwerpunkt Pflege ab. Nach einer Informationsveranstaltung in Lingen stand fest, dass sie sich für den dualen Studiengang Bachelor of Science in Pflege bewerben würde. „Die klassische Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege fand ich zwar auch interessant, aber ich wollte gerne noch tiefer in die wissenschaftliche Seite einsteigen. Und bei einem reinen Studium hätte mir die Praxis gefehlt“, so Pia Berger.
Nachdem sie in Quakenbrück an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege die Zusage erhalten hatte, begann Pia Berger 2012 mit dem dualen Studium. Seit 2011 wird das vierjährige duale Studium von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Christlichen Krankenhauses in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück angeboten. Die Studenten erhalten nach vier Jahren sowohl den Bachelor-Abschluss als auch den Berufsabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Alten- oder Kinderkrankenpflege. Dabei erfolgt die theoretische Ausbildung in wöchentlichen Blöcken an der Hochschule Osnabrück und der verbundleitenden Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Quakenbrück. Die praktische Ausbildung erhalten die Studenten im CKQ und weiteren Kliniken. Das Besondere des dualen Ausbildungsgangs ist die Verzahnung der drei Ausbildungssäulen Hochschule, Fachschule und Praxis.
Pia Berger schätzt am dualen Studium die große Vielseitigkeit und den Wechsel zwischen Theorie und Praxis. „Vieles, was man in der Krankenpflegeschule und an der Hochschule lernt, kann man direkt in die Praxis umsetzen. Wir arbeiten zum Beispiel auch im Krankenhaus Damme in der Gynäkologie und der Neugeborenstation, in der Ambulanten Pflege oder in der Psychiatrie. Mir persönlich gefällt die Arbeit in der Notaufnahme sehr gut. Dort wird die Arbeit nie zur Routine.“ Im sechsten Semester habe man zum Beispiel die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, berichtet Pia Berger. Sie selbst absolviert gerade ein Praktikum in der Klinik in Haselünne im Suchtbereich.
Den wissenschaftlichen Teil der Ausbildung erhalten die Studenten an der Hochschule Osnabrück. „So ergeben sich auch viele Kontakte zu Studenten, die das duale Studium in Osnabrück absolvieren.“
Hat man den neben der Bewältigung des umfangreichen Lernpensums und der Ausbildung im Krankenhaus auch noch ein Privatleben? „So schlimm ist das alles gar nicht“, lächelt die Studentin, die sich mit zwei anderen Auszubildenden des Schulzentrums in Quakenbrück eine Wohnung teilt. „Natürlich gibt es Phasen, in denen man viel lernen muss, aber es bleibt auch Zeit für Hobbys. In unserer Freizeit sind wir viel im Fitnessstudio oder laufen bei schönem Wetter Inliner.“
Und was kommt nach dem Abschluss im nächsten Jahr? „Ich möchte zunächst einmal in einer Klinik möglichst viel Praxiserfahrung sammeln“, so die Studentin. „Und dann könnte ich mir vorstellen, später vielleicht im Bereich Pädagogik zu arbeiten. Doch zunächst stehen im kommenden Jahr die Bachelor- und Examensprüfungen an.
Auf die Frage, wem sie das duale Studium im Pflegebereich empfehlen würde, erklärt sie: „Wenn einem die Arbeit im Team und der enge Kontakt mit Menschen gefällt, ist die Krankenpflege ein sehr guter Beruf, Voraussetzung ist allerdings auch, dass man zur Schichtarbeit bereit ist.  Sie habe sich daran gewöhnt“, erklärt die Studentin. „Auch wer sich für das Studium interessiert, aber noch keine Erfahrung in der Krankenpflege hat, sollte unbedingt vorab ein Praktikum im Krankenhaus absolvieren“, empfiehlt Pia Berger. Nur so könne man einschätzen, ob einem dieses Berufsfeld wirklich Spaß mache.

 

 

5

Auch bei den Physiotherapeuten ist lebenslanges Lernen gefragt
Vera Tepe arbeitet als Physiotherapeutin im Christlichen Krankenhaus

 

Wer erfährt, wie viele Fortbildungen die Quakenbrücker Physiotherapeutin Vera Tepe nach dem Ende ihrer Ausbildung vor fünf Jahren absolviert hat, ist schon beeindruckt. Dazu gehören, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Manuelle Lymphdrainage, Funktionelle Osteopathie, KG am Gerät und die Fortbildung zu Faszientherapie und Triggerpunktbehandlung, aber auch die Übungsleiterscheine für Herzsport- und Reha-Sport-Gruppen. Das zeigt, dass das Lernen  für Physiotherapeuten auch nach dem bestandenen Examen permanent weitergeht, macht aber auch deutlich, wie abwechslungsreich der Beruf des Physiotherapeuten ist.
Die 26-jährige Vera Tepe legte ihr Examen zur Physiotherapeutin 2010 nach dreijähriger Ausbildungszeit in der Physiotherapieschule des CKQ ab. Wie sie zu ihrem Berufswunsch kam? „Nach dem Fachabitur Sozialwesen und einigen Praktika fiel meine Entscheidung: Ich wollte mit Menschen aber auch im Sportbereich arbeiten und eine Ausbildung zur Physiotherapeutin ist da optimal. Nach einem Au pair-Aufenthalt in den USA begann ich mit der Ausbildung an der Quakenbrücker Schule für Physiotherapie“, berichtet Vera Tepe.
„Von den vielen verschiedenen Schwerpunkten, die in der Ausbildung vermittelt wurden, gefiel mir vor allem die Chirurgie und Orthopädie als Arbeitsfeld“, so Vera Tepe. „Man hat viele verschiedene  Patienten, Sportverletzungen sowie aber auch alltägliche Leiden wie z.B. Rückenschmerzen und es macht Spaß, diese zu therapieren.“ Neben der praktischen Ausbildung werde von den angehenden Physiotherapeuten auch viel theoretisches Wissen gefordert, erinnert sich Vera Tepe an ihre Ausbildungszeit. „Man muss schon recht viel lernen, z. B. über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Nur wenn man beispielsweise den genauen Verlauf sowie die Funktion der Muskeln kennt, kann man bestimmte Krankheitsbilder auch richtig und genau behandeln.“
Nach ihrem Abschluss arbeitete die Physiotherapeutin erst zweieinhalb Jahre in einer Praxis in Quakenbrück. Anschließend war sie in Köln an der Uni-Klinik in der orthopädisch-chirurgischen Abteilung tätig. Nach rund einem Jahr Großstadt zog es sie wieder zurück in die Kleinstadt: „Ich bin kein Großstadtmensch“, lacht die Quakenbrückerin. Seit 2014 ist Vera Tepe in der Physiotherapie des CKQ angestellt. Hier kümmert sie sich gemeinsam mit zwölf Kolleginnen und Kollegen um stationäre und ambulante Patienten. „Zusätzlich arbeite ich auch noch an zwei Abenden in einer Quakenbrücker Praxis für Physiotherapie, außerdem bin ich in der Herzsportgruppe und der Reha-Sportgruppe als Trainerin aktiv“, berichtet die Physiotherapeutin aus ihrem ausgefüllten Berufsleben. „Ein Vorteil der Stelle im Krankenhaus sind natürlich die geregelten Arbeitszeiten, in einer Praxis kann es einem schon passieren, dass man auch um sieben Uhr abends noch Patienten hat. Fortbildungen finden meistens am Wochenende statt, viel Freizeit bleibt da natürlich nicht“, erklärt Vera Tepe, doch wie viele Fortbildungen man absolviere, sei ja jedem selbst überlassen.
Und für wen eignet sich der Beruf des Physiotherapeuten? „Man sollte gerne mit Menschen arbeiten wollen und viel Interesse am menschlichen Körper haben und bereit sein, viel Neues zu lernen sowie körperliche Bewegung mögen. Eine gewisse Fitness und Beweglichkeit ist auch nötig im Umgang mit vielen Patienten.“ Beispielsweise müsse man auch fähig sein, einen Patienten auf der Intensivstation, der selbst nicht mithelfen kann, passiv zu bewegen und mobilisieren.
Für Vera Tepe ist der Beruf auch so reizvoll, weil man intensiven Umgang mit verschiedenen Menschen hat. „Jede halbe Stunde muss man sich auf einen neuen Patienten einstellen. Auch ist es eine spannende Herausforderung, aus den verschiedenen Therapien jeweils die optimale Behandlung auszuwählen, um die Gesundheit des Patienten wiederherzustellen.“

 

 

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Samstag, 23. März, 17.00 Uhr
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Samstag, 30. März
Nordwestdeutscher Psychiatrie- und Psychotherapietag
Ankum, Sporthotel

>> Programm

Donnerstag, 4. April
Day for Future - Berufsinformationstag des CKQ-Schulzentrums
weitere Infos >>>

Sonntag, 14. April 16.00 Uhr
Duo Schöön, Bremen - Gitarre und Gesang
- Es lebe das Leben!
Kapelle Arche im CKQ