Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
  • Den Körper verstehen.
    Verantwortungsvoll handeln.
Javascript ist deaktiviert. Dadurch ist die Funktionalität der Website stark eingeschränkt.

„Sie sind Haltgeber für die Patienten“

CKQ verabschiedet 15 examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

Der Pflegekräftemangel ist zurzeit eines der am häufigsten diskutierten Themen in Politik und Gesellschaft. Daher freute sich Rüdiger Sievert, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des CKQ, dass er jetzt immerhin 15 neuen Fachkräften ihre Examensurkunden überreichen konnte. Neun dieser in Quakenbrück und Löningen ausgebildeten Pflegerinnen und Pfleger bleiben dem Christlichen Krankenhaus erhalten. Zwei weitere starten ihre berufliche Laufbahn in der St. Anna Klinik Löningen.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Arche fand die Examensfeier im Hörsaal des CKQ statt. Hier begrüßte Schulleiter Rüdiger Sievert viele Gäste, darunter auch CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter. „Ich habe überlegt, welches Symbol für Sie passend ist“, so Bitter in seiner Rede. Entschieden habe er sich für eine Büroklammer: „Sie ist rund, verwoben, geht in unterschiedliche Richtungen, so wie Sie es jetzt im Beruf auch tun werden. Auch gibt sie Halt, genau wie Sie ein Haltgeber für Ihre Patienten sein werden. Doch wie die Büroklammer können auch Sie die Spannkraft verlieren, wenn Sie überlastet sind. Daher benötigen auch die Pfleger selbst oftmals Haltgeber, um den psychischen und körperlichen Belastungen ihrer Arbeit standhalten zu können.

Schulleiter Rüdiger Sievert ließ im Anschluss die dreijährige Ausbildungszeit Revue passieren: „Wenn Sie gebraucht wurden, waren Sie zur Stelle“, betonte der Schulleiter. Dazu habe der engagierte Einsatz beim Berufsinformationstag „Day for Future“ ebenso gehört wie die Unterstützung des Blutspendedienstes aus Hannover.  Sievert appellierte an die neuen Pflegekräfte, sich über die Arbeit auf den Stationen hinaus für die Pflege zu engagieren und nannte als Beispiel die neu gegründete Pflegekammer Niedersachsen. Mit einem Dank an alle Beteiligten und guten Wünschen schloss Sievert seine Ansprache: „Den neuen Kolleginnen und Kollegen wünsche ich für ihre Zukunft, dass euer Herz nicht dement wird und dass der Geist rege bleibt, für euch und für eure Patienten.“
Unter dem kräftigen Applaus der Gäste nahmen die Examinierten anschließend ihre Urkunden in Empfang. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Lutz Penning, Johanna Kasfeld und Kathrin Kastler.

Die examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger 2018: Nurdan Akinci, Duisburg, Mathis Berlin, Ankum, Christin Brügger, Badbergen, Tizia Eickhorst, Menslage, Lina Esselmann, Ankum, Christina Kurz, Löningen, Christina Meier, Fürstenau, Simona Mercan, Quakenbrück, Valerie Odendahl, Werlte, Melina Reimann, Quakenbrück, Dominika Spychalla, Bersenbrück, Marleen Vornholt, Bippen, Frank Wiebe, Quakenbrück, Natali Wolter, Quakenbrück, Nicole Zilke, Werlte

 


Großer Andrang im CKQ-Schulzentrum

Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen

Ob beim Blutdruckmessen in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, dem Testen des Dopplergerätes in der Podologie, dem Erstellen von Tapeverbänden in der Physiotherapie oder bei den Kostproben in der Küche der Diätassistenten: Überall gab es am „Day for future“ spannende Erfahrungen rund um die Berufe in der Gesundheitsbranche zu machen.  Die Informationsveranstaltung des CKQ-Schulzentrums fand bereits zum fünften Mal statt und gehört in vielen allgemeinbildenden Schulen der näheren und weiteren Umgebung fest zum jährlichen Terminplan.
Um die große Zahl an interessierten Schulklassen zu bewältigen, hat sich das Dozententeam des Schulzentrums ein spezielles System einfallen lassen. Die einzelnen Klassen werden von Lotsen durch die Räumlichkeiten der Schulen  und den verschiedenen Aktionen geleitet. So hat jeder Schüler die Möglichkeit, alle Ausbildungsberufe der Fachschulen für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bachelor of Science in Pflege, für  Diätassistenten, Podologie und Physiotherapie kennen zu lernen. Dabei stehen Auszubildende und Dozenten der einzelnen Schulen für Fragen bereit. „In diesem Jahr haben wir 320 Schüler zu Gast und mehr dürfen es auch nicht werden“, so Rüdiger Sievert, Schulleiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege.


CKQ: Viel Lob für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege

 

 

Oberkurs der Gesundheits- und Krankenpflegeschule übernahm für drei Wochen Station

Einmal im Jahr zeigt der jeweilige Oberkurs der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, was er in der dreijährigen Ausbildung gelernt hat. Denn dann übernehmen die Auszubildenden für insgesamt drei Wochen eine komplette Station. Während dieser Zeit wird der gesamte Stationsalltag von der Betreuung der Patienten bis hin zu allen übrigen nötigen  Arbeitsabläufen durch die Auszubildenden gemeistert. Im Hintergrund ist dabei immer das Stationsteam für Unterstützung, bei Fragen und benötigter Hilfestellung zur Stelle. Für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger ist diese Praxisphase eine wertvolle Erfahrung und auch die Patienten profitieren.

In diesem Jahr waren die Auszubildenden des Oberkurses auf den Stationen zwei und vier im Einsatz. Auf der Station vier liegen die Patienten der Wirbelsäulen- und Neurochirurgie. Viele Patienten haben schwere Operationen hinter sich und von den Auszubildenden ist viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen gefragt: Jeder Patient muss anders mobilisiert werden und braucht – je nach Stand der Heilung – unterschiedlich intensive Betreuung.

„Die Patienten sind sehr dankbar, dass wir uns so viel Zeit nehmen können“, erklären die Auszubildenden. „Während im Schnitt in Deutschland eine Pflegekraft für 13 Patienten zuständig ist, haben wir jeweils vier bis sechs Patienten betreut.“ Sinnvoll sei es, dass sich diese Praxisphase über drei Wochen erstrecke, denn so komme man besser in den Arbeitsrhythmus, betonen Christin Brügger und Lina Esselmann. Die beiden Auszubildenden stellen auch eine ihrer Patientinnen vor: Susan Schubert ist aus Halle an der Saale in das Christliche Krankenhaus gekommen, um sich an der Wirbelsäule operieren zu lassen. Mit der Arbeit der Auszubildenden ist sie sehr zufrieden: „Ich habe genau die richtige Zeit für meine OP erwischt“, sagt sie augenzwinkernd. Denn die Betreuung während der drei Wochen ihres stationären Aufenthaltes sei hervorragend und die Pflegekräfte nähmen sich viel Zeit für die Patienten. Inzwischen kann sie wieder aufrecht im Bett sitzen und ist relativ mobil. „Die ersten drei Tage nach der Operation waren aber schlimm“ erinnert sich die Mutter der Patientin. „Die Auszubildenden mussten auch erst einmal lernen, mit schwerkranken Patienten umzugehen. Doch sie haben das sehr gut gemacht und sich vor allem ihr Mitgefühl bewahrt.“

Auch der querschnittsgelähmte Patient Jens Schumann aus Bonn ist froh über die intensive Betreuung: „Ich hatte eine neunstündige Operation an der Halswirbelsäule und bin aufgrund meiner Erkrankung besonders auf Hilfe angewiesen. Aber die Auszubildenden sind alle sehr fit, ich sehe keinen Unterschied zu den bereits Examinierten. Ob beim Blutabnehmen, Spritzen oder der Körperpflege – ich fühle mich rundherum gut aufgehoben. Alle nehmen sich viel Zeit für mich und sind sehr fürsorglich.“

Und wie beurteilen die Auszubildenden die Praxisphase? „Die ersten Tage waren schon etwas anstrengend und wir mussten uns ein bisschen daran gewöhnen“, so Tizia Eickhorst. „Aber wir sind sehr gut ins Team eingebunden und werden akzeptiert.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten funktioniere gut. Intensiv vorbereitet wurde die dreiwöchige Praxisphase im berufspraktischen Unterricht, berichtet Dozentin Dorothee Renze-Wiemers. So konnten alle Auszubildenden mit dem nötigen theoretischen und praktischen Wissen souverän an die Aufgabe herangehen. 

 

 


Bildunterschrift:
Fühlt sich hervorragend betreut: Patientin Susan Schubert mit den Auszubildenden Lina Esselmann und Christin Brügger

 


Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege feierte Examen

Sieben Absolventen treten Stelle im Christlichen Krankenhaus an

Einen erfolgreichen Examensjahrgang konnte Rüdiger Sievert, Schulleiter der Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Christlichen Krankenhauses, in das Berufsleben verabschieden: „Wir begrüßen 13 neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen in unseren Reihen. Sieben von ihnen werden zukünftig ihren Arbeitsplatz im CKQ haben“, freute sich Sievert anlässlich der Examensfeier, der ein Abschlussgottesdienst in der Kapelle Arche vorangegangen war.

Sievert beglückwünschte die Absolventen und hieß Eltern, Geschwister und Partner der Examenskandidaten, ebenso wie den Bürgermeister der Stadt Quakenbrück, Matthias Brüggemann, die Pflegedienstleitungen Susanne Lenz (CKQ) und Hiltrud Vossmann (Anna Klinik Löningen)  und die Praxisanleiter herzlich willkommen. Ebenso gratulierte CKQ-Geschäftsführer Heinrich Titzmann den Examinierten.

Anschließend berichtete Sievert über einige Höhepunkte der dreijährigen Pflegeausbildung. Erstmalig hätten die Auszubildenden für zwei Wochen eine Station übernommen. „Am meisten habe ich mich über die positiven Reaktionen unserer Patienten gefreut“, so Sievert.  „Aber auch das examinierte Pflegepersonal, welches für zwei Wochen in den Hintergrund trat, war mit den Leistungen mehr als zufrieden.“ Aufgrund der positiven Rückmeldungen werde das Projekt „Stationsübernahme durch die Auszubildenden“ auch im kommenden Jahr durchgeführt.

Weitere Highlights waren Durchführung der Blutspendenaktion in Zusammenarbeit mit dem DRK und der Besuch des Deutschen Pflegetages in Berlin, der den Schülern die momentane berufspolitische Situation der Pflege nahebrachte.

„Pflege muss sich mehr organisieren“, betonte Sievert im Verlauf seiner Abschlussrede immer wieder. Daher begrüße er sehr die Gründung der niedersächsischen Pflegekammer. Seit Ende März 2017 arbeite der Errichtungsausschuss daran, die Wahl zur Kammerversammlung 2018 vorzubereiten. „70.000 Pflegekräfte werden dann organisiert sein. Mitglied der Gründerkonferenz war auch unser Bürgermeister und Leiter des Zentralen Funktionsdienstes im CKQ, Matthias Brüggemann.“

Abschließend ging sein Dank an alle an der Ausbildung beteiligten Personen, denn um auf dem heute geforderten Niveau ausbilden zu können, sei viel Hilfe nötig: diese hätten neben dem Dozententeam der Schule die Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen und den Funktionsdiensten sowie die Kollegen der St. Anna Klinik Löningen, des Marienhospitals in Vechta und nicht zuletzt die Kollegen des Ambulanten Gesundheitszentrums Artland geleistet.


Die Absolventen: Nina Althaus, Alfhausen, Lena Brengelmann, Essen, Alina Buschermöhle, Quakenbrück, Wiebke Döveling, Bippen, Kim Marie Grover, Grafeld, Vivian Hahn, Lohne, Karin Heilig, Fürstenau, Christina Hölscher, Eggermühlen, Anika Hömer, Quakenbrück, Jennifer Lienesch-Prüstner, Quakenbrück, Nicole Maurer, Essen, Chris Möller, Schwagstorf, Julia Nordmann, Löningen/Bunnen und Kristin Seelmeyer, Neuenkirchen.

 


Bildunterschrift:
Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger des CKQ mit ihren Dozenten.

 

 

 


Vielseitige Berufsmöglichkeiten im Gesundheitswesen


Das Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses informierte


Im Krankenhaus sind nicht nur Ärzte und Krankenpfleger tätig, sondern auch eine ganze Reihe anderer medizinischer Fachkräfte. Dies erfuhren die rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Quakenbrück und Umgebung beim vierten Berufsinformationstag des CKQ-Schulzentrums.
Lotsen führten die einzelnen Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern durch die verschiedenen Schulen. Hier erhielten die Schüler viele Informationen zu den Berufsmöglichkeiten, konnten zugleich aber auch schon ein wenig Praxisluft schnuppern: Ob Blutdruckmessung, Händedesinfizierung oder die Erkundung des menschlichen Skeletts – in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege luden die Pflegeschüler ihre Gäste ein, erste Handgriffe selbst auszuführen und so schon einmal zu testen, ob dieser Beruf in Frage kommen kann.

 

Dass man das Berufsfeld Pflege in Quakenbrück auch studieren kann, erfuhren die Klassen im Rahmen eines kleinen Vortrages durch die derzeitigen Studenten des Studienganges „Bachelor of Science in Pflege“.

In der Lehrküche der benachbarten Diätfachschule lockten frische Vollkornwaffeln und eine selbst gekochte Suppe. Ein Info-Stand zum Thema Kräuter animierte zum Riechen und Probieren. Weitere Stationen widmeten sich der gesunden Ernährung. Auch erhielten die Besucher ausführliche Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung des Diätassistenten.


Weiter ging es zur Physiotherapieschule. Hier demonstrierten die Physiotherapieschüler verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. So konnten die Schüler lernen, auf Krücken zu gehen, Tapeverbände anzulegen oder ein Gerät zum Gleichgewichtstraining testen. Viel Spaß hatten die Teilnehmer auch an der „Babystation“, wo mit Hilfe von lebensgroßen Puppen die korrekte Handhabung von Babys erprobt wurde. Wer mehr zu den einzelnen Berufen wissen wollte, für den standen auch die Schülerinnen und Schüler mit individuellen Ratschlägen und Erfahrungsberichten bereit.

Im Hörsaalgebäude hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen Alterssimulationsanzug zu testen und die Bewegungseinschränkungen alter Menschen nachzuempfinden. Nebenan informierten Vertreter der Rettungswache des DRKs über die Berufsmöglichkeiten im Bereich Rettungswesen.
Rund um die Fußgesundheit drehte sich alles in der Podologieschule. Die Besucher konnten die Behandlungszimmer besichtigen, verschiedene Geräte und Materialien für die Fußbehandlung in die Hand nehmen und sich Infos rund um die Ausbildung zum Podologen holen.


Krankenpflege: Praxisanleiter sind wichtige Stütze der Auszubildenden

Erfolgreicher Abschluss der berufsbegleitenden Weiterbildung im CKQ

Insgesamt elf neuen Praxisanleiterinnen in der Pflege überreichte Dozent Andre Fleddermann von der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Christlichen Krankenhauses jetzt ihr Zertifikat. Die Praxisanleiter sollen zukünftig die Schüler der Krankenpflegeschule in der alltäglichen beruflichen Praxis begleiten und unterstützen. 200 Stunden dauerte die berufsbegleitende Weiterbildung, an der Mitarbeiterinnen des CKQ und der St. Anna Klinik Löningen teilnahmen. Zu den Inhalten gehörten rechtliche Rahmenbedingungen, Pädagogik und Anleitung, Kommunikation, Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement.

„Es gilt, den Beruf der Pflege und damit auch die Ausbildung in der Pflege attraktiver zu gestalten“, betont Andre Fleddermann. Dazu seien qualitativ hochwertige Ausbildungsbedingungen nötig, zu der die Praxisanleitung einen wichtigen Teil beitrage. Denn je besser die Ausbildung, desto besser seien die zukünftigen Mitarbeiter in der Pflege und dies komme dem pflegebedürftigen Menschen zugute, der im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen müsse.

 
Die erfolgreichen Teilnehmerinnen: Franziska Fels, Carina Brunneke, Tanja Ginten, Katharina Hermes, Andrea Kretz, Konstantina Pavlidou, Gabi Schnieders (alle CKQ) sowie  Jennifer Glasa, Anna Marcour, Viktoria Möllers und Marika Thünemann (St. Anna Klinik Löningen).


Berufsinformation zum Anfassen

Rund 300 Schülerinnen und Schüler zu Gast  im CKQ-Schulzentrum

Im Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses herrschte Hochbetrieb: Während in der Lehrküche der Diätfachschule mit Feuereifer gekocht wurde, gab es im Nachbarraum Vorträge über gesunde Ernährung. In der Krankenpflege-Schule konnten die Schülergruppen der Schulen aus der ganzen Umgebung u. a. an Händedesinfektionsmaßnahmen teilnehmen und etwas zur Vitalzeichenkontrolle erfahren. Andrang herrschte auch im großen Hörsaalgebäude. Hier waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, mit Hilfe eines Alterssimulationsanzuges die Bewegungseinschränkungen alter Menschen nachzuempfinden. Die Rettungswache des DRKs demonstrierte Wiederbelebungsmaßnahmen. Wer sich für den Beruf des Rettungssanitäters interessierte, erhielt Informationen am vor dem Gebäude platzierten Rettungswagen.
Mit großer Fachkenntnis und sichtlicher Begeisterung für die von ihr gewählte Berufsausbildung führte Podologie-Schülerin Ines Berends eine Gruppe Neuntklässler aus Lastrup in die Arbeit der Podologen ein. Materialien und Instrumente wurden herumgereicht und die Gäste ermuntert, Fragen zu stellen. „Ich glaube, einige Schüler würden schon gerne mehr erfahren, trauen sich aber nicht, vor einer großen Gruppe Fragen zu stellen“, vermutete Ines Berends. Doch vielleicht habe der eine oder andere ja Interesse bekommen, und melde sich später für ein Praktikum in der Podologie. In der Physiotherapieschule hatten Fachschüler und Dozenten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen die Gäste verschiedene Angebote wie das Rollatortraining oder die Gang-Analyse selbst erproben konnten. In der lockeren Atmosphäre bestand für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auszutauschen und erste Informationen zu den jeweiligen Berufsfeldern einzuholen. Überall sorgten Lotsen dafür, dass sich die Gruppen in den Gebäuden zurechtfanden.
Der „Day for future“ wurde auch im dritten Jahr in Folge erfolgreich angenommen, so das Resumé des Schulzentrums. Die Schülerinnen und Schüler erhielten erste Einblicke in die vielseitigen Berufsfelder des Gesundheitswesens und einige von Ihnen werden sich sicher demnächst um einen Ausbildungsplatz im Schulzentrum bewerben, so die Hoffnung der Organisatoren.
Wer den Infotag verpasst hat, kann auf der Homepage www.ckq-gmbh.de viele Informationen nachlesen.

 


Im Porträt: Gesundheits- und Krankenpfleger

Yasmin Sakarya berichtet über ihre Ausbildung im CKQ

 

Wenn die Krankenpflegeschülerin Yasmin Sakarya aus Ankum von ihrem Arbeits- und Ausbildungsalltag im Christlichen Krankenhaus erzählt, leuchten ihre Augen und man merkt, dass sie mit Leib und Seele bei der Sache ist. Und wie ist sie zu ihrem Ausbildungsplatz im Krankenhaus gekommen? „Nach dem Abitur arbeitete ich im Rahmen des Berufsfreiwilligendienstes ein Jahr in der Psychiatrie des Quakenbrücker Krankenhauses“ erzählt die 22-jährige. „Während dieser Zeit habe ich auch einiges von der Arbeit der Krankenpfleger mitbekommen. Mich hat es fasziniert, wie vielseitig ihre Aufgaben sind und wie viel Verantwortung sie im Umgang mit den Patienten übernehmen. So wollte ich auch gerne arbeiten.“ Daher absolvierte Yasmin Sakarya während dieses Jahres ein Praktikum auf der Intensivstation und dann stand ihr Berufswunsch endgültig fest: Sie bewarb sich an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und begann dann mit der Ausbildung im CKQ.


Inzwischen ist die Schülerin im dritten Ausbildungsjahr und wird im Sommer ihr Examen ablegen. Rückblickend ist sie mit der Ausbildung sehr zufrieden: „Die Ausbildung ist vielseitig und anspruchsvoll. Auch haben wir tolle Lehrer, die uns intensiv betreuen und unterstützen.“ So habe jeder Schüler einen eigenen Begleitlehrer, der an den sogenannten Begleittagen mit den Schülern auf die Station kommt und mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch die Praxisanleiter, ausgebildete Pfleger, die die Schüler in praktischen Aufgaben auf der Station unterstützen und anleiten, nehmen sich viel Zeit für die Betreuung.
„Am besten gefällt mir die Arbeit in der Kardiologie“, so Yasmin Sakarya. „Dort lässt sich das, was ich in der Theorie gelernt habe, gut in die Praxis umsetzen.“ Auch die Tätigkeit im Diabetes Zentrum, wo Anleitung und Beratung der Patienten eine zentrale Rolle einnehmen, fasziniert die Schülerin.


Nach der Ausbildung möchte Yasmin Sakarya zunächst einige Jahre Berufserfahrung in einer Klinik sammeln, um dann später Pflegemanagement zu studieren. „Es wäre schön, wenn ich eine Stelle im Christlichen Krankenhaus bekommen könnte.“ Und wie geht die Schülerin mit der oft belastenden Arbeit mit schwer kranken Menschen um? „Man braucht auf jeden Fall einen Ausgleich in der Freizeit. Bei mir ist das der Sport. Natürlich denke ich manchmal auch nach der Arbeit noch an Patienten, deren Schicksal mir nahe gegangen ist, aber man muss einfach abschalten können.“


Wer sich für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger interessiert, sollte auf jeden Fall vorab ein Praktikum im Krankenhaus absolvieren, so der Tipp der Schülerin. Denn so merkt man schnell, ob einem dieses Berufsfeld liegt.
Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter im Internet oder telefonisch unter der Nummer 05431-15 1964.

 


Bildunterschrift:
Yasmin Sakarya im Klassenzimmer der Krankenpflegeschule: Auch ein Krankenbett gehört zum Ausbildungsmaterial der Schüler.

 

 

 


Neue Weiterbildung: Dozenten im Gesundheitswesen

Vom Experten im Beruf zur professionell tätigen Lehrkraft im Gesundheitswesen

Wie kann ein Experte sein Wissen und seine Fähigkeiten am besten vermitteln? Wie muss ein erwachsenengerechter Unterricht gestaltet werden? Wie plant man eine Unterrichtsreihe, wie erstellt man ein Curriculum und welche Aspekte sind beim Lehren und Unterrichten zu beachten? Diese und viele andere Fragen standen im Mittelpunkt der neuen Weiterbildung „Dozent im Gesundheitswesen“, die das Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses anbietet.

Das Weiterbildungsangebot setzt die Forderung der Niedersächsischen Landesschulbehörde um, die von Leitungen und Lehrkräften der Schulen im Gesundheitswesen wie z. B. Physiotherapie oder Diätassistenten eine pädagogische Fortbildung von mindestens 400 Stunden verlangt. Jetzt konnten die 14 ersten frischgebackenen Dozenten im Gesundheitswesen ihr Zeugnis entgegennehmen. Die Teilnehmer kamen aus Quakenbrück, aber auch aus Osnabrück, Bad Driburg, Bad Laer und Bremerhaven.

Bei dem Lehrgang, der für Lehrende ohne formale Lehrerqualifikation konzipiert ist, steht eine Heranführung an fachwissenschaftlich und erziehungswissenschaftlich begründetes Lehrhandeln und die Gestaltung des Bildungsprozesses im Vordergrund“, erläutert André Fleddermann, Lehrer für Pflege und Gesundheit und Pflegewissenschaftler im CKQ-Schulzentrum. Er entwickelte das modulare Konzept der Basisqualifizierung, das von der Niedersächsischen Landesschulbehörde akzeptiert und freigegeben wurde und leitete die Weiterbildung gemeinsam mit Jadwiga Myrdzio und Petra Bode von der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. „Unter anderem wurden Inhalte wie gesetzliche Grundlagen, Rahmenbedingungen von Lehr- und Lernprozessen, Didaktik und Methodik im Unterricht oder pädagogische Diagnostik vermittelt. Auch ein Praktikum in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens gehörte zur Weiterbildung“, so Fleddermann.

Die Absolventen: Daniela Arndt, Burkhard Bläsi, Ulrich Bolles, Eileen Elberfeld, Brigitte Finke, Ines Lindemann-Köpper, Birgit Menke, Annegret Neumann, Martina Persoon, Melanie Placke, Iris Poppe, Christian Wewer, Maike Müller und Cornelia Kuper.


Bildunterschrift:
Erwarben viele pädagogische Kenntnisse: Die neuen Dozenten im Gesundheitswesen mit den Lehrenden (1. v. l.:  André Fleddermann).

 

 

 

 


 


Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Christliches Krankenhaus Quakenbrück
Danziger Strasse 2
49610 Quakenbrück 

Schulleiter:
Dipl. Pflegepädagoge (FH) Rüdiger Sievert 
Tel.: 05431-15-1964
Fax: 05431-15-1985 

Mail: krankenpflegeschule(a)ckq-gmbh.de