Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
  • Körper und Seele verstehen.
    Verantwortungsvoll handeln.
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Musiktherapie

Musiktherapie im heutigen Sinn ist die gezielte therapeutische Verwendung von Klängen im Rahmen einer Psychotherapie, hier vor einem tiefenpsychologischen Verstehenshintergrund.
 
Bei der hier angewandten aktiven Musiktherapie spielt die PatientIn (oder die Patientengruppe) selbst auf Musikinstrumenten, meistens zusammen mit der Therapeutin. Es wird in der Regel improvisiert, also Musik aus dem Moment heraus erfunden. Musikalische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Die zur Verfügung stehenden Instrumente sind leicht bespielbar.
 
Immer wieder geht es um das Erleben und die Wahrnehmung der Musik. Dieses Verfahren ist immer dann geeignet, wenn es darum geht, dem mit Worten (noch) nicht Formulierbaren, dem noch Unbekannten, einen Ausdruck zu verleihen, der neue Zugänge zum Erleben und Krankheitsgeschehen eröffnen kann. Die musikalische Gestaltung macht es möglich, dass nicht verleugnet, aber auch nichts ausgesprochen werden muss, was noch zu weh tut. Denn häufig kann der Verstand noch nicht fassen, was das Gefühl bereits ahnt.
 
Die Improvisation ist immer auch ein experimenteller Spielraum, in dem der Umgang mit sich selbst und mit der Umwelt neu erprobt werden kann. Der Volksmund benennt dies mit: "Endlich mal auf die Pauke hauen", "die erste Geige spielen", "anderen Flötentöne beibringen", "die zarten Saiten entdecken" oder auch "stimmig werden".

 

Chefärztin:
Heike Weiss

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychoanalyse

Aktuelle Hinweise Corona-Virus

Neue Besucherregelung am CKQ ab dem 07.05.2022
Testpflicht und FFP2- Maskenpflicht

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,
ab dem 07.05.2022 sind wieder mehr Besuche möglich. In der Zeit von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr dürfen täglich zwei Personen gleichzeitig eine/n PatientIn besuchen.
Bitte beachten Sie die üblichen Abstandsregeln, auch während des Besuchs im Patientenzimmer, sowie die durchgehende FFP2-Maskenpflicht im gesamten Haus.
Die bekannten Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin. Stimmen Sie sich hier bitte mit den zuständigen MitarbeiterInnen ab.

Bitte beachten Sie, dass jeder Besucher einen aktuellen negativen Schnelltest inkl. Nachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorweisen muss. Bitte legen Sie diesen bei unseren MitarbeiterInnen im Eingangsbereich Haus 1 vor.

Besucher der Psychiatrie und Psychosomatik legen ihren negativen Testnachweis ebenfalls im Eingangsbereich Haus 1 vor.
Eine Testmöglichkeit vor Ort ist nicht gegeben. Des Weiteren ist ein Impfnachweis sowie die Angabe Ihrer Kontaktdaten nicht mehr erforderlich.