Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Dr. Roger Skaf ist neuer Chefarzt der Gefäßchirurgie

Gefäßspezialist Dr. Roger Skaf  begrüßt

Vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des CKQ aber auch vielen Einheimischen wird Dr. Roger Skaf noch aus seiner früheren, langjährigen Tätigkeit im Quakenbrücker Krankenhaus bekannt sein. Jetzt ist der 50-jährige als Chefarzt der Gefäßchirurgie an das CKQ zurückgekehrt.

CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter begrüßte gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Bernhard Birmes, der Pflegedirektorin Sonja Hus und dem Referatsleiter Personalwesen, Manfred Janknecht, den neuen Chefarzt im Team der Führungsriege des CKQ. „Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Tätigkeit als Chefarzt in unserem Haus. Ich bin sicher, dass die Leitung der Gefäßchirurgie bei Ihnen in guten Händen liegt. Schon lange ist der Fachbereich Gefäßchirurgie mit seinem hochspezialisierten Leistungsspektrum eine wichtige Anlaufstelle für Patienten aus der näheren, aber auch weiteren Umgebung.“ Auch zukünftig wolle man das Profil der Gefäßchirurgie in Quakenbrück weiter festigen und ausbauen.

„Ich freue mich, wieder hier zu sein“, so Dr. Skaf. „Die Gefäßchirurgie des CKQ bietet optimale Bedingungen für eine interdisziplinäre Behandlung von Gefäßerkrankungen, da sie eng mit dem Diabetes-Zentrum, der Radiologie und der Kardiologie sowie weiteren Fachbereichen des Krankenhauses vernetzt ist. Wir haben ein hervorragendes, hochqualifiziertes Team mit dem es Spaß macht, zu arbeiten.“ Die Gefäßchirurgie werde eng mit den umliegenden Arztpraxen kooperieren, um so den Patienten kurze Wege und sehr gute Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu bieten.

Dr. Roger Skaf stammt aus Beirut, wo er auch sein Abitur ablegte. Nach dem Studium der Medizin und der Promotion in Bukarest wechselte er 1998 als Arzt im Praktikum an das CKQ, hier war er bis 2006 als Assistenzarzt in der Chirurgie angestellt. Es folgten u. a. Tätigkeiten im Marienhospital Osnabrück, im Klinikum Bremen Mitte und im St. Josefs Hospital Cloppenburg. 2006 absolvierte Dr. Skaf den Facharzt in Chirurgie, 2010 den Facharzt für Gefäßchirurgie. Seit 2015 war er als Leitender Arzt für Gefäßchirurgie im Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen tätig, wo er mit großem Erfolg die Abteilung für Gefäßchirurgie aufbaute. Dr. Skaf hat zusätzliche Qualifikationen in der Fachkunde Strahlenschutz, Rettungsmedizin, Ultraschall des Abdomens, Duplexsonographie der Gefäße (DEGUM), Lymphologie und als Endovaskulärer Chirurg (DGG) erworben.

 

Bildunterschrift:
Blumen und Glückwünsche erhielt der neue Chefarzt der Gefäßchirurgie Dr. Roger Skaf (Mitte) von der Geschäftsleitung (v.l.) Manfred Janknecht, Dr. Bernhard Birmes, Matthias Bitter und Sonja Hus.

 

 


Aktuelles aus der Gefäßchirurgie

Innovative Methode löst konventionelle Ballonkatheter-Therapie ab

Laser-Atherektomie kommt ausschließlich in ausgewählten Gefäßzentren zum Einsatz

Während der Ballonkatheter zur Aufweitung von Gefäßeinengungen in vielen Kliniken noch die übliche Therapie zur Behandlung erkrankter Gefäße ist, geht das Christliche Krankenhaus neue Wege. Seit einem halben Jahr setzen die Gefäßchirurgen die Laser-Atherektomie ein. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren werden Gefäßablagerungen, die sich im Laufe der Zeit in den Gefäßen bilden und dieses verstopfen, mit Hilfe der Lasertechnik beseitigt. Bei dieser Methode wird der Laserkatheter durch einen kleinen Schnitt in der Leiste ein- und dann weiter durch die Arterie geführt. Dabei gibt er Impulse von ultravioletter Lichtenergie ab, die die Gefäßablagerungen verdampfen: Der Blutfluss wird wieder hergestellt.

Wir sind eines der wenigen Gefäßzentren in Deutschland, das diese Methode anwendet, die darüber hinaus auch die sog. Rotationsthrombektomie/Atherektomie durchführen, bei der die Gefäßverschlüsse mittels einer Fräse geöffnet und die abgelösten Partikel durch einen Katheter abgesaugt werden.
Inzwischen kommen Ärzte aus vielen anderen Kliniken ins CKQ, um die Methode zu lernenr. Vor allem ältere Patienten und die Patienten des Diabetes-Zentrums profitieren von der neuen Laser-Methode, können doch Gefäßschäden äußerst schonend und effektiv therapiert werden.

 


CKQ Vorreiter in Deutschland: Neue Therapie bei arteriellen Verschlusskrankheiten

Bei der Rotationsthrombektomie/Atherektomie werden Gefäßverschlüsse zerkleinert und gleichzeitig abgesaugt

Nur noch rund 40 Meter konnte der 55-jährige Patient schmerzfrei zurücklegen, bevor er in der Gefäßchirurgie des Christlichen Krankenhauses behandelt wurde. Er litt seit Jahren an der sogenannten Schaufensterkrankheit (medizinisch pAVK = periphere arterielle Verschlusskrankheit). Durch die Verkalkung der Arterien kommt es dabei zu Engstellen (Stenosen) in den Arterien und es entstehen Durchblutungsstörungen der Beine. Die Durchblutungsstörungen sorgen für Beschwerden beim Gehen. Schreitet die Krankheit fort, können bereits im Ruhezustand Schmerzen auftreten. Ihre umgangssprachliche Bezeichnung hat die Krankheit daher, dass die Betroffenen aufgrund von Schmerzen beim Gehen immer wieder stehen bleiben müssen.

Bei der neuen Methode wird ein Rotations-Absaugkatheter bis zum Gefäßverschluss vorgeschoben und dieser mittels einer Fräse geöffnet. Vorteil der neuen Methode sei es, dass der Verschluss nicht nur geöffnet, sondern die Partikel gleichzeitig abgesaugt würden. So werde verhindert, dass das abgelöste Material zu erneuten Verschlüssen führe. Während sich die Gefäße bei der herkömmlichen Therapie häufig schon nach wenigen Monaten wieder verschließen würden, sorge das Verfahren in Kombination mit einem medikamentenbeschichteten Ballonkatheter für eine wesentlich längere Beschwerdefreiheit.


Die neue Methode, die nur kleine Operationswunden erforderlich macht, ist im Vergleich zu den konventionellen Bypass-Operationen wesentlich effektiver und schonender. Dies komme vor allem älteren Patienten zugute, für die eine klassische Operation zu riskant sei. „Auch bei Diabetes-Patienten, die oft unter Wundheilungsstörungen leiden, ist die neue Methode der Bypass-Operation vorzuziehen. Das Verfahren kann im Bedarfsfall wiederholt angewendet werden. Inzwischen können wir Gefäße therapieren, die zuvor im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machten“.

Abbildungen:

 

1. Detailansicht des Katheters mit der Metallspirale (Foto: Jetstream, Boston Scientific)

2. CT-Angiografie: Deutlich zu sehen ist der Verschluss der rechten Oberschenkelarterie

 

 

Chefarzt
Dr. medic. (RO) Roger Skaf
Facharzt für Allgemeinchirurgie,
Facharzt für Gefäßchirurgie,
Endovaskulärer Chirurg und Spezialist (DGG)

Leitender Arzt
Dr. med. Dimitrios Kossivakis
Facharzt für Gefäßchirurgie

Oberärztin:
Dr. Daniela Amariei
Fachärztin für Gefäßchirurgie

Oberarzt:
Dr. Hosam Zbede
Facharzt für Gefäßchirurgie, Herzchirurgie


Kontakt:
Tel. 05431.15-28 53
Fax. 05431.15-28 51

Zentrale 05431.15-0

e-mail:
r.skaf@ckq-gmbh.de

Aktuelle Hinweise - Coronavirus

Besucherregelung

(Stand: 17.06.2021)

Liebe Angehörige und Besucher,

im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück gilt ab sofort eine neue Besucherregelung. Besuche sind grundsätzlich wieder möglich. In der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr (letzter Einlass) dürfen Patientinnen und Patienten täglich Besuch von maximal 2 Personen, aber nicht zeitgleich, für eine halbe Stunde erhalten.

Pro Zimmer sind insgesamt zwei Besucher (von verschiedenen Patienten) zur gleichen Zeit erlaubt. Die Hygieneregeln wie beispielsweise Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und Abstandsregeln gelten auch während des Besuchs im Patientenzimmer.

Die Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin.

Zudem müssen Besucher einen negativen Antigentest vorweisen und eine aktuelle Bescheinigung (nicht älter als 24 h) über ein negatives Testergebnis zum Besuch mitbringen. Ein Antigenschnelltest vor Besuch wird nicht durch unsere MitarbeiterInnen in dem Bereich durchgeführt. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht für einen Patientenbesuch befreit.

Bitte bringen Sie bei einem Besuch das >>> Kontaktformular für Besucher ausgefüllt mit.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Maskenpflicht

Analog zur Verordnung des Landes Niedersachsen gilt in unserem Krankenhaus ab sofort eine „Maskenpflicht“.

Das heißt, dass Sie als ambulante*r Patient*in und Besucher*in einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen müssen, wenn Sie das Gebäude betreten. Dabei benutzen Sie bitte einen industriell gefertigten MNS.

Wenn Sie üblicherweise einen selbst genähten MNS benutzen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter in unserer Zentrale, Diese stellen Ihnen einen entsprechenden o. g. Schutz zur Verfügung.