Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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    Verantwortungsvoll handeln.
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Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie

Die Diskussion ethischer Fragen in der Medizin hat sich mit zunehmender Professionalisierungstendenz (Ethikberater, Ethikexperte) erfreulicherweise deutlich intensiviert. Die Einrichtung von institutionalisierter Ethikberatung und Ethikkomitees in Kliniken reflektiert ein Bedürfnis nach Beantwortung ethischer Fragen bei zunehmender Technisierung der Medizin, dient aber auch der Legitimation medizinischer Entscheidungen.
Der Einzug der Neurowissenschaften in die „Psychodisziplinen“ akzentuiert und verschärft eine schon immer geführte Debatte um das Menschenbild, das Wissenschaftsverständnis (Leib-Seele-Problem) sowie das therapeutische Denken.
Die Diskussion ethischer Fragen in der Psychiatrie war bisher neben der grundlagenwissenschaftlichen Dimension, fast ausschließlich auf spezifische Themen eingeengt (gesetzliche Unterbringung von Patienten, Therapieentscheidungen gegen den Willen des Patienten oder das Betreuungsrecht). Hier gilt es, sich auch mit anderen ethisch relevanten Fragen auseinanderzusetzen (z.B. Folgeprobleme therapeutischer Non-Compliance). In der Psychotherapie besteht generell ein erhebliches Diskussionsdefizit hinsichtlich des ethischen Selbstverständnisses, des Behandlungsauftrags und ihrer gesellschaftlichen Rolle.

Die ethische Diskussion wird heute durch einige spezifische Entwicklungen verschärft: Den zunehmenden Ärztemangel und die damit deutlich werdenden Versorgungsprobleme, die zunehmende Inanspruchnahme psychotherapeutischer Leistungen sowie die "Psychologisierung" der Gesellschaft und der öffentlichen Diskussion Sinnstiftung und Sinnfindung.

Unser Ziel ist es, die ethische Dimension unseres therapeutischen Handelns bewußter zu machen und einen patientenorientierten Diskurs aktiv zu führen.
In diesem Zusammenhang spielt die Beachtung des christlichen Menschenbildes sowie des Leitbildes des CKQ eine wichtige impulsgebende Rolle.
Neben der Reflektion unserer Hilfeleistungen mit der Beachtung ethischer Begründung und Grenzen sellt für uns die Unterstützung und Förderung der Selbstverantwortung der Patienten für die Genesung und die Erhaltung ihrer somatisch-psychischen Gesundheit eine wichtige Leitidee dar.

Diese ethische Sensibilität soll in unerer täglichen klinischen Arbeit durch bewusste Reflektion gefördert werden, ethische Fallbesprechungen sowie das Ethikkommitee können daneben als Orte ethischer Besinnung zur Verfügung stehen.

Literatur (Auswahl):
Bruchhausen, Schott (2008): Geschichte der Medizin. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen
Dörris, Neitzke, Simon, Vollmann (Hrsg.) (2008): Klinische Ethikberatung. Kohlhammer, Stuttgart
Fenner (2008): Ethik. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen
Levy (2007): Neuroethics. Challenges for the 21st Century. Cambridge University Press
Schleim et al. (Hrsg.) (2009): Von der Neuroethik zum Neurorecht. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen
Vossenkuhl et al. (Hrsg.) (2009): Ecce Homo! Menschenbild – Menschenbilder. Kohlhammer, Stuttgart

 

Chefärztin
Manoshi Pakrasi
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Patientenanmeldung/
-aufnahme
Tel.: 05431.15-1743
)

Sekretariat:
Tel.: 05431.15-27 02
Fax: 05431.15-27 11
psychiatrie@ckq-gmbh.de


Oberärztin
Dr. med. Christine Lichtblau
Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie

Oberarzt
Dr. med. Matthias Kaufold
Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie

Leitende Dipl.-Psychologin
Frauke Lühring
f.luehring@ckq-gmbh.de

Aktuelle Hinweise Corona-Virus

Besucherregelung am CKQ Stand 14.10.2022


Testpflicht und FFP2- Maskenpflicht

 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

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  • In der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr dürfen insgesamt täglich max. zwei Personen (alleine oder gleichzeitig) eine/n Patient/in besuchen.
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  • BesucherInnen müssen bei Testzentren erklären, dass sie versichern, einen Patienten zu besuchen, um einen kostenlosen Schnelltest zu erhalten.
  • Eine Testung vor Ort wird nicht angeboten.

Maskenpflicht

  • Im gesamten Haus herrscht FFP-2 Maskenpflicht.

Die bekannten Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin. Stimmen Sie sich hier bitte mit den zuständigen MitarbeiterInnen ab.

Besucher der Psychiatrie und Psychosomatik legen ihren negativen Testnachweis ebenfalls im Eingangsbereich Haus 1 vor.
Eine Testmöglichkeit vor Ort ist nicht gegeben. Des Weiteren ist ein Impfnachweis sowie die Angabe Ihrer Kontaktdaten nicht mehr erforderlich.