Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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PJ-Curriculum Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie

Ausbildung im Praktischen Jahr

Tertial in der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
(Chefarzt Dr. B. Mierke)

I. Einleitung

Das nachstehende Curriculum soll den PJ-Studierenden aufzeigen, welchen Ausbildungsweg sie während des Tertials in unserer Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie gehen. In einem Leistungskatalog sehen sie, welche klinischen Tätigkeiten sie erlernen sollen.

II. Ziele

PJ-Studierende in der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sollen

  • den Umgang mit Patienten lernen
  • die wichtigsten anästhesiologischen Verfahren gesehen haben
  • die wichtigsten intensiv-medizinischen Krankheitsbilder gesehen haben
  • mit den wichtigsten Narkose- und Beatmungsgeräten, einschließlich der routinemäßig eingesetzten Überwachungsgeräte vitaler Funktionen gearbeitet haben
  • an Notarzt-Einsätzen teilgenommen haben
  • die häufigsten Notfälle (z. B. Polytrauma, SHT) gesehen haben
  • Einblicke in die Problematik und Therapie akuter Schmerzen einschließlich Tumorschmerzen bekommen haben
  • die organisatorischen Abläufe in der Klinik kennenlernen
  • Einblick in die interdisziplinäre Zusammenarbeit gewonnen haben
  • Grundlagen ökonomischen Handelns kennenlernen
  • mit Grundlagen der Dokumentation vertraut sein

III. Organisation

Die Studenten/-innen durchlaufen in den 16 Wochen ihres PJ-Tertials in einem Rotationsverfahren folgende Einsatzbereiche:

  • 10 Wochen in der Anästhesie (OP´s in der Unfall-, Allgemein-, Gefäß- u. Thorax-chirurgie, in der Neurochirurgie und HNO )
  • 4 Wochen auf der interdisziplinären Intensivstation
  • 2 Wochen in der Schmerztherapie (Schmerzambulanz, Akutschmerzdienst)

Während der gesamten  Zeit ist die

  • Teilnahme an Notarzteinsätzen
  • Teilnahme an Morbiditäts-/Mortalitätskonferenzen (monatlich)
  • Teilnahme an Schmerzkonferenzen (monatlich)
  • Teilnahme an Abteilungs-Fortbildungen (wöchentlich)
  • Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst in Anästhesie und Intensivmedizin
    möglich

IV. Leistungskatalog

          Den PJ-Studenten wird die Möglichkeit gegeben an folgenden Tätigkeiten     
          teilzunehmen, verschiedene Verfahren und Techniken zu erlernen und ggf. unter
          Anleitung eines erfahrenen Facharztes selbständig durchzuführen.

1. Anästhesie
1.1.Teilnahme an:

  • Prämedikationsvisite
  • Postanästhesiologischer Visite

1.2. Teilnahme beim Legen/ggf. Durchführung unter Aufsicht von:

  • i.v. Zugängen (auch bei Kindern)
  • arteriellen Kanülen
  • zentralen Venenkathetern (an verschiedenen Punktionsorten, ggf. mit sonografischer Kontrolle)
  • Magensonden

1.3. Teilnahme bei verschiedenen Anästhesieformen und Erlernen eines kompletten Anästhesievorganges (Vorbereitung des Patienten, Anlegen des Monitorings, Einleitung, Aufrechterhaltung und Ausleitung einer Narkose, Überwachung im AWR)

  • Erlernen der Maskenbeatmung, der Einführung einer Larynxmaske und der
    endotrachealen Intubation sowie der Anlage von venösen Zugängen
  • Teilnahme bei bronchoskopischen Intubationen, Intubation mit Doppellumen-Tuben  und das Erlernen der Vorgehensweise bei schwieriger Intubation
  • Teilnahme an Kindernarkosen, vor allem im HNO-Bereich

1.4. Teilnahme an rückenmarksnahen und peripheren, ggf. ultraschallgesteuerten
      Regionalanästhesien, einschließlich der Anlage von Kathetern:

  • Spinalanästhesien/ Spinalkatheter
  • Periduralanästhesien/Periduralkatheter einschl. thorakaler Periduralkatheter
  • Interscalenäre und axilläre Plexusanästhesien, verschiedene proximale und distale Ischiadicusblockaden

2. Intensivmedizin
2.1. Erlernen des Umganges mit schwerkranken Intensivpatienten:

  • Vollständige Erhebung eines Patientenstatus
  • Anamnese und klinische Untersuchung
  • diagnostischer und therapeutischer Plan
  • Vorstellung bei der Visite

2.2. Praxisbezogenes Befassen mit den häufigsten Behandlungsindikationen auf der Intensivstation  (Polytrauma, SHT, postop. Patientenüberwachung, Sepsis, ARDS, ANV, MOV )  

2.3. Teilnahme an allen interdisziplinären Visiten und Röntgenbesprechungen auf der Intensivstation

2.4. Erlernen der Grundlagen der maschinellen Beatmung und ihrer Indikationsstellung
2.5. Kennenlernen der Anwendung verschiedener invasiver Maßnahmen zu Monitoring und Therapie und ggf. selbständige Durchführung unter Aufsicht (arterielle/venöse Katheter, Thoraxdrainage, suprapubischer Blasenkatheter, Bronchoskopie, Punktions-tracheotomie, Hämofiltration)

3. Schmerztherapie
3.1. Teilnahme an der Visite des Akut-Schmerzdienstes
3.2. Teilnahme an der Visite stationärer Schmerzpatienten
3.3. Teilnahme und Mitwirkung an der Betreuung von Patienten mit invasiven Schmerzverfahren (PCA-Pumpen, Plexuskathetern, Peridural- u. Spinalkathetern)
3.4. Teilnahme an der Aufstellung eines Therapieplans für akute und chronische Schmerzpatienten

  • medikamentöse Therapie nach dem WHO-Stufenschema
  • invasive Verfahren der Schmerztherapie
  • begleitende Therapiemaßnahmen

4. Notfallmedizin
4.1. Teilnahme an Notarzt-Einsätzen
4.2. Teilnahme an Einsätzen des innerklinischen Reanimations-Team
4.3. Teilnahme an der interdisziplinären Polytrauma-Versorgung
4.4. Teilnahme an der monatlichen Notarztfortbildung

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  • Eine Testung vor Ort wird nicht angeboten.

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Die bekannten Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin. Stimmen Sie sich hier bitte mit den zuständigen MitarbeiterInnen ab.

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Eine Testmöglichkeit vor Ort ist nicht gegeben. Des Weiteren ist ein Impfnachweis sowie die Angabe Ihrer Kontaktdaten nicht mehr erforderlich.