Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
  • Körper und Seele verstehen.
    Verantwortungsvoll handeln.
Javascript ist deaktiviert. Dadurch ist die Funktionalität der Website stark eingeschränkt.

Leistungsspektrum Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Wir behandeln Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Psychosomatische Erkrankungen wie z. B.: Asthma, Magen-und Darmgeschwüre, Bluthochdruck, Anorexia Nervosa, chronische Schmerzzustände u. a. 
  • Schwere, ambulant nicht ausreichend behandelbare lebensgeschichtlich-konflikthaft begründete Krankheitsbilder wie suizidale Krisen, Angst - u. Zwangssyndrome, depressive Syndrome (akute Belastungsreaktionen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Borderlinezustände) 
  • Folgen seelisch-körperlicher Gewalteinwirkung (posttraumatische Belastungsstörungen) 
  • Seelische Folgen und Komplikationen bei schweren körperlichen Erkrankungen 
  • Essstörungen wie z. B. Bulimie, Adipositas 
  • Störungen der Impulskontrolle, z. B. mit Symptomen wie Spielsucht

Nicht behandelt werden Patienten mit akuten Psychosen und hirnorganisch begründeten Krankheitsbildern, mit stoffgebundenen Süchten mit Kontrollverlust und Abstinenzunfähigkeit sowie hochakut suizidale Patienten.

Unser Konzept

Wir behandeln Menschen, deren Krankheit im Wesentlichen lebensgeschichtlich begründet ist:  Es handelt sich um Krankheitsbilder, bei denen seelische und körperliche Symptome vorwiegend oder teilweise aus lebensgeschichtlich ableitbaren Ängsten und Konflikten heraus entstanden sind.
Wir sind der Auffassung, dass seelische und körperliche Symptome immer den ganzen Menschen betreffen. Kaum eine Erkrankung hat jeweils ausschließlich körperliche oder seelische Ursachen und Symptome.
Daher ist die Behandlung bei uns  anders aufgebaut als in vielen anderen Kliniken.
Vieles ist auf Selbstverantwortlichkeit, Aktivierung und soziale Kontakte der Patienten hin ausgerichtet. So besteht weiterhin die gleiche Eigenverantwortung wie „Zuhause“. Deswegen ist für den gewünschten Therapieerfolg auch eine aktive Teilnahme an den individuell zugeschnittenen Therapien unverzichtbar.
Die Behandlung ist nach dem Prinzip der Therapeutischen Gemeinschaft geregelt. Die Pflege dieser therapeutischen Gemeinschaft gehört u. a. auch mit zu den Aufgaben des Pflegeteams.
In den Einzel und Gruppentherapien wird ein psycho-dynamisches Konzept unter Einschluss schöpferisch-gestaltungs-therapeutischer sowie auch lerntheoretisch begründeter (verhaltenstherapeutischer) Verfahren zur Anwendung gebracht.

Im Vordergrund der Therapie steht das Einzelgespräch (pro Woche 2 x 50 oder 3 bis 4 x 25 min.) in Verbindung mit Gesprächsgruppen und mind. einer schöpferisch-gestalterischen Therapieform.
Für die medikamentöse Therapie gilt: „So wenig als möglich, soviel als nötig.“
Die schöpferisch- gestalterische Therapie dient zur Ressourcenaktivierung sowie zur Förderung des Selbstwertgefühls, des Selbstbewusstseins und der Konfliktbearbeitungsfähigkeit. Einbezogen werden in die Einzeltherapie - sofern die Patientin/der Patient dies als sinnvoll ansieht – die Ehe/Lebenspartner und bei Bedarf auch weitere Familienmitglieder.
Wiederaufnahmen im Sinne von Intervalltherapien (= aufbauende stationäre Phasen, die in einen ambulanten psychotherapeutischen Prozess eingebunden sind) sind möglich und werden im Einzelfall abgesprochen. Wir verstehen unsere Behandlung als Baustein für ein gelingendes Leben in Zusammenarbeit mit den anderen Helfern.

Therapeutische Gruppenaktivitäten: 


Kostenträger 
Kostenträger sind die gesetzlichen Krankenkassen, private Krankenversicherungen sowie die Beihilfe. 

Anmeldung
Vor der stationären Aufnahme erfolgt ein ambulantes Vorgespräch, zu dem die Patientin/der Patient von ihrem/seinem Hausarzt oder auch Facharzt in unsere Institutsambulanz überwiesen wird (Tel. 05431/15-1782). 

Die Anmeldung kann auch eigenständig erfolgen, sofern zu dem Gespräch die Überweisung eines niedergelassenen Arztes mitgebracht wird. Im Anschluss an das Vorgespräch besteht die Möglichkeit, bei einer Stationsführung unser Therapieprogramm und die Räumlichkeiten kennenzulernen. Hier ist auch die Planung Ihrer Aufnahme einschließlich eventueller Wartezeiten vorgesehen.Falls die Patientin/der Patient bereits stationär auf einer anderen Abteilung unseres Hauses behandelt wird, findet ein Beratungsgespräch (Konsil) auf Anforderung des behandelnden Arztes statt. Das Vorgespräch dient der diagnostischen Klärung und Therapieplanung. Dabei wird auch entschieden, ob die Therapie vollstationär oder teilstationär verwirklicht werden soll.

Teilstationäre Therapie 
Teilstationäre Therapie kann als tagesklinische Behandlung von Beginn an in unserer Psychosomatischen Tagesklinik verwirklicht werden, (montags bis freitags, 8:00 - 16:00 Uhr). An die vollstationäre Behandlung kann sich eine tagesklinische Therapie anschließen. Sie wird gewöhnlich auf den Stationen 23 und 24 realisiert. 

Für die medikamentöse Therapie gilt:
„So wenig als möglich, soviel als nötig.“

 

Chefärztin
Heike Weiss

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychoanalyse

Ltd. Oberärztin
Erdmute Stepp
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Oberärztin
Marietta Preuth
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe,
Psychoonkologie (Deutsche Krebsgesellschaft)

Aktuelle Hinweise Corona-Virus

Besucherregelung am CKQ Stand 14.10.2022


Testpflicht und FFP2- Maskenpflicht

 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

Besucherregelung

  • In der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr dürfen insgesamt täglich max. zwei Personen (alleine oder gleichzeitig) eine/n Patient/in besuchen.
  • BesucherInnen müssen einen negativen Schnelltest beim Betreten des Krankenhauses vorweisen. Die Testungen müssen bei einem anerkanntem Testzentrum durchgeführt werden. Diesen legen Sie bitte am Eingang des Besucherterminals vor.
  • BesucherInnen müssen bei Testzentren erklären, dass sie versichern, einen Patienten zu besuchen, um einen kostenlosen Schnelltest zu erhalten.
  • Eine Testung vor Ort wird nicht angeboten.

Maskenpflicht

  • Im gesamten Haus herrscht FFP-2 Maskenpflicht.

Die bekannten Ausnahmen der Besuchszeiten, u.a. bei Palliativpatienten und Intensivpatienten, gelten weiterhin. Stimmen Sie sich hier bitte mit den zuständigen MitarbeiterInnen ab.

Besucher der Psychiatrie und Psychosomatik legen ihren negativen Testnachweis ebenfalls im Eingangsbereich Haus 1 vor.
Eine Testmöglichkeit vor Ort ist nicht gegeben. Des Weiteren ist ein Impfnachweis sowie die Angabe Ihrer Kontaktdaten nicht mehr erforderlich.