Christliches Krankenhaus
Quakenbrück
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Aktuelles aus der Pflegeschule des CKQ

Wissenswertes rund um die neue Pflegeausbildung

Auszubildende der CKQ-Pflegeschule informierten im CKQ

Seit diesem Jahr gibt es eine neue generalistische Pflegeausbildung: Aus dem Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in sowie Altenpfleger/in wird die Pflegefachfrau bzw. der Pflegefachmann.


Um die Neuerungen möglichst vielen Interessenten zu vermitteln, haben Auszubildende der Pflegeschule des CKQ im Foyer des Krankenhauses einen Tag lang über den Pflegeberuf informiert. Ein ansprechend gestalteter Infostand, kleine Aktionen, Broschüren und Werbegeschenke sorgten dafür, dass etliche Besucher das Gespräch mit den Auszubildenden suchten.
Wer die Aktion verpasst hat, kann sich hier auf unserer Website über die Pflegeberuf informieren.

Berufswahl: So vielseitig ist die Gesundheitsbranche

Unsere Pflegeschule auf dem Tag der Gesundheitsberufe in Vechta

 

Große Resonanz auf dem „Tag der Gesundheitsberufe“ in Vechta

Ob Mobilisation von Patienten, Händedesinfektion, Umgang mit Demenzpatienten oder erste Einblicke in den Mediziner-Test: Es gab viel zu sehen und zu erleben am „Tag der Gesundheitsberufe“, der erstmalig im Jugendhof Vechta stattfand. Rund 400 Schüler*innen aus der ganzen Umgebung hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrer*innen auf den Weg ge-macht, um erste Einblicke über Berufsmöglichkeiten im Gesundheitswesen zu gewinnen.


Im Jugendhof Vechta erwartete sie ein perfekt organisiertes Informationsprogramm mit vielen praktischen Elementen. Konzipiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Projektverantwortlichen Jana Lubasch, Barbara Raude (beide Corantis-Kliniken), Julia Klamor (welcoMED), Johanna Hollah (Landkreis Vechta, KURSiV) und Tomke zur Brügge (Perspektive: Pflegeausbildung!). Unterstützt wurden sie von Mitarbeiterinnen des St. Marienhospitals Vechta, Auszubildenden aus der Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und angehenden Medizinern. Zudem standen die Agentur für Arbeit, das Jobportal und der Bundesfreiwilligen Dienst für weitere Fragen zu verschiedenen Berufsfeldern zur Verfügung.


An den einzelnen Stationen hatten die Pflegeschulen unterschiedliche praktische Aktivitäten und Informationsmöglichkeiten vorbereitet. So konnten die Schüler*innen mal in die Rolle des Patienten, mal in die der Pflegekraft schlüpfen. Man konnte sich im Rollstuhlfahren erproben, lernen, wie eine korrekte Händedesinfektion durchzuführen ist oder wie ein Patient im Krankenbett umgebettet wird. Mitarbeiter*innen aus der Altenpflege erklärten den Unterschied zwischen der Arbeit in einem Ambulanten Pflegedienst und im Pflegeheim und gaben einen Einblick in die Betreuung von Demenzpatienten. Zusätzlich konnten die Schüler*innen ihr Können bei Nahtkursen und dem Auswerten von Röntgenbildern zu verschiedenen Krankheitsbildern unter Beweis stellen. Dabei standen die Auszubildenden der verschiedenen Pflegeschulen die ganze Zeit für Fragen und Gespräche bereit.

Wichtiges Thema war auch die generalistische Ausbildung in der Pflege. Die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann soll die Absolvent*innen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen in ambulanten, akuten und stationären Einrichtungen befähigen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf unsere Veranstaltung“, resümieren die Organisatorinnen der Veranstaltung. „Alle Aktiven haben mit großem Engagement ihre Arbeitswelt vorgestellt.“ Auch habe man sich über das Interesse vieler Schüler*innen gefreut, die sich mit viel Neugierde und Wissensdurst auf die Welt der Gesundheitsberufe eingelassen hätten. „Ein großer Dank gebührt allen Beteiligten sowie den Schulen. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich viele junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Studium im Gesundheitswesen entscheiden.“, fassten Daniela Lamping und Maria Abeling-Stegkaemper vom St. Marienhospital Vechta das erklärte Ziel der Veranstaltung noch einmal zusammen.

 


Pflegeausbildung: Das ist neu in 2020

Jetzt bewerben: Ausbildung Pflegefachfrau/-mann beginnt am 1. August

Viel Neues bringt das Jahr 2020 für Interessenten an einer Pflegeausbildung:  Aus dem Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in sowie Altenpfleger/in wird die Pflegefachfrau bzw. der Pflegefachmann. Damit führt das neue Pflegeberufereformgesetz vom 1.1.2020 die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Pflege  zusammen zur generalistischen Ausbildung mit dem Abschluss "Pflegefachfrau"/"Pflegefachmann".

„Die neue Ausbildung soll die Absolventen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen in ambulanten, akuten und stationären Einrichtungen befähigen“, erklärt Rüdiger Sievert, Schulleiter der Pflegeschule des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück. „Erstmals wird der Pflegeberuf nun auch über bestimmte berufliche Tätigkeiten geregelt, die nach dem neuen Gesetz dem Pflegeberuf vorbehalten sind und damit nur von ausgebildeten Pflegekräften ausgeführt werden dürfen“, so Sievert. Das umfasse die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs eines Patienten, die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses und die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege. „Diese Tätigkeiten sind nicht auf andere Berufsgruppen übertragbar“, erläutert Sievert. Die Ausbildungsreform in der Pflege erziele zudem eine zusätzliche Qualitätsverbesserung, da die Ausbildungsinhalte modernisiert und die Ausstattung der Pflegeschulen optimiert würden. Auch der Anteil der Praxisanleitung im Betrieb werde künftig höher sein.

Im CKQ startet im August 2020 der erste Ausbildungskurs nach den neuen Kriterien.  „Unseren Auszubildenden stehen nach dem Abschluss im Berufsleben viele Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Zudem ist der generalistische Berufsabschluss in den anderen EU-Mitgliedsstaaten anerkannt“, so Sievert. Erfreulich sei auch die recht hohe monatliche tarifliche Vergütung der Auszubildenden von derzeit 1140 € im ersten, 1202 € im zweiten und 1303 € im dritten Ausbildungsjahr.

Konkret findet die dreijährige Ausbildung in den Bereichen Ambulante Pflege, Stationäre Akutpflege, Stationäre Langzeitpflege, Pädiatrie, Psychiatrie und Beratung/Rehabilitation/ Palliativpflege statt.
Aufgrund der vielseitigen Einsatzbereiche hat das CKQ gemeinsam mit verschiedenen Pflegeanbietern das „Bildungsnetz Pflege“ gegründet: Dazu gehören neben dem CKQ das Ambulante Soziale Dienstleistungszentrum (ASD) Ankum, die Diakonische Stiftung Bethanien, , das Ambulante Gesundheitszentrum Artland, das St. Sylvester-Stift Quakenbrück, Seniocare Quakenbrück, die Heilpädagogische Hilfe (HpH) Bersenbrück, das Neurologische Pflegezentrum (NPZ) Badbergen, die St. Anna Stiftung Dinklage, das Pflegeheim Nortrup und das St. Elisabeth Stift Lastrup, die St. Anna Klinik Löningen und das Altenzentrum St. Franziskus Löningen.

Interessenten für einen Ausbildungsplatz können ihre Bewerbung direkt an die gewünschte Einrichtung adressieren, in der sie den Hauptteil der praktischen Ausbildung absolvieren möchten. Die weiteren praktischen Pflichteinsätze finden dann bei den jeweiligen kooperierenden Einrichtungen statt.

Die Koordination der neuen Pflegeausbildung übernimmt die Pflegeschule am CKQ in Quakenbrück. Dort erhalten die Auszubildenden aller Kooperationspartnerauch ihre theoretische Ausbildung.

Weitere Informationen zur  neuen Pflegeausbildung gibt es bei der Pflegeschule des CKQ unter 05431 15 1964.

 


Bildunterschrift:
Start für die neue Pflegeausbildung: Die Kooperationspartner des Bildungsnetzes Pflege

 



Berufe im Gesundheitswesen aktiv erkundet

Rund 220 Schülerinnen und Schüler zu Gast im CKQ-Schulzentrum

Auch in diesem Jahr lud das CKQ-Schulzentrum die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen aus Quakenbrück und der näheren Umgebung zum „Day for future“, dem großen Berufsinformationstag des Krankenhauses ein. Die Dozenten-Teams hatten gemeinsam mit ihren Auszubildenden viele verschiedene Aktionen und Informationsstände vorbereitet. Hier konnten die Schüler in lockerer Atmosphäre in die Ausbildungsberufe der Fachschulen für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bachelor of Science in Pflege, für  Diätassistenten, Podologie, Physiotherapie und den Berufs des Notfallsanitäters hinein zu schnuppern.

Während es in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege darum ging, Blutdruck zu messen, sich mit der korrekten Händehygiene zu befassen oder das menschliche Skelett kennen zu lernen, lud das Team der Physiotherapieschule ein zum Gleichgewichtstraining oder zum Anlegen von Tape-Verbänden. In der Podologieschule übten Schülerinnen und Schülerinnen unter Anleitung das Formen einer Nagelspange und lernten die Herstellung von Orthesen kennen, mit denen Fehlstellungen der Zehen korrigiert werden. Und wer nach den ganzen Aktivitäten hungrig wurde, konnte sich in der Küche der Diätfachschule mit frischgebackenen Waffeln oder leckerer Suppe stärken und gleichzeitig noch einige Infos zur Ausbildung aufschnappen.
Dabei stieß das Konzept, bei dem die Schülerinnen und Schüler aufgefordert waren, aktiv die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu erkunden und sich im lockeren Gespräch mit Auszubildenden und Dozenten über die verschiedenen Schulen des CKQ zu informieren, wieder auf gute Resonanz.

„Und wäre der Beruf des Podologen nicht etwas für dich?“, fragte Podologie-Schulleiter Burkhard Bläsi vorab eine junge Schülerin. Diese schüttelte zunächst vehement mit dem Kopf, schaute dann aber doch gespannt zu, als die Podologieschülerinnen eine Fußbehandlung demonstrierten. Und so war auch in allen anderen Schulen zu beobachten, dass die jungen Gäste einen informativen Einblick in die Praxis der verschiedenen Ausbildungsberufe aus dem Gesundheitssektor gewannen.

Besonderen Anklang fand es bei den Schulklassen wieder, dass die Auszubildenden selbst die verschiedenen Aktionen durchführten und für alle Fragen rund um die verschiedenen Berufe zur Verfügung standen. Und auch für die Auszubildenden des CKQ-Schulzentrums ist der Tag immer eine wertvolle Erfahrung: Lernen Sie doch, ihre zukünftige Arbeitswelt ansprechend und verständlich zu vermitteln.


Deutscher Pflegepreis 2019: Nachwuchspreis geht an Azubi-Team aus Quakenbrück für "Anti-Slides"

Glückwunsch an Anne Meyer, Lena Schmitz und Michelle Gepfert!

Der deutsche Pflegepreis 2019 in der Kategorie Nachwuchs geht ein Azubi-Team aus Quakenbrück: Anne Meyer, Lena Schmitz und Michelle Gepfert von der Gesundheits- und Krankenschule des CKQ gewannen mit ihrer Idee der "Anti-Slides". Die Überziehschuhe für die Duschbegleitung überzeugten die Jury der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die den Preis stiftet.

"Antirutsch" weitergedacht

Derzeit gibt es auf dem Markt einfache Überziehschuhe, mit denen Pflegekräfte betreute Personen beim Duschgang begleiten können. Allerdings bergen diese zumeist eine große Rutschgefahr. Mit den "Anti-Slides" wollen die Azubis die Sicherheit und den Tragekomfort verbessern: "Sie sind nicht nur wasserundurchlässig und rutschfest konzipiert. Sie sollen auch eine bessere Stabilisierung sowie Passgenauigkeit besitzen. Damit wird möglichen Arbeitsunfällen – etwa durch Ausrutschen – besser entgegengewirkt", begründet Jurymitglied Silvia Thimm die Auszeichnung. Verliehen wurde der Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro für eine teambildende Maßnahme dotiert ist, am 13. März bei der Gala zum Deutschen Pflegepreis in Berlin.


Mit Freude am Arbeitsschutz

Den drei Preisträgerinnen sind die "Anti-Slides" in ihrem Berufsalltag eingefallen. "Schlicht und einfach hat sich das Begleiten der Patienten und Patientinnen beim Duschgang immer wieder als Rutschpartie erwiesen. Dabei machten nicht nur unsere Schuhe und Socken Bekanntschaft mit dem Wasser, sondern vor allem unsere Füße", berichtet Anne Meyer. Die Begeisterung der Auszubildenden, ein alltägliches Problem zu lösen, erfasste auch die Jury beim Sichten der eingereichten Unterlagen. "Schon die humorvolle Beschreibung war toll zu lesen. Das Team hat seine Erfahrungen und seine Produktidee mit einem Schmunzeln geschildert", erinnert sich Dr. Sascha Schmidt.

Unterstützung gesucht: "Anti-Slides" sollen realisiert werden

Bislang sind die "Anti-Slides" als Konzept und Skizze vorhanden. Doch dabei soll es nicht bleiben, hofft Jurymitglied Dr. Herbert Deppisch: "Wir sehen einen echten Rohdiamanten. Die 'Anti-Slides' haben das Potenzial, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen als einfache und praktikable Lösung genutzt zu werden. Wir wünschen dem Gewinnerteam, dass die Idee realisiert wird." Auch außerhalb der Pflege seien die Überziehschuhe vorstellbar – beispielsweise zur Reinigung von OP-Sälen oder im Produktionsgewerbe.

Zum Preis gehörte auch ein professionelles Fotoshooting für die Azubi-Magazine der BGW sowie ein spannender Videodreh. Entstanden ist ein Film, in dem Anne, Lena und Michelle ihre "Anti-Slides" vorstellen. >>> Film

Bildnachweis:

1. Foto: Schlütersche/Dirk Enters

2. Foto: wdv/Christina Koerte

 

 

 

 

 

 

„Sie sind Haltgeber für die Patienten“

CKQ verabschiedet 15 examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger

Der Pflegekräftemangel ist zurzeit eines der am häufigsten diskutierten Themen in Politik und Gesellschaft. Daher freute sich Rüdiger Sievert, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des CKQ, dass er jetzt immerhin 15 neuen Fachkräften ihre Examensurkunden überreichen konnte. Neun dieser in Quakenbrück und Löningen ausgebildeten Pflegerinnen und Pfleger bleiben dem Christlichen Krankenhaus erhalten. Zwei weitere starten ihre berufliche Laufbahn in der St. Anna Klinik Löningen.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Arche fand die Examensfeier im Hörsaal des CKQ statt. Hier begrüßte Schulleiter Rüdiger Sievert viele Gäste, darunter auch CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter. „Ich habe überlegt, welches Symbol für Sie passend ist“, so Bitter in seiner Rede. Entschieden habe er sich für eine Büroklammer: „Sie ist rund, verwoben, geht in unterschiedliche Richtungen, so wie Sie es jetzt im Beruf auch tun werden. Auch gibt sie Halt, genau wie Sie ein Haltgeber für Ihre Patienten sein werden. Doch wie die Büroklammer können auch Sie die Spannkraft verlieren, wenn Sie überlastet sind. Daher benötigen auch die Pfleger selbst oftmals Haltgeber, um den psychischen und körperlichen Belastungen ihrer Arbeit standhalten zu können.

Schulleiter Rüdiger Sievert ließ im Anschluss die dreijährige Ausbildungszeit Revue passieren: „Wenn Sie gebraucht wurden, waren Sie zur Stelle“, betonte der Schulleiter. Dazu habe der engagierte Einsatz beim Berufsinformationstag „Day for Future“ ebenso gehört wie die Unterstützung des Blutspendedienstes aus Hannover.  Sievert appellierte an die neuen Pflegekräfte, sich über die Arbeit auf den Stationen hinaus für die Pflege zu engagieren und nannte als Beispiel die neu gegründete Pflegekammer Niedersachsen. Mit einem Dank an alle Beteiligten und guten Wünschen schloss Sievert seine Ansprache: „Den neuen Kolleginnen und Kollegen wünsche ich für ihre Zukunft, dass euer Herz nicht dement wird und dass der Geist rege bleibt, für euch und für eure Patienten.“
Unter dem kräftigen Applaus der Gäste nahmen die Examinierten anschließend ihre Urkunden in Empfang. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Lutz Penning, Johanna Kasfeld und Kathrin Kastler.

 

Die examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger 2018: Nurdan Akinci, Duisburg, Mathis Berlin, Ankum, Christin Brügger, Badbergen, Tizia Eickhorst, Menslage, Lina Esselmann, Ankum, Christina Kurz, Löningen, Christina Meier, Fürstenau, Simona Mercan, Quakenbrück, Valerie Odendahl, Werlte, Melina Reimann, Quakenbrück, Dominika Spychalla, Bersenbrück, Marleen Vornholt, Bippen, Frank Wiebe, Quakenbrück, Natali Wolter, Quakenbrück, Nicole Zilke, Werlte

(September 2018)

 


Großer Andrang im CKQ-Schulzentrum

Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen

Ob beim Blutdruckmessen in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, dem Testen des Dopplergerätes in der Podologie, dem Erstellen von Tapeverbänden in der Physiotherapie oder bei den Kostproben in der Küche der Diätassistenten: Überall gab es am „Day for future“ spannende Erfahrungen rund um die Berufe in der Gesundheitsbranche zu machen.  Die Informationsveranstaltung des CKQ-Schulzentrums fand bereits zum fünften Mal statt und gehört in vielen allgemeinbildenden Schulen der näheren und weiteren Umgebung fest zum jährlichen Terminplan.
Um die große Zahl an interessierten Schulklassen zu bewältigen, hat sich das Dozententeam des Schulzentrums ein spezielles System einfallen lassen. Die einzelnen Klassen werden von Lotsen durch die Räumlichkeiten der Schulen  und den verschiedenen Aktionen geleitet. So hat jeder Schüler die Möglichkeit, alle Ausbildungsberufe der Fachschulen für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bachelor of Science in Pflege, für  Diätassistenten, Podologie und Physiotherapie kennen zu lernen. Dabei stehen Auszubildende und Dozenten der einzelnen Schulen für Fragen bereit. „In diesem Jahr haben wir 320 Schüler zu Gast und mehr dürfen es auch nicht werden“, so Rüdiger Sievert, Schulleiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege.

(Mai 2018)

 

 

 

 

 


CKQ: Viel Lob für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege

Oberkurs der Gesundheits- und Krankenpflegeschule übernahm für drei Wochen Station

Einmal im Jahr zeigt der jeweilige Oberkurs der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, was er in der dreijährigen Ausbildung gelernt hat. Denn dann übernehmen die Auszubildenden für insgesamt drei Wochen eine komplette Station. Während dieser Zeit wird der gesamte Stationsalltag von der Betreuung der Patienten bis hin zu allen übrigen nötigen  Arbeitsabläufen durch die Auszubildenden gemeistert. Im Hintergrund ist dabei immer das Stationsteam für Unterstützung, bei Fragen und benötigter Hilfestellung zur Stelle. Für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger ist diese Praxisphase eine wertvolle Erfahrung und auch die Patienten profitieren.

In diesem Jahr waren die Auszubildenden des Oberkurses auf den Stationen zwei und vier im Einsatz. Auf der Station vier liegen die Patienten der Wirbelsäulen- und Neurochirurgie. Viele Patienten haben schwere Operationen hinter sich und von den Auszubildenden ist viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen gefragt: Jeder Patient muss anders mobilisiert werden und braucht – je nach Stand der Heilung – unterschiedlich intensive Betreuung.

„Die Patienten sind sehr dankbar, dass wir uns so viel Zeit nehmen können“, erklären die Auszubildenden. „Während im Schnitt in Deutschland eine Pflegekraft für 13 Patienten zuständig ist, haben wir jeweils vier bis sechs Patienten betreut.“ Sinnvoll sei es, dass sich diese Praxisphase über drei Wochen erstrecke, denn so komme man besser in den Arbeitsrhythmus, betonen Christin Brügger und Lina Esselmann. Die beiden Auszubildenden stellen auch eine ihrer Patientinnen vor: Susan Schubert ist aus Halle an der Saale in das Christliche Krankenhaus gekommen, um sich an der Wirbelsäule operieren zu lassen. Mit der Arbeit der Auszubildenden ist sie sehr zufrieden: „Ich habe genau die richtige Zeit für meine OP erwischt“, sagt sie augenzwinkernd. Denn die Betreuung während der drei Wochen ihres stationären Aufenthaltes sei hervorragend und die Pflegekräfte nähmen sich viel Zeit für die Patienten. Inzwischen kann sie wieder aufrecht im Bett sitzen und ist relativ mobil. „Die ersten drei Tage nach der Operation waren aber schlimm“ erinnert sich die Mutter der Patientin. „Die Auszubildenden mussten auch erst einmal lernen, mit schwerkranken Patienten umzugehen. Doch sie haben das sehr gut gemacht und sich vor allem ihr Mitgefühl bewahrt.“

Auch der querschnittsgelähmte Patient Jens Schumann aus Bonn ist froh über die intensive Betreuung: „Ich hatte eine neunstündige Operation an der Halswirbelsäule und bin aufgrund meiner Erkrankung besonders auf Hilfe angewiesen. Aber die Auszubildenden sind alle sehr fit, ich sehe keinen Unterschied zu den bereits Examinierten. Ob beim Blutabnehmen, Spritzen oder der Körperpflege – ich fühle mich rundherum gut aufgehoben. Alle nehmen sich viel Zeit für mich und sind sehr fürsorglich.“

Und wie beurteilen die Auszubildenden die Praxisphase? „Die ersten Tage waren schon etwas anstrengend und wir mussten uns ein bisschen daran gewöhnen“, so Tizia Eickhorst. „Aber wir sind sehr gut ins Team eingebunden und werden akzeptiert.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten funktioniere gut. Intensiv vorbereitet wurde die dreiwöchige Praxisphase im berufspraktischen Unterricht, berichtet Dozentin Dorothee Renze-Wiemers. So konnten alle Auszubildenden mit dem nötigen theoretischen und praktischen Wissen souverän an die Aufgabe herangehen. 

 

 


Bildunterschrift:
Fühlt sich hervorragend betreut: Patientin Susan Schubert mit den Auszubildenden Lina Esselmann und Christin Brügger

 


Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege feierte Examen

Sieben Absolventen treten Stelle im Christlichen Krankenhaus an

Einen erfolgreichen Examensjahrgang konnte Rüdiger Sievert, Schulleiter der Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege des Christlichen Krankenhauses, in das Berufsleben verabschieden: „Wir begrüßen 13 neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen in unseren Reihen. Sieben von ihnen werden zukünftig ihren Arbeitsplatz im CKQ haben“, freute sich Sievert anlässlich der Examensfeier, der ein Abschlussgottesdienst in der Kapelle Arche vorangegangen war.

Sievert beglückwünschte die Absolventen und hieß Eltern, Geschwister und Partner der Examenskandidaten, ebenso wie den Bürgermeister der Stadt Quakenbrück, Matthias Brüggemann, die Pflegedienstleitungen Susanne Lenz (CKQ) und Hiltrud Vossmann (Anna Klinik Löningen)  und die Praxisanleiter herzlich willkommen. Ebenso gratulierte CKQ-Geschäftsführer Heinrich Titzmann den Examinierten.

Anschließend berichtete Sievert über einige Höhepunkte der dreijährigen Pflegeausbildung. Erstmalig hätten die Auszubildenden für zwei Wochen eine Station übernommen. „Am meisten habe ich mich über die positiven Reaktionen unserer Patienten gefreut“, so Sievert.  „Aber auch das examinierte Pflegepersonal, welches für zwei Wochen in den Hintergrund trat, war mit den Leistungen mehr als zufrieden.“ Aufgrund der positiven Rückmeldungen werde das Projekt „Stationsübernahme durch die Auszubildenden“ auch im kommenden Jahr durchgeführt.

Weitere Highlights waren Durchführung der Blutspendenaktion in Zusammenarbeit mit dem DRK und der Besuch des Deutschen Pflegetages in Berlin, der den Schülern die momentane berufspolitische Situation der Pflege nahebrachte.

„Pflege muss sich mehr organisieren“, betonte Sievert im Verlauf seiner Abschlussrede immer wieder. Daher begrüße er sehr die Gründung der niedersächsischen Pflegekammer. Seit Ende März 2017 arbeite der Errichtungsausschuss daran, die Wahl zur Kammerversammlung 2018 vorzubereiten. „70.000 Pflegekräfte werden dann organisiert sein. Mitglied der Gründerkonferenz war auch unser Bürgermeister und Leiter des Zentralen Funktionsdienstes im CKQ, Matthias Brüggemann.“

Abschließend ging sein Dank an alle an der Ausbildung beteiligten Personen, denn um auf dem heute geforderten Niveau ausbilden zu können, sei viel Hilfe nötig: diese hätten neben dem Dozententeam der Schule die Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen und den Funktionsdiensten sowie die Kollegen der St. Anna Klinik Löningen, des Marienhospitals in Vechta und nicht zuletzt die Kollegen des Ambulanten Gesundheitszentrums Artland geleistet.


Die Absolventen: Nina Althaus, Alfhausen, Lena Brengelmann, Essen, Alina Buschermöhle, Quakenbrück, Wiebke Döveling, Bippen, Kim Marie Grover, Grafeld, Vivian Hahn, Lohne, Karin Heilig, Fürstenau, Christina Hölscher, Eggermühlen, Anika Hömer, Quakenbrück, Jennifer Lienesch-Prüstner, Quakenbrück, Nicole Maurer, Essen, Chris Möller, Schwagstorf, Julia Nordmann, Löningen/Bunnen und Kristin Seelmeyer, Neuenkirchen.

 


Bildunterschrift:
Die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger des CKQ mit ihren Dozenten.

 

 

 


Vielseitige Berufsmöglichkeiten im Gesundheitswesen
 

Das Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses informierte

Im Krankenhaus sind nicht nur Ärzte und Krankenpfleger tätig, sondern auch eine ganze Reihe anderer medizinischer Fachkräfte. Dies erfuhren die rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Quakenbrück und Umgebung beim vierten Berufsinformationstag des CKQ-Schulzentrums.
Lotsen führten die einzelnen Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern durch die verschiedenen Schulen. Hier erhielten die Schüler viele Informationen zu den Berufsmöglichkeiten, konnten zugleich aber auch schon ein wenig Praxisluft schnuppern: Ob Blutdruckmessung, Händedesinfizierung oder die Erkundung des menschlichen Skeletts – in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege luden die Pflegeschüler ihre Gäste ein, erste Handgriffe selbst auszuführen und so schon einmal zu testen, ob dieser Beruf in Frage kommen kann.

 

 

Dass man das Berufsfeld Pflege in Quakenbrück auch studieren kann, erfuhren die Klassen im Rahmen eines kleinen Vortrages durch die derzeitigen Studenten des Studienganges „Bachelor of Science in Pflege“.

 

In der Lehrküche der benachbarten Diätfachschule lockten frische Vollkornwaffeln und eine selbst gekochte Suppe. Ein Info-Stand zum Thema Kräuter animierte zum Riechen und Probieren. Weitere Stationen widmeten sich der gesunden Ernährung. Auch erhielten die Besucher ausführliche Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung des Diätassistenten.


Weiter ging es zur Physiotherapieschule. Hier demonstrierten die Physiotherapieschüler verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. So konnten die Schüler lernen, auf Krücken zu gehen, Tapeverbände anzulegen oder ein Gerät zum Gleichgewichtstraining testen. Viel Spaß hatten die Teilnehmer auch an der „Babystation“, wo mit Hilfe von lebensgroßen Puppen die korrekte Handhabung von Babys erprobt wurde. Wer mehr zu den einzelnen Berufen wissen wollte, für den standen auch die Schülerinnen und Schüler mit individuellen Ratschlägen und Erfahrungsberichten bereit.

 

Im Hörsaalgebäude hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen Alterssimulationsanzug zu testen und die Bewegungseinschränkungen alter Menschen nachzuempfinden. Nebenan informierten Vertreter der Rettungswache des DRKs über die Berufsmöglichkeiten im Bereich Rettungswesen.
Rund um die Fußgesundheit drehte sich alles in der Podologieschule. Die Besucher konnten die Behandlungszimmer besichtigen, verschiedene Geräte und Materialien für die Fußbehandlung in die Hand nehmen und sich Infos rund um die Ausbildung zum Podologen holen.


Krankenpflege: Praxisanleiter sind wichtige Stütze der Auszubildenden

Erfolgreicher Abschluss der berufsbegleitenden Weiterbildung im CKQ

Insgesamt elf neuen Praxisanleiterinnen in der Pflege überreichte Dozent Andre Fleddermann von der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Christlichen Krankenhauses jetzt ihr Zertifikat. Die Praxisanleiter sollen zukünftig die Schüler der Krankenpflegeschule in der alltäglichen beruflichen Praxis begleiten und unterstützen. 200 Stunden dauerte die berufsbegleitende Weiterbildung, an der Mitarbeiterinnen des CKQ und der St. Anna Klinik Löningen teilnahmen. Zu den Inhalten gehörten rechtliche Rahmenbedingungen, Pädagogik und Anleitung, Kommunikation, Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement.

„Es gilt, den Beruf der Pflege und damit auch die Ausbildung in der Pflege attraktiver zu gestalten“, betont Andre Fleddermann. Dazu seien qualitativ hochwertige Ausbildungsbedingungen nötig, zu der die Praxisanleitung einen wichtigen Teil beitrage. Denn je besser die Ausbildung, desto besser seien die zukünftigen Mitarbeiter in der Pflege und dies komme dem pflegebedürftigen Menschen zugute, der im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen müsse.

 
Die erfolgreichen Teilnehmerinnen: Franziska Fels, Carina Brunneke, Tanja Ginten, Katharina Hermes, Andrea Kretz, Konstantina Pavlidou, Gabi Schnieders (alle CKQ) sowie  Jennifer Glasa, Anna Marcour, Viktoria Möllers und Marika Thünemann (St. Anna Klinik Löningen).





 

Schulleiter:
Dipl. Pflegepädagoge (FH) Rüdiger Sievert 
Tel.: 05431-15-1964
Fax: 05431-15-1985 

Mail: pflegeschule(a)ckq-gmbh.de